Wirtschaft

 

 · Jahrhunderts förderte die Verbreitung des Automobils weiter das Aufblühen des internationalen Handels. Doch erst die Einführung von gigantischen Schiffen, die standardisierte Container statt Stückgut transportierten, ermöglichte am Ende des Jahrhunderts die Globalisierung. Auch die Erfindung von Euro-Paletten trug viel zu einer Beschleunigung und Verbilligung des weltweiten Handels /5(16).

Auch wenn der Euro derzeit für sehr ernste Probleme innerhalb der Europäischen Gemeinschaft sorgt, stellte er dennoch einen Meilenstein der europäischen Einigung dar. Lernhelfer-App für dein Smartphone oder Tablet.

Merkmale des internationalen Handels

Regulierung des internationalen Handels Traditionell war der internationale Handel durch bilaterale Verträge zwischen zwei Nationen reguliert. Jahrhundertelang hatten die meisten Nationen im Glauben an den Merkantilismus hohe Zölle und viele Beschränkungen für den Außenhandel.

In Land B können mit Arbeitseinheiten pro Tag zwölf Einheiten Stahl oder acht Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden hergestellt werden. Waren wandern um die Welt. Quellentext Ein Prinzip auf Talfahrt? Die Globalisierung heutigen Typs wäre nicht denkbar ohne das beharrliche, oft auch brutale Drängen der Amerikaner auf Reisefreiheit für Waren und Dienstleistungen aller Art. Runter mit den Zollsätzen! Weg mit nationalen Regularien! Das war das Credo einer ganzen Epoche.

Kaum eine anderes Wort hat eine derartige Talfahrt im öffentlichen Ansehen hinter sich. Mehr als jeder zweite Amerikaner [ Denn in der Tat kann Amerika von der weltweiten Arbeitsteilung nicht mehr so selbstverständlich profitieren wie früher. Jahrzehntelang diktierte Amerika dem Rest der Welt die Handelsbedingungen, der Dollar dominierte, die US-Firmen konnten ihre technischen Standards durchsetzen, die Arbeiter ausländischer Werke waren Zulieferer, noch keine Wettbewerber.

Heute - Anm. Die Zulieferer von einst treten nun vielfach als selbstständige Konkurrenten auf. Wenn es in Deutschland eine Gerechtigkeitslücke gibt, klafft in der Mitte Amerikas ein Gerechtigkeitsloch. Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen 70 Prozent aller Vermögenswerte. Als Vertreter der Freihandelsschule genoss er bisher einen untadeligen Ruf. Die neuen Produktionsanlagen im chinesischen Jangtse-Delta und im mexikanischen Grenzland seien der Beginn, nicht das Ende einer Entwicklung, sagt er nun mit drohendem Unterton.

Mit geradezu atemberaubendem Tempo würden sich ehemalige Dritte-Welt-Länder in die Hochtechnologiebranchen Software, Pharmazie und Biotechnologie hocharbeiten.

Entgegen der bisherigen Freihandelstheorie werde das heutige Amerika von dieser Entwicklung nicht profitieren, sondern im Gegenteil schweren Schaden nehmen. Blinder rechnet vor, dass in den nächsten zehn bis 20 Jahren bis zu 40 Millionen US-Jobs verlorengehen werden, darunter viele gutbezahlte Arbeitsplätze für Angestellte. Wohl aber plädieren sie für eine Handelspolitik, die Chinesen, Indern und Mexikanern im Gegenzug zur Marktöffnung in Amerika etwas abverlangt - hohe Umweltstandards zum Beispiel, den Aufbau eines eigenen Sozialstaats oder aber die Freigabe ihrer Währungen.

In bilateralen Handelsverträgen, also nicht mehr in dem einen weltumspannenden Werk, soll dann versucht werden, den Handel frei und fair zu gestalten. Quellentext Vorteilsabwägung Argumente für Freihandel Freihandel fördert Wettbewerb und Innovationsdynamik und bindet nicht Kapital und Arbeitskräfte in "alten" Produktionszweigen.

