Immobilien: Besser kaufen - oder mieten?

 

Mensch oder Maschine? Robo-Advisor versus klassische Finanzberatung. Was ist eigentlich von den ganzen Fintech-Start-ups zu halten, die jetzt in automatisierter Anlageberatung machen?

Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Kirchensteuer zum Zeitpunkt des Zuflusses tatsächliche Zufluss bei ausschüttenden Fonds, am Fondsjahresende bei thesaurierenden Fonds an das Finanzamt ab.

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Mensch oder Maschine? Robo-Advisor versus klassische Finanzberatung. Was ist eigentlich von den ganzen Fintech-Start-ups zu halten, die jetzt in automatisierter Anlageberatung machen?

Anleger, die ihr Geld in einen geschlossenen Fonds investieren möchten, müssen sich vorher mit den Grundregeln des geschlossenen Fonds vertraut machen. Diese Fonds richten sich an Anleger, die auf ihr Kapital für eine lange Zeit 10 und 20 Jahre verzichten können. Geschlossene Fonds investieren zwei- bis dreistellige Millionenbeträge in Neubauprojekte, Schiffe bis Solarparks. Die Mindestbeteiligung liegt in der Regel zwischen 5. Bei einem geschlossenen Fonds wird nur eine ganz bestimmte Zahl von Anteilen ausgegeben.

Das Fondsvolumen wird vorher festgelegt. Wenn dieses erreicht ist, wird der Fonds geschlossen. Anleger können dann ihre Anteile nicht wie bei einem offenen Fonds einfach wieder verkaufen.

Die Fondsgesellschaft ist während der Laufzeit des Fonds nicht verpflichtet, die Anteile der Anleger zurückzukaufen. Dafür kann der sogenannte Zweitmarkt genutzt werden. Der vorzeitige Verkauf kann aber zu Verlusten führen. Aus diesem Grund, müssen geschlossene Fonds keine Bargeldreserven halten, da ein vorzeitiger Verkauf der Anteile ausgeschlossen ist. Geschlossene Fonds verfolgen ganz bestimmte Ziele. Mit dem eingezahlten Geld der Kapitalanleger soll ein bestimmtes Projekt verwirklicht werden.

Die Anleger haften für dieses Projekt mit ihrem eingezahlten Kapital, da sie durch die Kapitalanlage zu einem Unternehmer werden. In der Regel gründen sich die geschlossenen Fonds als Kommanditgesellschaft, mit dem Ziel, soviel Geld zu erzielen, dass sich das investierte Kapital vermehrt. In einem Insolvenzfall ist das Geld teilweise oder ganz verloren. Läuft alles nach Plan, erhalten die Anleger über jährliche Ausschüttungen und eine Schlusszahlung ihr eingesetztes Kapital plus Rendite zurück.

Bei einem mangelnden wirtschaftlichen Erfolg kann es zu einer Nachschusspflicht für die Anleger kommen ist jedoch abhängig von der Rechtsform des jeweiligen Fonds. Seitenanfang Publikumsfonds Publikumsfonds stehen grundsätzlich jedem Anleger offen. Sie sind die Fonds, die für eine unbestimmte Anzahl von Anlegern konzipiert werden.

Sie zeichnen sich dadurch aus, dass weder die Anzahl der Anteile noch der Anlegerkreis Beschränkungen unterworfen sind. Die Fondsanteile werden entsprechend der Nachfrage ausgegeben.

Publikumsfonds unterliegen der besonderen Aufsicht durch die BaFin. Hier wird besonderen Wert auf den Schutz der Anleger gelegt. Insbesondere auf die Vertragsbedingungen, das Anlagespektrum und die Einhaltung der Anlagegrenzen.

Die Auflegung eines Publikumsfonds muss von der BaFin genehmigt werden. In Form von Verkaufsprospekten, in der ausführlichen und der vereinfachten Variante, muss der Investor über die Inhalte des Fonds informiert werden. Bei Hedgefonds sind besondere Warnhinweise bezogen auf das erhöhte Risiko in den ausführlichen Verkaufsprospekten aufzunehmen. Publikumsfonds unterscheiden sich von Spezialfonds in der Höhe der Anlagesumme und der Mitbestimmung.

