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Bei den digitalen Währungen haben ja viele Regierungen Panik bekommen und wollen diese verbieten. Welchen Markt soll der ETF abbilden? Es kann also sehr leicht mehr daraus werden. Man muss es nur als Notfall bezeichnen.

Wie soll ich meine ETFs kombinieren?


Die Alpha-Jäger sehen sich mit folgenden Problemen konfrontiert:. Es gibt noch Alpha, aber es wird immer unwirtschaftlicher, die Alpha-Mine auszubeuten. Beta ist eine Kennzahl für das Marktrisiko, das Sie mit einem Investment eingehen. Das Marktrisiko ist das systematische Risiko, das Sie nicht wegdiversifizieren können. Mit einem breit diversifizierten Fonds ernten Sie Beta. Mehr Marktrisiko bedeutet mehr Beta. Rendite, die ich einfach durch Herumsitzen bekomme, ist Beta.

Mit Hilfe des C apital A sset P ricing M odells — zu deutsch Preismodell für Kapitalgüter — war es erstmals möglich, theoretische Gleichgewichtskurse für einzelne Wertpapiere zu berechnen. Diese Kurse kommen zustande, wenn risikoaverse Marktteilnehmer entsprechend der Portfoliotheorie effiziente Portfolios zusammenstellen.

Mit den Gleichgewichtspreisen lässt sich die Performance von Aktienfonds beurteilen. Dieses Modell bot das erste Mal eine mathematisch präzise Definition von Risiko und wie die erwarteten Renditen davon abhängen. CAPM kennt nur einen einzigen Risikofaktor: Dieses Beta errechnet sich aus dem für eine Aktie, für einen Fonds oder für ein Depot typischen Risiko im Vergleich zum allgemeinen Marktrisiko.

Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt: Aber die Realität wollte sich immer noch nicht beugen. So errechnen wir den Momentum-Faktor: Mit jedem Optimierungsschritt treiben die Ökonomen mehr Keile in den einst massiven Alpha-Block und brechen mehr Beta heraus. Alles, was man durch Faktoren erklären kann, kann man industrialisieren. Das ist so ähnlich wie früher mit den Schamanen und Kräuterweiblein. Wenn du im August, wenn die Sonne im Zenit steht, die Dolden der Schafgarbe erntest und dann trocknest und dabei noch diesen und jenen Spruch aufsagst, dann hilft ein Tee aus diesen Dolden bei Magenschmerzen.

Kein geheimnisvolles Alpha-Ritual mehr sondern ein simples Beta: Das schmälert weder die Leistung der Kräuterkundigen noch der Fonds-Manager, die durch Experimentieren und Nachdenken wichtige Erkenntnisse aus dem Nebel herausgestochert haben. Aber Forschung und Fortschritt haben sie — wie das Fräulein vom Amt — zu einem guten Teil einfach überflüssig gemacht. Die Wissenschaftler erforschen etwas, die Ingenieure machen ein Produkt draus und wieder muss sich eine Berufsgruppe neu orientieren.

Dafür braucht man keinen Manager, das erledigt ein spezialisierter ETF billiger. Eigentlich wollten wir Alpha industriell produzieren. Jetzt stellen wird fest: Wir kriegen industriell gefertigtes Beta und das auf Kosten des Alphas. Aber die steile These bestand aus zwei Teilen: Die Alpha-Menge wird geringer. Na, zum Beispiel ich. Vom aktiven Alpha-Jäger zum passiven Beta-Sammler gereift.

Mein Alpha ist Ihr Verlust. Ein aktiver Manager braucht Opfer. Der beste Opfer-Pool sind mit Sicherheit die Privatanleger. Wer " privatanleger schneiden schlechter ab als der markt " googelt, bekommt knapp Bonus, du bist mir sicher! Aber auch bei den Institutionellen tut sich was. Damit ist Scalable Teil der Siemens-Altersvorsorge.

Und wieder schrumpft der Opfer-Pool. Diese Sache läuft auf die Geschichte von den Wanderern und dem Bären hinaus. Zwei Wanderer werden von einem Bären verfolgt und laufen davon.

Bleibt der eine stehen und zieht sich Turnschuhe an. Immer mehr Leute verweigern die Tour durchs Bärenterritorium und bleiben statt dessen passiv zu Hause. Die, die mitkommen, sind trainierte Läufer. So geht das Wettrüsten weiter, bis nur noch Special Forces unterwegs sind. Es bleibt ein Nullsummenspiel — der Schlechteste der Besten muss trotzdem sein Alpha hergeben. Ein Wort noch zu den Faktoren: In meinen Coachings muss ich manchmal mit folgendem Missverständnis aufräumen: Einen Faktor ist kein Feature, das man einfach so dazu buchen kann.