Freihandel sichert langfristig Arbeitsplätze. Freihandel verbilligt Verbraucherpreise und Vorprodukte. Die Errichtung von Einfuhrhemmnissen provoziert Vergeltung "Handelskrieg". Argumente für Protektionismus Protektion kann einseitige Spezialisierung verhindern. Das Abkommen zielt darauf, den Welthandel mit Textilien bis Ende zu liberalisieren und dann den allgemeinen Regeln der WTO über den weltweiten Freihandel anzupassen.

Der Marktzugang im Agrarbereich ist für viele Entwicklungsländer sowohl durch tarifäre wie nicht tarifäre Handelshemmnisse eingeschränkt. Die Industrieländer vergeben jährlich etwa Mrd. Am Beispiel der Baumwolle wird deutlich, wie infolge des Preisverfalls durch Subventionen kleine Produzenten in den Entwicklungsländern in den Ruin getrieben werden. Darunter leiden zum einen die Baumwolle exportierenden Entwicklungsländer, weil ihnen durch die sinkenden Rohstoffpreise wichtige Einnahmen verloren gehen.

Zum anderen werden viele Kleinbetriebe in den Ruin getrieben, die vom Baumwollanbau leben, z. Demgegenüber müssen drei Viertel aller Afrikaner mit weniger als 2,00 Euro pro Tag auskommen. Die Auffassungen über den Protektionismus und seine Wirkungen gehen jedoch stark auseinander. Das sind vor allem starke wirtschaftliche Interessengruppen, die Nachteile im internationalen Wettbewerb befürchten.

Dazu gehören viele Entwicklungsländer, die beispielsweise im Rahmen der WTO nachdrücklich die Aufhebung des Agrarprotektionismus fordern. Als Argumente für den Protektionismus werden beispielsweise angeführt:. An den Interessengegensätzen zwischen Industrieländern sowie den Entwicklungs- und Schwellenländern z.

Start Lernhelfer Schülerlexikon Shop Suche. Der Warenkorb ist leer. Protektionismus und Freihandel In den letzten Jahrzehnten ist der Welthandel stark angewachsen und schneller gestiegen als die Produktion. Freier Welthandel und Protektionismus Zu den Herausforderungen, die der globale Austausch von Waren und Dienstleitungen mit sich bringt, gehört die Bewältigung des grundlegenden Konflikts zwischen Freihandel und Protektionismus. Regionalisierung und Protektionismus Die Ausweitung des Welthandels wird seit den er-Jahren auch durch starke gegenläufige Tendenzen begleitet.

Formen des Protektionsmus Das protektionistische Instrumentarium umfasst tarifäre wie nicht tarifäre Handelshemmnisse. Zölle verschiedener Art, z. Das führt dazu, dass die Importe sinken, während die inländische Produktion gleicher oder ähnlicher Güter steigt.

Der Staat erzielt durch die Importzölle, die eine Art indirekter Steuern wie die Mehrwertsteuer sind, höhere Einnahmen und die inländischen Produzenten können mehr inländische Produkte verkaufen. Finanziert wird beides jedoch durch die inländischen Konsumenten.

Das Ergebnis ist oft ein Verlust an Wohlstand aufgrund ineffizienter Produktion. Die Konsumenten kaufen weniger Güter zu höheren Preisen. Exportsubventionen; mengenbezogene Beschränkungen des internationalen Waren- und Dienstleistungsverkehrs, z. Import- und Exportkontingente, freiwillige Exportbeschränkungen; administrative Regelungen, z. Neuer Protektionismus In den Entwicklungsländern haben nicht tarifäre Handelsschranken insgesamt ein höheres Gewicht als in Industrieländern.

Subventionen im Agrarbereich Der Marktzugang im Agrarbereich ist für viele Entwicklungsländer sowohl durch tarifäre wie nicht tarifäre Handelshemmnisse eingeschränkt.