Bei ihnen hat der Anleger kein Anrecht auf Mitbestimmung. Seitenanfang Spezialfonds Spezialfonds dürfen nicht von Natürlichen Personen erworben werden. Sie stehen in der Regel nur institutionellen Anlegern zur Verfügung. Bei den Spezialfonds haben die Anleger Einfluss auf die Anlagekriterien. Investoren sind Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, kirchliche Verbände, Stiftungen und vermögensverwaltende KGs.

Sie verfolgen mit den Spezialfonds individuelle Anlageziele. Spezialfonds unterliegen ebenso wie die Publikumsfonds dem Investmentgesetz Kapitalanlagegesetzbuch KAGB , sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin - sind jedoch weniger reguliert.

Zentraler Punkt der darin definierten Grundlagen ist die Sicherheit des angelegten Kapitals. Die Vertragsbedingungen müssen der BaFin jedoch nicht zur Genehmigung vorgelegt werden, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die juristischen Personen, die in einem Spezialfonds investieren dürfen, in der Lage sind, ihre Rechte selbst durchsetzen zu können.

Auch die Erstellung von Verkaufsprospekten entfällt bei dieser Form des Fondstyps. Die Erstellung von Jahresberichten birgt ebenfalls Erleichterungen gegenüber der Erstellung von Jahresberichten für Publikumsfonds. Darüber hinaus darf mit Einverständnis der Anleger von einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften abgewichen werden.

Die Fondsgesellschaft und der Anleger können also vertraglich festlegen, dass für den Spezialfonds bestimmte gesetzliche Vorgaben nicht oder nur in abgewandelter Weise gelten. Nach deutschem Recht dürfen an solchen Fonds nur Anleger beteiligt sein, die nicht Natürliche Personen sind. In der Regel ist an einem Spezialfonds nur ein einziger Anleger beteiligt. Nach deutschem Recht dürfen nicht mehr als Anleger beteiligt sein. Ein Spezialfondsinvestment bedeutet für die Anleger insbesondere ein professionelles Asset Management und kundenindividuelle Anlagepolitik.

Verbunden wird diese Anlagestrategie mit der Expertise eines globalen Portfoliomanagements. Der hier ständig gewährleistete Kontakt zu den Anlegern bietet einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch. Ein zeitnahes und auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtetes Reporting schafft umfangreiche Transparenz über die Vermögensentwicklung.

Spezialfonds ermöglichen insgesamt eine individuelle und flexible Ertragssteuerung. So ist die Aufstockung oder Rückgabe von Fondsanteilen durch den Anleger jederzeit möglich. Neben der Ausschüttung am Geschäftsjahresende können in den meisten Fällen und bei Bedarf auch Zwischenausschüttungen realisiert werden.

Eine abgestimmte Anlagestrategie erleichtert zudem die Cash-Flow-Steuerung. Diese Privatanleger müssen sich lediglich qualifizieren. Die Qualifikation besteht darin, dass die Privatanleger ihre Investmenterfahrung bestätigen und mindestens Sie werden auch gelegentlich Third- oder White-Label-Fonds genannt.

Diese Summe kann auch, in der Gesamtheit, von mehreren Anlegern stammen. Aufgrund der Kosten, die mit der Fondsauflegung und Verwaltung entstehen, lohnt sich ein Spezialfonds erst ab einem Anlagebetrag von ca. Seitenanfang Richtlinienkonforme Fonds Seit dem 1.

Auf Grundlage dieser Richtlinie werden die Fonds in zwei Kategorien geführt: Unter den richtlinienkonformen Fonds kann man sich die bisher bekannten Fondsarten Aktien-, Renten-, Geldmarktfonds vorstellen. Richtlinienkonforme Sondervermögen sind also der Standard-Fondstyp. Bei diesem Investmentfonds handelt es sich um den in Europa standardisierten Fonds, der europaweit den gleichen Risikostreuungs- und Anlageschutzvorschriften unterliegt.

Dazu zählen Aktien von in- und ausländischen Emittenten, festverzinsliche Wertpapiere oder Schuldverschreibungen. Bei Investitionen in Bankguthaben muss man beachten, dass sie eine maximale Laufzeit von einem Jahr nicht überschreiten dürfen.

Investitionen in andere Investmentfondsanteile dürfen sowohl bei ausländischen als auch bei inländischen richtlinienkonformen Fonds vorgenommen werden. Seitenanfang Nicht-richtlinienkonforme Fonds Unter den nicht-richtlinienkonformen Fonds fallen die neuen Investmentfonds, die hinsichtlich ihrer Anlagemöglichkeiten nur sehr geringen Auflagen unterliegen.

