Marktüberblick: Kapitalmarkt

 


Der Index wirkt angeschlagen und es ist fraglich, ob er es dieses Mal schafft, wieder gleich an die Tage-Durchschnittslinie rot dran zu kommen. Das ist ja in Europa zurzeit nicht der Fall. Neben den europäischen Sorgen belasten die Märkte auch die ungewohnt schwache chinesische Konjunktur. Im Langzeit-Chart sieht man, wie plötzlich die Bewegung stattgefunden hat. Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert:

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Übrigens, der Daily zeigt weiterhin weit und breit keinen überverkauften Status. Der RSI steht immer noch über Ein Blick auf den Dollar-Index. Der kämpfte den ganzen Tag mit der 83, ehe er 16 Uhr von den anstehenden Hausverkäufen den entscheidenden Impuls bekam. Am Abend taucher der Greenback wieder unter die Marke. Ein klassischer Fehlausbruch also. Das muss aber nicht weiter tragisch sein.

Solange die 82,20 hält, sollte das Bild in Ordnung sein. Hier war heute richtig etwas zu verdienen, wenn man den Einstieg Damit bleibt der bärische Trend bestätigt. Damit sich das Bild wenigstens ein wenig aufhellt, müsste Cable schon wenigstens die 1,, besser die 1, überwinden. Aktuell sieht es aber eher nach einem Test der 1, und bei einem Bruch nach einem Test des Bodens bei 1, aus. Mit einer Gegenbewegung muss aber gerechnet werden, denn das Paar ist im 4H-Chart überverkauft.

Ich finde, das ist ein schönes Beispiel, dass Chartformationen allein für erfolgreiches Traden nicht ausreichen. Man muss auch die Termine beachten und die Nachrichten für sein Trading optimal nutzen. Das Signal ist noch nicht vollständig. Dies dürfte bei 0, geschehen. Dort haben wir auch einen Widerstand. Eine Überwindung sollte den Weg zur 0, freigeben. Auf der Unterseite unterstütz vor allem die 0, In der Nacht schauen wir wieder auf den Kiwi, denn 0.

Der Widerstand liegt nun bei 0,, Unterstützung bleibt bei 0, Der zaghafte Versuch einer Erholung ist schon wieder beendet. Nach der Bodenbildung bei 94 hat das Paar sich sacht erholt und dabei eine Dreiecksformation nach Norden aufgelöst. Durch die sehr moderaten Gewinne gibt es derzeit keine Gefahr in den überkauften Modus zu laufen und so könnte die Erholung och eine Weile weitergehen. Bei 99 und ,35 sollte man mit Widerstand rechnen. Erste Unterstützung sehe ich bei 97, Solange das Paar aber nicht auch die 1, knackt, dürfte die Gefahr eines Rückfalls latent sein.

Den wichtigsten Termin gibt es am Freitag aus Kanada. Ziel wäre die 1, Auf der Unterseite unterstützt die 1, Wo könnte das Paar so hinlaufen wollen? Wir schauen uns mal einen Monatschart an. Aktuell kriechen wir noch in einer Seitwärtsrange herum, die wir wohl über 1, verlassen würden. Die Post könnte dann über 1,10 richtig abgehen. Die Shortys sollten sich also eventuell ein Ausstiegsszenario ausdenken. So, es geht aktuell einfach nicht ohne Gold. Offenbar kann ihn zur Zeit nicht wirklich viel halten.

Es ist der zweite massive Abverkauf in zwei Wochen. In 14 tagen hat Gold USD verloren. Wer hätte gedacht, dass wir so schnell dem nächsten Short-Ziel bei 1. Die spannende Frage wird sein, ob hier eine Erholung eintritt. Wenn man den RSI anschaut, sollte eine Erholung anstehen. Diese dürfte aber eher von begrenzter Dauer sein, denn wie oben beschrieben, die Zeichen stehen eigentlich weiter auf Verlauf.

Unterstützung wäre dann noch bei etwa 1. Da lag ich doch mal richtig daneben! Die Märkte wohl auch nicht, denn sie hielten die Rallye des Dollars kurz an. Aber nicht lange, dann gingen die Märkte wieder zur Tagesordnung über. Den ersten Aufreger gab es aber schon in der Nacht zum Mittwoch. Irgendwie sieht es so aus, als ob Chinas Notenbank das Finanzwesen des Landes nicht mehr im Griff hat. Einige Banken scheinen eigentlich zahlungsunfähig zu sein. Wie liquide die Zentralbank selbst ist, bleibt ein Geheimnis.