Als Argumente für den Protektionismus werden beispielsweise angeführt: Vorübergehende Protektion ist nützlich für eine junge, neu entstehende Branche mit noch kleinen, international nicht wettbewerbsfähigen Unternehmen. Alte Industrien , die sich nicht mehr gegen ausländische Konkurrenz behaupten können, sollen so lange protegiert werden, bis der strukturelle Umbau sozialverträglich erfolgt ist. Handelsbarrieren können helfen, Arbeitslosigkeit im Inland verringern, wenn sich die Nachfrage von teuren Importen hin zu inländischen Produkten verändert.

Hinzu kommt noch der Erwerb von Kolonien, hauptsächlich um teure Zwischenhändler bei der Rohstoffeinfuhr so weit wie möglich zu vermeiden, andererseits bieten Kolonien natürlich neue Absatzmärkte. Des Weiteren ist auch die Gründung von Manufakturen ganz entscheidend, können doch die durch die Arbeitsteilung der Produktionsschritte spezialisierten Handwerker die Produkte nun sowohl schneller als auch qualitativ hochwertiger fertigen.

Smiths Theorie sagt aus, dass jeder Staat sich auf die Produktion der Waren spezialisieren sollte, die er billiger als andere Staaten produzieren kann. Diese sollten dann gegen benötigte Waren im Ausland eingetauscht werden. Um dies zu gewährleisten, müssen gewisse Forderungen erfüllt werden. Zum Beispiel sollte auf Zollerhebungen und andere Handlungshindernisse verzichtet werden.

Diese Theorie beschränkt sich jedoch nur auf den Handel zwischen Ländern, die einen Vorteil bei der Produktion gewisser Güter besitzen. Länder ohne einen solchen Vorteil würden laut der Theorie vom internationalen Handel ausgeschlossen werden. Grundgedanke der Ricardo-Theorie ist, dass durch relative Kostenunterschiede zwischen verschiedenen Ländern der Handel gesteuert wird.

Das Heckscher-Ohlin-Theorem geht davon aus, dass aufgrund unterschiedlicher Faktorausstattung von Arbeit und Kapital der Handel zwischen verschiedenen Ländern in Gang gesetzt wird. Da jedes Land entweder über einen Überfluss an Arbeit oder an Kapital verfügt, wird es jeweils diejenigen Produkte exportieren, für deren Produktion der jeweilige Faktor bedeutsam ist.

Umgekehrt importiert es die Produkte, für die der andere Produktionsfaktor benötigt wird. Die Faktorenproportionstheorie hat als Grundlage die unterschiedliche Ausstattung der Volkswirtschaften mit Kapital und Arbeitskräftepotenzial. Weitere Grundbedingungen sind, dass. Daraus folgt, dass jene Länder, die den einen Produktions- Faktor im Vergleich zu dem anderen Faktor im Überschuss haben, die dadurch begünstigten Produkte produzieren und exportieren.

Im Umkehrschluss ergibt sich, dass diese Länder die Produkte importieren, für deren Herstellung der jeweils defizitäre Faktor benötigt wird. Aus diesen Annahmen heraus folgt, dass der jeweils defizitäre Faktor in einem Land an Wert verliert, da er nicht genutzt wird, und der Faktor, der im Überschuss vorhanden ist, an Wert gewinnt, da hohe Nachfrage besteht.

Daraus ergibt sich wiederum im Idealfall ein internationaler Ausgleich zwischen der Wertigkeit von Kapital und Arbeitskraft. Vorteile dieses Modells sind, dass es die internationale Arbeitsteilung erklärt und teilweise auch deren Auswirkung auf den Welthandel aufzeigt.

Die Nachteile des Modells liegen in seinen recht starren Grundannahmen, etwa der, dass kein Kapital über die Grenze des jeweiligen Landes hinweg verlagert werden könne. Vor allem sind Produktionstechnologien, die eine umfangreiche Infrastruktur, rechtliche Investitionssicherheit und qualifizierte Arbeitskräfte benötigen, nicht zu gleichen Kosten überall frei verfügbar.