Gerade Anfänger unterliegen oft dem Irrtum:. Meine Rendite berechnet sich wie folgt:. So läuft das nicht. Es kann sein, dass Sie mit dieser Mischung fünf, sechs oder sieben Jahre schlechter abschneiden als mit einem reinen Beta-Portfolio.

Weil diese Faktoren keine abhängig Beschäftigten sind, sondern Freigeister. Die schleppen sich nicht jeden Tag zur Börse und machen da Rendite. Die kommen und gehen, wie es ihnen passt. Es kann sein, dass der gute Sir Value es sich jahrelang auf den Cayman Inseln gut gehen lässt. Eines Tages spürt ihn da die Börse auf und hält ihm genervt den Kontrakt unter die Nase: Das Jahrzehnt ist fast rum. Dabei hat Sir Value nur Angst vor der Regression. Und was Small Capine angeht: Die ist keinen Deut besser.

Sehr schön visualisiert in diesem Periodensystem der Renditen. Es jagen über alle sieben Weltmeere und es aufspüren, wo immer es sich verstecken mag? Koste es, was es wolle! Was spricht dagegen, prognosefrei zu leben und sich einfach eine Portion solide Marktrendite garniert mit ein paar Smart-Beta-ETFs zu gönnen? Weil es besser klingt, hat die Finanzindustrie die Faktoren in Smart Beta umgetauft. Noch regelbasiert, aber nicht mehr marktkapitalisiert, so die allgemeine Definition von Smart Beta.

Sie suchen sich einen passenden Index. Folgende Fragen sind zu klären. Da schleicht sich die Realität durch die Hintertür herein. French-Fama theoretisieren sich die Werte mit Excel herbei. Die armen Fonds-Manager müssen kaufen und brauchen dazu Liquidität. Natürlich würden sie am liebsten synthetisch werden, aber da legt der Vertrieb sein Veto ein: Swapper sind böse, die kriegen wir nicht so gut platziert.

Welcher Anstieg in welchem Zeitraum? Value kann man sich da noch vorstellen, aber gibt es da überhaupt so etwas wie Momentum? Das herauszufinden ist Ihr Job. Besonders smart müssen Sie beim Check der Faktor-Definition sein. Würden Sie einen Mann mit 1,85 m als klein bezeichnen? Nun stellen Sie ihn zwischen die Harlem Globetrotters und er wird zum Zwerg.

Genau das kann Ihnen auch mit einem Small-Caps-Index passieren. Hier versammeln sich die kleinsten Firmen. Sind das kleine Firmen oder Firmen, die klein wirken? Jetzt geht die Zankerei los. Was ist ein Small Cap überhaupt? Ich habe folgende Definitionen gefunden.

Die Industrie ist dabei, die French-Fama-Faktoren weiter zu differenzieren. Kennen Sie den Unterschied? Mehr dazu in diesem Interview. Das müssen Sie entscheiden. Banking und Versicherungen sind Value! Wobei, so ganz stimmt das nicht. Finde sich da noch einer zurecht! Das klassische Value, das verbesserte Value oder das gewichtete Value? Sie müssen das für jeden der anderen drei Faktoren auch durchexerzieren.

Und zwar ohne eine Teenie-Schwangerschaft beklagen zu müssen. Aber auch ein arroganter Momentum hat nicht immer Schwung.

Zu diesem Zeitpunkt hätten Sie nichts von dem Gipfelsturm bis gewusst. Relativ gesehen hat der Index nicht stärker verloren als seine Kollegen, aber da er höher gestiegen ist, war der Absturz absolut gesehen heftiger.

Performance und konnte sich Momentum absetzen, lagen Value und Basis vorne, ab ziemlicher Gleichtakt. Wer mehr zum Thema Faktor-Investing wissen will: MSCI hat hier alles aufgefahren, was Sie wissen müssen. Wie bringen wir da unsere Faktoren unter? Das Ganze aber leider ohne konkrete Gewichtungen. Nirgendwo eine fundierte Herleitung.

Das hat mich nicht überzeugt. Was bleibt, ist der Griff zum Kommer. Wohin hat uns die Reise geführt? Wenn schon Faktor-Investing, dann über preiswertes Beta und nicht über aktives Alpha. Ist Faktor-Beta wirklich den Aufwand wert? Zumindest bevor man Woher kommt dieser Jagdeifer? To their credit, my friends who possess only modest means have usually followed my suggestion. Instead, these investors politely thank me for my thoughts and depart to listen to the siren song of a high-fee manager or, in the case of many institutions, to seek out another breed of hyper-helper called a consultant.