Diese Fonds können ihre zur Verfügung stehenden Mittel sehr flexibel gestalten. Sie müssen sich nicht mehr exakt festlegen, in welche Art von Wertpapieren sie investieren. Zusätzlich dürfen sie auch Anteile anderer Investmentfonds erwerben, was sie zu einer Art Teildachfonds machen kann.

Als einer der bekanntesten nicht-richtlinienkonformen Sondervermögen gilt der Hedgefonds. Bei den nachfolgend aufgeführten Fondstypen handelt es sich um Fonds, die nicht durch die europäische Richtlinie standardisiert wurden:. Spezialfonds sind generell nicht richtlinienkonforme Sondervermögen. Er kann als internationaler Aktienfonds weltweit investieren oder in Aktien einer bestimmten Region oder Landes.

Bei einer Auswahl internationaler Aktientitel spielt als ein wesentlicher Faktor die Entwicklung der Wechselkurse Devisenkurse eine bedeutende Rolle.

Weitere Alternativen sind Investitionen in bestimmte Branchen Branchenfonds oder in Aktien, die in einem bestimmten Index gelistet werden Indexfonds. Durch die Einhaltung der gesetzlichen Anlagegrenzen erfolgt automatisch eine Streuung des Fondsvermögens auf mehrere Aktientitel. Der Anlageschwerpunkt eines Aktienfonds ist in den Vertragsbedingungen und dem Verkaufsprospekt festgelegt.

Aus diesem Grund sind Aktienfonds eher eine langfristige Anlage und eignen sich nicht für kurzfristige oder sicherheitsbewusste Anleger. Aufgrund der breiten Streuung sind Aktienfonds aus Sicht des Anlagerisikos geeigneter als eine Direktanlage in Aktien.

Seitenanfang Rentenfonds Ein Rentenfonds investiert hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere Staatsanleihen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Kommunalobligationen, Hypotheken-Pfandbriefe, Wandel- oder Unternehmensanleihen. Auch hier ist eine Unterscheidung nach Anlageländern und dementsprechend nach Anlagewährungen möglich. Die Anlagestrategie sorgt für eine ausgewogene Struktur nach Laufzeit der Papiere, Bonität der Emittenten, sowie bei global investierenden Fonds nach Währungen.

Fällige Anleihen werden direkt wieder angelegt. Das gleiche gilt für die Zinsen. Auch sie werden wieder direkt dem Fondsvermögen zugeführt. Die wichtigste Ertragskomponente bei Rentenfonds sind die Zinseinnahmen. Aber auch Wechselkurse spielen, speziell bei Währungsfonds und weltweit anlegenden Fonds, eine wichtige Rolle.

Rentenfonds sind aus Richtung mittelfristiger Anlagehorizont und mittleren Renditechancen interessant. Ja nach den Vertragsbedingungen können sie flexibel den Schwerpunkt innerhalb der beiden Anlageformen variieren. Bestimmte Fonds dürfen auch Immobilienwerte einbeziehen.

Für Anleger, die Sicherheit kombiniert mit Chancen am Aktienmarkt suchen, sind Mischfonds die ideale Anlagemöglichkeit. Seitenanfang Indexfonds In Indexfonds werden die darin befindlichen Wertpapiere eines bestimmten Index z. Dax möglichst exakt nachgebildet. Die Investition geschieht im gleichen Verhältnis wie in dem abzubildenden Index. In Deutschland sind Indexfonds erst seit Inkrafttreten des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes im April möglich. Vorher war es durch rechtliche Anlagegrenzen nicht möglich einen Index exakt nachzubilden.

Indexfonds benötigen kein aktives Fondsmanagement. Durch diesen geringeren Personalaufwand entstehen ernorme Kostenvorteile. Für Anleger, die sich an bestimmten Indizes orientieren wollen, eignet sich diese Anlageform. Indexfonds eignen sich nicht für kurzfristige Spekulationen. Sie investieren in Termingelder bei Banken und sogenannten Geldmarktinstrumenten.

Geldmarktinstrumente sind kurzfristige verzinsliche Wertpapiere und Schuldscheindarlehen. Diese Anlagen dürfen eine Laufzeit von höchstens 12 Monaten haben - bzw. Gleichzeitig kann man ähnlich kurzfristig disponieren wie bei einem Girokonto.

