Wechselkurs: Determinanten des Wechselkurses

 

Hier geht's zur praktischen Umrechnungstabelle Sambischer Kwacha in Euro für unterwegs (Wechselkurs-Tabelle für Ihre Sambia (Zambia)-Reise). Die nachfolgende Übersicht zeigt Ihnen die aktuellen Wechselkurse Sambischer Kwacha zu sämtlichen anderen Währungen.

Darüber hinaus beeinflusst der Wechselkurs andere Einkommensfaktoren wie Zinssätze, Inflation und sogar Kapitalgewinne aus inländischen Wertpapieren. Eine Abwertung tritt auf, wenn das Preisniveau des Inlands im Vergleich zum ausländischen stärker gestiegen ist. Daher ziehen höhere Zinssätze ausländisches Kapital an und führen zu einem Anstieg des Wechselkurses. Zudem finden Sie hier einen komfortablen Währungsrechner mit dem aktuellen Wechselkurs Sambischer Kwacha zum Euro und zu jeder anderen Währung. Daneben können auch Unterschiede im in- und ausländischen Einkommensniveau Druck auf die Wechselkurse ausüben.

Kursentwicklung während der letzten 30 Monate

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Von einem höheren Wechselkurs kann erwartet werden, dass er die Handelsbilanz des Landes senkt, während ein niedrigerer Wechselkurs ihn erhöhen würde.

Zahlreiche Faktoren bestimmen die Wechselkurse und alle beziehen sich auf die Handelsbeziehungen zwischen zwei Ländern. Denken Sie daran, Wechselkurse sind relativ und werden als Vergleich der Währungen von zwei Ländern ausgedrückt. Im Folgenden sind einige der Hauptdeterminanten des Wechselkurses zwischen zwei Ländern aufgeführt. Beachten Sie, dass diese Faktoren keine bestimmte Reihenfolge aufweisen.

Erfolgreiche Trader versuchen oft, die Fundamentaldaten mit technischen Faktoren wie Chartmuster, Indikatoren und Handelspsychologie zu kombinieren, wenn sie einen Trade platzieren. Wenn Sie mehr über einen der weltweit am häufigsten befolgten Analysten erfahren möchten, besuchen Sie den technischen Analysekurs der Investopedia Academy. In der Regel weist ein Land mit einer konstant niedrigeren Inflationsrate einen steigenden Währungswert auf, da seine Kaufkraft gegenüber anderen Währungen steigt.

In der zweiten Hälfte des Dies geht üblicherweise auch mit höheren Zinsen einher. Zinsen, Inflation und Wechselkurse korrelieren stark miteinander. Durch die Manipulation der Zinssätze üben die Zentralbanken Einfluss auf die Inflation und die Wechselkurse aus, und die sich ändernden Zinssätze wirken sich auf die Inflation und die Währungswerte aus. Daher ziehen höhere Zinssätze ausländisches Kapital an und führen zu einem Anstieg des Wechselkurses.

Die Auswirkungen höherer Zinssätze werden jedoch gemildert, wenn die Inflation in dem Land viel höher ist als in anderen Ländern oder wenn zusätzliche Faktoren dazu dienen, die Währung zu drücken. Die Leistungsbilanz ist die Handelsbilanz zwischen einem Land und seinen Handelspartnern, die alle Zahlungen zwischen Ländern für Waren, Dienstleistungen, Zinsen und Dividenden widerspiegelt.

Mit anderen Worten, das Land benötigt mehr Devisen, als es durch Exportverkäufe erhält, und es liefert mehr von seiner eigenen Währung, als Ausländer für seine Produkte verlangen. Wenn eine Regierung nicht in der Lage ist, ihr Defizit mit inländischen Mitteln zu bedienen indem sie inländische Anleihen verkauft, die Geldmenge erhöht , dann muss sie das Angebot an Wertpapieren für Ausländer erhöhen und damit ihre Preise senken. Ein Verhältnis, das die Exportpreise mit den Importpreisen vergleicht.

Eine Abwertung tritt auf, wenn das Preisniveau des Inlands im Vergleich zum ausländischen stärker gestiegen ist. Durch die höhere Geldentwertung im Inland ist es günstiger, Güter im Ausland zu kaufen; die Kaufkraft der inländischen Währung im Ausland ist gestiegen. Mit der Abwertung wird diese Abweichung und damit der reale Devisenkurs wieder ausgeglichen. Unterschieden wird zwischen absoluter Kaufkraftparität, die erfüllt ist bei gleicher Kaufkraft einer Währung im In- und im Ausland, und relativer Kaufkraftparität, die gilt, wenn die Entwicklung von Inflationsraten und Wechselkursen und damit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit vergleichbar sind.

Die Kaufkraftparitätentheorie gilt jedoch nur bei völliger Kapitalverkehrsfreiheit, vollkommenen und offenen Märkten und gleichem Nachfrageverhalten der in- und ausländischen Konsumenten.

Allgemein wird die relative Kaufkraftparitätentheorie als der Ansatz betrachtet, der zumindest teilweise die langfristige Entwicklung des Wechselkurses erklären kann. Allerdings zeigen empirische Studien, dass dies auch nicht für alle Länder und alle Zeiträume gilt. Daneben können auch Unterschiede im in- und ausländischen Einkommensniveau Druck auf die Wechselkurse ausüben. Wächst das Einkommen im Inland im Vergleich schneller , so importiert das Inland mehr als das Ausland seinerseits an Exportgütern des Inlandes nachfragt.

Erst mit einer Aufwertung des Wechselkurses kann dann das ursprüngliche Gleichgewicht auf dem Devisenmarkt wieder erlangt werden. In kürzerer Frist wird die Entwicklung des Wechselkurses aber weniger durch Im- und Exporte von Gütern und damit der in- und ausländischen Kaufkraft von Währungen bestimmt, sondern sehr viel stärker durch Kapitalbewegungen. Hinter diesen stehen Anlageentscheidungen. Wenn inländische Investoren ihr Risiko breiter streuen wollen, teilen sie ihr Vermögen neben Geld und inländischen Wertpapieranlagen auch auf ausländische Anlagen auf.

Die Struktur des so gebildeten Portfolios ist dabei abhängig von der Rentabilität der Anlagen im In- und Ausland, also z. Bei erwarteten Rentabilitätsänderungen kommt es zu Kapitalbewegungen, denn ein höheres reales Zinsniveau im Ausland lockt Investoren an.

Dieser Angebotsüberhang der inländischen Währung wird durch eine Abwertung ausgeglichen. Gleichzeitig kann eine solche Abwertung das reale in- und ausländische Zinsdifferenzial wieder angleichen. Daneben kommt es ebenfalls zu Änderungen der Wechselkurse im Zusammenhang mit politischen oder wirtschaftlichen Krisen oder von Devisenspekulationen.