Fakt scheint zu sein, dass China wohl in absehbarer Zeit eher keine weiteren Goldreserven anlegt es ist wohl eher möglich, dass Gold in Geld umgewandelt werden muss. Der Goldpreis brach in der letzten Nacht ein. Es gibt Markt beobachter, die meinen, dass dies am starken Dollar liege, nur der US-Dollar hat sich in der Nacht nicht wirklich von der Stelle bewegt.

China wird uns in den kommenden Wochen und Monaten wohl mehr in Atem halten, als uns allen lieb sein wird. Das Riesenreich ist ein Entwicklungsland mit ein paar Prestigeobjekten, die alle auf Pump finanziert sind. Jetzt platzt die Blase. Neben den glitzernden Fassaden, die das Fernsehen zeigt gibt es in China aber eine grausame Wirklichkeit, die die Mehrheit der Menschen betrifft.

Die das in der Realität aussieht, durfte ich besichtigen. Was ich sah hatte mit Supermacht nichts zu tun. Dazu ein anderes Mal mehr. Gillard muss einem deshalb nicht Leid tun, denn auf genau diese Art hatte sie Rudd aus dem Amt befördert. Der war als Premier auch nicht gerade beliebt, was die Frage zulässt, warum die Märkte eigentlich kurz gejubelt haben.

Nun, die Jubelfeier dauerte auch nicht lang. Und damit zum heutigen Tag. In der Nacht meldete uns Neuseeland schon die Handelsbilanz. In etwas mit Erscheinen dieses Posts veröffentlicht Deutschland seine Arbeitslosenstatistik.

Prognosen gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland nicht sinken werden. Schon allein das ist ein Aspekt, der zeigt, dass die Eurokrise noch lange nicht überwunden ist und auch Deutschland längst beeinflusst.

Eigentlich müsste man fragen, wie Schwarz-Gelb die Bundestagswahl im Herbst gewinnen möchte, aber die SPD und die Grünen liefern so viele Steilvorlagen, dass es Mutti schon richten wird. Anleihen mit 5- und jähriger Laufzeit stehen auf dem Auktionsplan.

Sie werden wohl für deutlich höhere Zinsen unter den Hammer kommen. Dank Mario Draghis Ankündigung, dass die EZB auch weiterhin ihre lockere Geldpolitik bebehalten wird, wurde zuletzt wieder ein wenig der Druck von den Anleihemärkten genommen. UK meldet uns das BIP des vergangenen Quartals, eine voraussichtlich tief rote Leistungsbilanz das ist sie auch, wenn Dein Wirtschaftskalender das Ergebnis grün leuchten lässt und die Anlagegeschäfte.

Das alles wir Aber auch das britische BIP ist schon zweimal vorab veröffentlicht worden und normalerweise halten sich dann Korrekturen doch in sehr engen Bahnen. Das Leistungsbilanzdefizit bleibt weiter sehr hoch, soll im Vergleich zum Vorquartal aber wenigstens ein wenig schrumpfen. Zu den Anlagegeschäften gab es bereits eine Vorabveröffentlichung. Die ist aber schon fünf Wochen her und gelegentlich weicht hier der tatsächliche Wert noch mal gewaltig ab. Wenn wir Ben Bernanke glauben dürften, ja.

Aber ich fand die Arbeitsmarktdaten der vergangenen Wochen nicht unbedingt überragend. Zuletzt gab es immer wieder Enttäuschungen. Eine Chance für die Bären? Die Zahl der Langzeitarbeitslosen will ebenfalls nicht wirklich zurück gehen. Die Zahl der weiterführenden Anträge auf Arbeitslosenhilfe stagniert seit Monaten knapp unter drei Millionen. Immerhin sollen die Verbraucher wieder ein wenig freizügiger mit dem Geld umgehen. Die Privatausgaben sollen wieder steigen, der Kern-Preisindex wird weiter in der nähe der Stagnation erwartet.

Alle Daten erscheinen Schwebend bedeutet übrigens, Kontrakt unterschrieben, aber noch nicht bezahlt. Sollten die Zahlen enttäuschen, könnte das also wieder die Hoffnung nähren, dass die Straffung der Geldpolitik durch die Fed vielleicht doch noch ein wenig auf sich warten lässt. Auch sein Auftritt ist fr 16 Uhr geplant. In der Nacht zum Freitag gibt es dann nochmal einen Blick nach Neuseeland.