Während Anleger bei Festgeld eine bestimmte Laufzeit vereinbaren oder bei einem Sparbuch eine bestimmte Kündigungsfrist zu beachten haben, können Anteile an einem Geldmarktfonds börsentäglich zurückgegeben werden.

Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige Anlage. Sie werden teilweise ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Seitenanfang Garantiefonds Garantiefonds sind Fonds, die am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder mindestens die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Anlagebetrags, eines bestimmten Prozentsatz davon z.

Zusätzlich wird der Anleger bis zur Endfälligkeit des Fonds mit einer bestimmten Partizipationsquote an der Entwicklung des dem jeweiligen Fonds zugrundeliegenden Aktienindex beteiligt. Der Sinn eines Garantiefonds liegt darin, dass Kursrisiko der Märkte durch die Anwendung entsprechender Options- oder Absicherungsstrategien zu begrenzen. Diese Sicherheit wird durch eine gegebenenfalls geringere Rendite gegenüber eines Direktinvestments erkauft.

Der übrige Teil des ursprünglichen Anlagebetrages wird dann in Optionen auf den zugrundeliegenden Basiswert investiert. Sie bieten damit eine doppelte Risikostreuung. Das Fondsvermögen wird auf mehrere Zielfonds verteilt. In den Zielfonds befinden sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Wertpapieren. Diese Anlageart ermöglicht eine standardisierte Vermögensverwaltung für relativ geringe Beträge. Die Auswahl der entsprechenden Zielfonds trifft das Fondsmanagement.

Anleger mit Ziel eines mittel- bis langfristigen Anlagehorizonts nutzen diese Form der Geldanlage. Durch die breite Streuung auf mehrere Fonds sind aber normalerweise Risiko und Chance geringer als bei den Einzelfonds. Diese Teilfonds können in unterschiedliche Vermögenswerte oder Märkte investieren und haben somit unterschiedliche Anlageschwerpunkte.

Sie agieren rechtlich und wirtschaftlich eigenständig. Umbrella Fonds dürfen jedoch nicht mit Dachfonds verwechselt werden. Der Anleger hat die Möglichkeit in verschiedene Anlagen zu investieren zwischen den Teilfonds zu switchen , ohne erneut einen Ausgabeaufschlag bezahlen zu müssen. Nur beim Kauf des Umbrella Fonds fällt einmalig der Ausgabeaufschlag an. In Deutschland ist die Auflage dieser Fonds nicht möglich.

Seitenanfang Hedgefonds Eine neu eingeführte Fondsart sind die Hedgefonds. Hedgefonds investieren in alles, was Rendite verspricht. Zur Steigerung des Investitionsgrads können Hedgefonds unbeschränkt Kredite aufnehmen, in Derivate investieren und Vermögensgegenstände verkaufen, die sich nicht im Fondsvermögen befinden die sogenannten Leerverkäufe.

Das Ziel ist, unabhängig von der aktuellen Kapitalmarktentwicklung, eine möglichst hohe Wertentwicklung zu erzielen. Da für Hedgefonds fast keine regularischen Beschränkungen bestehen, besteht für den Anleger ein potentiell höheres Risiko als bei anderen Fondsanlagen. Hedgefonds gibt es in 2 Ausprägungen:. Diese Entwicklung konnte sich von bis aufgrund der weiteren Harmonisierung auf europäischer Ebene verstärken.

Ziel ist die Vereinheitlichung des Europäischen Binnenmarkts für Investmentfonds. Im Investmentgesetz sind verstärkt Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen vorgesehen, um technische Detailregelungen z.

Insbesondere durch die Einführung eines beschleunigten Genehmigungsverfahrens für Vertragsbedingungen von Investmentfonds werden bei der BaFin Kapazitäten für wesentlichere Aufsichtsaufgaben frei. Im Rahmen einer verbesserten Marktaufsicht werden zusätzlich neue Meldepflichten eingeführt, die die BaFin in die Lage versetzen, zeitnah und gezielt gegen Missstände vorzugehen.

Ergänzt werden diese aufsichtsrechtlichen Regelungen durch eine Neufassung des Katalogs der Ordnungswidrigkeiten. Besonders die anfallenden Kosten und Gebühren müssen transparenter dargestellt werden. Durch diese vereinheitlichten Anforderungen wird der Anleger in die Lage versetzt, einen besseren Vergleich der auf dem Markt angebotenen in- und ausländischen Produkten vorzunehmen.

Investmentsteuergesetz Ziel dieses Gesetzes ist die Sicherstellung der Besteuerung von Investmentgewinnen. Die Leitidee der Investmentbesteuerung ist das Transparenzprinzip. Das Gesetz schafft keine eigene Investmentsteuer, sondern enthält Regelungen, wie Anteile an Investmentfonds im Rahmen der Einkommen- und Körperschaftsteuer zu behandeln sind. Zwar gibt es auch eine besondere Kapitalertragsteuer für Fondserträge, diese wird jedoch mit der Einkommensteuer verrechnet und dient so praktisch der Absicherung gegen Steuerhinterziehung.

Das Gesetz trat am Januar in Kraft. Datum der letzten Änderung ist der Inkrafttreten der letzten Änderung: Ein wesentlicher Schwerpunkt bildet hierbei die Regelung der zulässigen Vermögensgegenstände in die investiert werden darf.

Diese Richtlinie schreibt ferner eine Reihe von Pflichtinformationen für Anleger vor: Ausführliche und vereinfachte Verkaufsprospekte, sowie die Jahres- und Halbjahresberichte.

Hierbei ist insbesondere geplant, das Anzeigeverfahren für den grenzüberschreitenden Vertrieb zu vereinfachen, grenzüberschreitende Fondsfusionen zu ermöglichen und ein neues Konzept der Anlegerinformation einzuführen, welches den bisherigen vereinfachten Verkaufsprospekt ablösen soll. Des weiteren soll durch dieses Gesetz der Schutz des Anlegers gewährleistet werden.

Die Kontrollfunktion wird durch die BaFin wahrgenommen. Verletzungen werden mit Schadenersatzansprüchen geahndet. Insidergeschäfte sind verboten und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Darüber hinaus verpflichtet das Wertpapierhandelsgesetz die Wertpapierdienstleistungsunternehmen zu einer anlage- und anlegergerechten Beratung sowie zur Einholung und Dokumentation von Angaben des Kunden zu seinen Erfahrungen, Anlagezielen, Vermögensverhältnissen und seiner Risikobereitschaft.

Februar regelt den Derivate-Einsatz in den Investmentfonds. Davon ausgenommen sind ausdrücklich Hedgefonds Fonds mit besonderen Risiken. In der Verordnung ist festgelegt worden, dass Sondervermögen, die derivate Produkte beinhalten, einem Risikomanagement unterliegen müssen.

Dieses Risikomanagement hat die Aufgabe, die Risiken des Sondervermögens permanent zu messen und zu steuern. Die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft muss jedem Sondervermögen einen risikoadäquaten Stresstest unterziehen. Die Stresstests müssen in das Risikomanagement integriert sein und ihre Ergebnisse müssen bei den Anlageentscheidungen für das Sondervermögen angemessen berücksichtigt werden. Die Stresstest sind mindestens monatlich durchzuführen.

Als Grundlage ist für jedes Sondervermögen ein Programm für die Durchführung von Stresstests zu entwickeln. Die Derivateverordnung sieht den Einsatz eines vereinfachten und eines qualifizierten Ansatzes zur Ermittlung der Auslastung der Marktrisikogrenzen vor. Er erfordert einerseits den Einsatz teurer Risikomess-Systeme, erweitert aber andererseits die Anlagemöglichkeiten der Fonds erheblich. Einfacher Ansatz Er darf angewendet werden, wenn alle im Sondervermögen enthaltenen Marktrisiken genau erfasst und bemessen werden können.

Ausübung entweder während der gesamten Laufzeit oder zum Ende der Laufzeit möglich; der Optionswert hängt zum Ausübungszeitpunkt linear von der positiven oder negativen Differenz zwischen Basispreis und Marktpreis des Basiswerts ab und wird Null, wenn die Differenz das andere Vorzeichen hat. Qualifizierter Ansatz Der qualifizierte Ansatz erlaubt Derivate und strukturierte Produkte, deren Risiko die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft messen und bewerten kann.

CAD an der Börse bewertet. Daher ist konservativ betrachtet eine kurzfristige Verdopplung des aktuellen Kursniveaus mehr als nur wahrscheinlich und durchaus möglich. Der Spinout wird auf 1: Das Unternehmen hat die Jahreshaupt- und Sonderversammlung auf den Alle zum Stichtag, der 1. März , registrierte Aktionäre werden zur Abstimmung auf der Versammlung sowie zum Erhalt der Spinout-Aktien berechtigt sein.