Die Baugenehmigungen stehen 0. Selbiger Professor hat das Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler unterschrieben. Die Preise sollen leicht zulegen. Das gilt auch für die Einzelhandelsumsätze, die 1,50 Uhr veröffentlicht werden.

Juni Die Fed und der Arbeitsmarkt. Einige Aufreger gab es in den vergangenen Stunden zu verarbeiten. Chinas Liquidität scheint sehr kritisch zu sein, was Gold und Silber heftig zu spüren bekamen. Die Edelmetalle sind preislich inzwischen kaum noch edel und der Lack wird wohl weiter schrammen bekommen.

Inzwischen ist auch die 1,er Marke passiert worden und die 1. Gründe für den Sturz von Gold gibt es einige, wobei China wohl der wichtigste ist.

Es ist zu vermuten, dass China, um seine Banken retten zu können, Goldreserven verkaufen muss. Die Analysen stellen keine Handelsempfehlung dar. Der Dienstag ist schnell erzählt. Am Donnerstag war zumindest wenig von Aufschwung in der Eurozone zu spüren. Die französische Konjunkturumfrage stagniert, was man schon fast positiv bewerten muss, Italiens Einzelhandelsumsätze schrumpfen weiter, wenn auch nur leicht, die Zinsen für spanische 3-monats- und italienische 2-Jahres-Anleihen steigen auf das 2,5fache der letzten Auktion.

Immerhin hat am das geplante Geld einsammeln können. Spaniens Erzeugerpreise sind gestiegen. Es gibt noch mehr Positives aus der Europäischen Union , aber eben nicht aus der Eurozone. Das liegt daran, dass es umgeben ist von vielen Schwellenländern der Wachstumsregion Südostasien.

Es profitiert damit von der Entwicklungsphantasie dieser Staaten. Es ist Industrie- und Schwellenland zugleich. Unabhängig davon weist Australien für den Anleger in fundamentaler Hinsicht eine Reihe von Pluspunkten auf. Defizit in der Leistungsbilanz, steigende Immobilienpreise, wenig umweltbewusst. Freilich ist auch Australien nicht das Wunderland, wo alles gut ist.

Das ist ein Zeichen, dass das Land mit seinem hohen Konsum und den hohen Investitionen über seine Verhältnisse lebt.

Es belastet den Wechselkurs. Lange Zeit hatte sich der Australische Dollar stark abgewertet. Erst in den letzten Jahren hat er sich stabilisiert.

Es gibt aber auch andere Schwachpunkte. Die Preise für Häuser und Grundstücke sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Manch einer spricht von einer Blase, die in sich zusammenfallen kann. Australien ist wenig umweltbewusst. Die Treibhausemissionen sind höher als in anderen Industriestaaten. Politisch hatte es in der Vergangenheit viele Regierungswechsel. Wenn die Börsen der Schwellen- und Entwicklungsländer im kommenden Jahr zu Rennern avancieren sollten, dann könnte Australien eine gute Mischung sein, die von der Aufwärtsentwicklung profitiert, gleichzeitig aber nicht so schwankungsanfällig und riskant ist.

Allerdings sollte man auch hier nicht alles auf eine Karte setzen. Zudem muss man die Risiken des Wechselkurses im Auge haben. Der Begriff " Resilienz " taucht heute immer wieder auf. Das Wort stammt vom lateinischen resilire ab, was mit zurückspringen oder abprallen ins Deutsche übersetzt wird. Und damit wären wir mittendrin in der Diskussion um das Für und Wider der Neben dem rechtlichen Rahmen mit all ihren Gesetzen, Normen und Standards steht bei Corporate Governance das Ziel einer guten, verantwortungsbewussten und auf langfristige Wertschöpfung basierende Das hängt nicht zuletzt mit dem amerikanischen Präsidenten zusammen und seiner Neigung, vorzugsweise das zu tun, was Märkte und Bruno Brühwiler Andreas Eicher Prof.

Roland Franz Erben Prof. Jan Spitzner Christoph Tigges Dr. Kolumne Down Under Australien: Das Beste aus zwei Börsenwelten Martin W. Von der Hoffnung auf bessere Renditen Investoren stürzen sich daher zunehmend auf Anlagen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Bloomberg] Insgesamt also keine leichte Situation für den Anleger. Australien und die Pluspunkte Das ist Australien.

Das ist mehr als der Durchschnitt der Industrieländer. Es hat keine demografischen Probleme. Es ist nicht nur von der Industrie abhängig, sondern hat bedeutende Rohstoffvorkommen. Wenn sich die Rohstoffmärkte wieder erholen, wird Australien überdurchschnittlich davon profitieren.