Erster Bitcoin Mining Deal und weitere sollten folgen! Investoren finanzieren die weitere Expansion mit einer Finanzspritze von über 42 Mio. Das Unternehmen bekommt unter der Leitung der renommierten kanadischen Bank Canaccord von Investoren einen festen Finanzierungsbetrag von mindestens Des Weiteren konnte das Unternehmen vor wenigen Tagen über 42 Mio. Die Lieferung der Geräte soll bereits im März erfolgen, erste Umsätze aus dem lukrativen Bitcoin Mining Geschäftsfeld werden daher bereits in Kürze erwartet.

Diese breite Streuung kommt der eines ETF sehr nahe und ist genau aus diesem Grund interessant für jeden Investor im Kryptowährung- und Blockchainsektor. Mittlerweile ist Ihnen sicher klar geworden, dass Kryptowährungen ein unglaubliches Potenzial haben. Aber wie hoch ist das Gewinnpotenzial denn nun genau?

Sie werden sicher verstehen, dass wir Ihnen in diesem Report keine Analyse aller Kryptowährungen geben können, dafür sind es schlichtweg zu viele. Daher werden wir uns auf den Bitcoin konzentrieren, denn das ist nun einmal die Nummer 1. Zwar gibt es viele Kryptowährungen mit einem vielfach höheren Gewinnpotenzial, aber dort ist auch das Risiko dementsprechend höher. Ein paar davon werden wir Ihnen im nächsten Kapitel kurz vorstellen, nun aber zu Bitcoin: Es ist zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich, ein seriöses Kursziel für Bitcoin zu benennen.

Das mag sich ändern, wenn wir in Zukunft mehr Daten haben. Zum aktuellen Zeitpunkt ist jedoch nur eines klar:. Wir werden also eine massive Zunahme auf der Nachfrageseite erleben. Deshalb bietet sich ein Vergleich mit dem Silberpreis an.

Es gab für die Fonds und institutionellen Investoren einfach keine geeigneten Investitionsobjekte. Das änderte sich schlagartig im April , als der 1. ETF auf Silber zugelassen wurde. Das war der Startschuss: Was mit dem Silberpreis danach passierte, können Sie im folgenden Chart erkennen. In diesem Jahr sorgte die Kryptowährung Bitcoin für zahlreiche Überraschungen. Sie hat Gold weit hinter sich gelassen und kostete vor kurzem rund 4. Unser Top-Pick hat das Zeug dazu, langfristig zum Milliardenunternehmen aufzusteigen!

August die Prognose vor, dass Bitcoin bis auf Dies erwarten wir allerdings zu deutlich höheren Kursen, denn die Geschäftsidee ist einzigartig! Jedes Unternehmen wird ein engagiertes Team haben und kann ausgegliedert und selbstständig börsennotiert, für konstante Dividenden auf Basis der Aktionärsbeteiligung an den neuen Unternehmen,werden.

Die aktuelle Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt derzeit ca. Daher sind wir der festen Überzeugung, dass dies erst der Anfang einer gigantischen Aufwärtsbewegung in diesem Boom-Sektor sein wird. Bitcoin ist das digitale, kryptische Gold und die Blockchain-Technologie wird die Welt verändern, so die einhellige Expertenmeinung. Die Blockchain-Technologie, auf die alle Kryptowährungen basieren, besitzt unserer Meinung nach starke Ähnlichkeit mit den Anfängen des Internets, als vor mehr als 25 Jahren der erste Internetbrowser auf den Markt kam.

Der Internetbrowser ermöglichte damals den Austausch von Informationen über ein breites, weltweites Netzwerk. Die Blockchain-Technologie macht die digitale, fälschungssichere Übertragung von Werten möglich. Am Anfang des Internet- und Computerzeitalters konnte keiner so recht vorhersagen, in wie weit aus dieser Branche Milliardenunternehmen hervorgehen können. Google, Microsoft und Facebook haben es gezeigt.

Die Blockchain ist eine dezentrale Datenstruktur und die Grundlage vieler digitaler Währungen. Aber warum sollte man seine eigene Bank sein wollen? Für viele politische Idealisten ist ein Problem beim aktuellen Bankensystem, dass die Kontrolle über das Geld — und damit über einen beträchtlichen Teil des Eigentums — in den Händen mächtiger Organisationen liegt. Die Frage, die sich jedoch stellt ist, ob ein derart zentralisiertes System auf Dauer sicher und vertrauenswürdig ist.

Kann ein zentralisiertes System garantieren, dass an den Hauptbüchern nichts geändert wird? Wie sichert es sich gegen einen Unfall z. Wie kann es gewährleisten, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf sensible Daten bekommen? Solche Gefahren und Unklarheiten könnten mit einer dezentralen Lösung reduziert, wenn nicht gar beseitigt werden. Mittels kryptographisch abgesicherter Protokolle, in Kombination mit einer dezentralen Datenspeicherung, ermöglichen Kryptowährungen den digitalen Zahlungsverkehr, vollkommen ohne Banken als Zentralinstanzen.

Der Besitz eines kryptographischen Schlüssels repräsentiert dabei das Eigentum an einem ebenfalls kryptographisch signierten Guthaben in einer gemeinschaftlichen, sogenannten Blockchain. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Dabei gilt das Eigenheim noch immer als wichtiger Teil der Altersvorsorge, so jedenfalls erklären es Sparkassenmitarbeiter und Bankberater gern.

Wer in den eigenen vier Wänden wohne, könne sich im Alter die Miete sparen, so die Logik. Ist es tatsächlich besser, sein Wohnbudget in ein Eigenheim zu stecken, anstatt das Geld einem Vermieter hinterherzuwerfen?

Oder sind die Preise nicht längst derart abgehoben, dass der Absturz nur eine Frage der Zeit ist? Was passiert, wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen wieder anhebt - und Kredite teurer werden? Vielleicht ist ein Immobilienmakler der Letzte, den man fragen sollte, ob es sich noch lohnt, eine Wohnung zu kaufen. Andererseits kennt Nikolaus Ziegert - einer der bekanntesten Makler Berlins - den Markt wie wenige andere. Er ist seit mehr als 30 Jahren im Geschäft. Vorbei sei es aber nie gewesen, und das gelte auch jetzt.

Mit solchen Sätzen hat Ziegert sicher schon aus vielen unschlüssigen Interessenten unterschriftswillige Käufer gemacht. Auch wenn er nicht gerade wie ein typischer Vertreter seiner Zunft daherkommt.

Sein Besprechungsraum sieht aus wie ein Wohnzimmer: Ziegert hat ein Biologiestudium abgebrochen und war danach ein Jahr lang Blumenhändler, ein Job, bei dem er die Kunden offenbar vor allem mit seinem Enthusiasmus um den Finger wickelte.

Weil die zerkratzten Hände eines Blumenhändlers seinen ästhetischen Ansprüchen nicht genügten, schwenkte er auf Immobilienmakler um. Interessant ist Ziegert aber vor allem, weil er eine Überzeugung, die viele Deutsche teilen, in eindrucksvolle Worte fasst: Für ihn ist das alles Teufelszeug, sagt er: Es gibt nur eins: In "Faust II" - das für alle, die es nicht sofort parat haben - kreiert Mephisto aus wertlosen Zetteln so lange neues Geld, bis es zur Inflation kommt.

Mit solchen Gleichnissen dürfte Ziegert wohl so manchem seiner Kunden aus der Seele sprechen - und das erklärt wahrscheinlich, warum viele Deutsche trotz aller Warnzeichen bereit sind, beim Haus- und Immobilienkauf hohe Risiken einzugehen. Aber Berlin wachse, beteuert Ziegert, und dann dieses "riesige Geschenk der niedrigen Zinsen. Das ist der Robin Hood der modernen Zeit". Er wünsche und "bete zu Gott", dass auch normale Menschen das zur Vermögensbildung nutzten.

Ziegert kann eine Rechnung präsentieren, die sich ziemlich gut anhört: Auf einen Quadratmeter für Euro müsse man bei einem Wohnungskauf heute knapp 7 Euro Zinsen zahlen im Monat, sagt er. Das sei doch besser als 13 Euro Kaltmiete für ein vergleichbares Objekt. Und dann müssten noch weitere 5 Euro pro Quadratmeter als Tilgung kalkuliert werden. Das Problem ist nur: Ziegert geht bei seinem Beispiel von einer anfänglichen Tilgungsrate von jährlich 1,5 Prozent der Kreditsumme aus.

So braucht ein durchschnittlicher Käufer 30 oder 40 Jahre, um seine Schulden komplett zu begleichen. Eine solche Finanzierung lässt sich eigentlich nur dann rechtfertigen, wenn Verwandte oder Eltern helfen - oder irgendwann ein ausreichendes Erbe hinterlassen, so zynisch dieses Kalkül auch sein mag.

Nüchtern betrachtet, ist die Marktposition des Käufers - abgesehen von den niedrigen Zinsen - ziemlich mies. Das Angebot an Objekten ist vor allem in Metropolen so rar, dass die Verkäufer die Bedingungen geradezu diktieren können.

Dementsprechend miserabel fallen die Verträge für den Käufer oft aus. Der Markt ist leer gefegt, und das bringt Kaufinteressenten von vornherein in die Defensive. Sonst könne sich der Eigentümer oder Makler vom Interessenten zu sehr gegängelt fühlen und einfach jemand anderen bevorzugen, zumindest bei begehrten Objekten. Für die Not der Kaufwilligen ist teilweise der Staat verantwortlich. Bund und Länder haben das Thema Wohnungsbau über Jahre vernachlässigt. Man sieht das schon daran, dass es seit Ende der Neunzigerjahre kein eigenes Bundesbauministerium mehr gibt.

Die Bundesländer wiederum, die seit die Hoheit über den Grunderwerbsteuersatz haben, haben diese Abgabe von 3,5 auf bis zu 6,5 Prozent erhöht.

Bei einer Wohnung für Hinzu kommen Notar- und oft auch Maklergebühren. In Berlin summieren sich die Nebenkosten rasch auf rund 15 Prozent des Kaufpreises. Macht bei einer Und sie dünnten ihre Bauämter personell aus, mit gravierenden Konsequenzen. Heute dauert es häufig mehrere Jahre, bis ein Bebauungsplan fertiggestellt ist. Die Bearbeitung von Baugenehmigungen zieht sich hin. Die Zahl der erteilten Bescheide für den Wohnungsbau ist von Januar bis November um 7,8 Prozent zurückgegangen, obwohl die Nachfrage ungebrochen ist.

Kein Wunder, dass Jahr für Jahr in Deutschland schätzungsweise Investoren kaufen Bauland und lassen es einfach liegen in der Erwartung, dass der Wert weiter steigt. Auch dieses Phänomen wird bislang von der Politik eher befördert als begrenzt: Gegenwärtig besteuert der Staat unbebautes Land wesentlich niedriger als bebautes.

Innerhalb von fünf Jahren haben die Grundstückspreise im Schnitt um rund 27 Prozent zugelegt. In Frankfurt am Main kostet Bauland teilweise doppelt so viel wie , in manchen Stadtteilen Berlins sogar mehr als das Vierfache des damaligen Preises.

Nur der Immobilienmarkt zeigt eine Dynamik, als ob von Remscheid aus eine neue industrielle Revolution in Gang käme. Die Stadtsparkasse hat gut ein Fünftel mehr Geld für Baukredite vergeben als im Jahr zuvor, das Interesse am Erwerb einer Immobilie sei enorm, berichtet das Institut.

Unbebaute Grundstücke sind in Remscheid besonders begehrt, das Geschäft ist in einem Jahr um 40 Prozent gewachsen, die Preise steigen: Um die Nachfrage zu befriedigen, hat die Stadt eigens Neubaugebiete erschlossen, auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauses wird ein neues Quartier fertiggestellt.

Fraglich ist nur, ob es in Remscheid tatsächlich auf Dauer einen Bedarf an Wohnraum gibt. Die demografische Entwicklung lässt daran zweifeln. Aller Voraussicht nach wird der Ort auch in den kommenden Jahren massiv an Bevölkerung verlieren, die Prognose weist für das Jahr in Richtung Remscheid ist das, was Bevölkerungsforscher eine "unechte Schwarmstadt" nennen: Der Ort kann noch Menschen aus dem Umland anlocken, das wird jedoch nicht mehr lange so gehen.

Während echte Schwarmstädte - die Metropolen, aber auch attraktive Hochschulstandorte wie Freiburg oder Münster - eine besondere Anziehungskraft ausüben, verlieren viele Mittelzentren ihre Funktion als Anlaufpunkt für die Bürger aus den Dörfern. Von dort kommt immer weniger nach.