That professional, however, faces a problem. That would be career suicide. Large fees flow to these hyper-helpers, however, if they recommend small managerial shifts every year or so. That advice is often delivered in esoteric gibberish that explains why fashionable investment "styles" or current economic trends make the shift appropriate. The wealthy are accustomed to feeling that it is their lot in life to get the best food, schooling, entertainment, housing, plastic surgery, sports ticket, you name it.

Their money, they feel, should buy them something superior compared to what the masses receive. Vor allem für unser Geld. Das war sogar mal eine Titelgeschichte in der Capital: Der sicherste Weg, überdurchschnittlich abzuschneiden, ist es, konsequent den Durchschnitt anzustreben.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Wieder einmal bringt es der Finanzwesir eloquent fertig mich auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Auch mit dem grundsätzlichen Wissen um die Finanzpornografen wird man, gerade zu Beginn der eigenen Investorkarriere, immer wieder nur allzu leicht in Versuchung geführt auch ja alle Faktorprämien im sehr übersichtlichen Depot abzudecken.

Wieder mal ein sehr guter Beitrag. Hallo FinanzFux, danke fürs teilen. Das ist ja ein wahrhaft "gruseliges" Dokument: An examination of the FF4 factor decomposition in Table 1 reveals the key differences between the risk-seeking and risk-averse strategies: Net of the value effect and other factor tilts, we are left with annualized FF4 alphas that are statistically similar to zero.

Denn mit dem schlechten Jahr dürfte der Momentum-Index bis heute minimal? Ein Thema was auch mal einen separaten Artikel wert wäre ist das Thema Risiko. Die meisten menschen schauen sich den Graph an, wie der Momentum den World-Index über 15 Jahre deutlich outperformt an und denken: Klar, der Momentum ist offensichtlich der bessere Index.

Aber im Grunde ist dieser Graph völlig wertlos ohne die unterschiedlichen Risiko-Profile der beiden Indizes zu vergleichen.

Weil Risiko ja das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotential ist. Und ich kann problemlos die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ereignisses deutlich erhöhen, wenn ich im Gegenzug das Schadenspotential im nun selteneren Schadensfalle deutlich erhöhe.

Im Casino spiele ich French Roulette. Ich kann meinen Rouletteeinsatz aber auch so gestalten, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit z. Dazu setze ich z. Dummerweise ist das trotzdem nicht das Geheimnis die Bank zu schlagen, sondern nur ein mathematischer Taschenspielertrick. Unterm Strich hat sich am mathematischen Erwartungswert aber nichts geändert. Was hat das nun mit der Börse zu tun? Eine Zeit lang sieht es so aus, als ob der Weg zum sicheren Geldverdienen gelungen ist, bis eines schwarzen Tages dann die gesamte Kohle weg ist.

Ob man diesen schwarzen Tag miterlebt ist schlicht Glückssache. Auch "Dividenden-Aristokraten" haben ihre Hochs und ihre Tiefs. Bei manchen Fonds erzielt man damit tatsächlich 20 Jahre lang "alpha", andere Varianten wie z.

Und natürlich findet man immer Gründe, wieso weshalb warum jener Fond schlecht war und jener gut. Und auch von denen hat jeder eine Geschichte wieso er so erfolgreich war. Die hübsche Blondine, die auf die Würfel gepustet hat, die Glückszahl 17, das in den Permanenzen erkannte Muster Risiko ist eben nicht direkt messbar oder gar sichtbar.

Die beste Annäherung die ich kenne wäre es, jede Strategien rückwirkend bis nachzurechnen und ggf. Aber selbst das hilft. Meinst du die Aussage: Sonst rebalancen Sie mit Peanuts und die Kaufkosten ruinieren Sie. Mehr zu solchen Gedanken beim Rebalancing und Portfolioaufbau geben dir Artikel wie https: Dem Finanzwesir sei Dank für diese Meisterleistung! Die Kritik bezog sich auf die ganzen aktiven Kapitalverwalter der Hedge Fonds Branche, zu denen kleine Privatkunden eh keinen Zugang haben.

Ich bekomme in meinem Kopf die beiden Grafiken des Kursverlaufes und der Performance nicht zusammen. Kann mir jemand helfen zu verstehen wie ich diese zu lesen habe? Vielleicht hab ich einen groben Denkschnitzer und mir fehlen ein paar Ansätze. Unabhängig woran es liegt, bisher habe ich nicht verstehen können Wieso Performance im Gleichtakt laufen soll alle Varianten mehr oder weniger , wenn doch die Performancediagramme die ich bei MSCI anzeigen kann ein ähnliches Bild zeichnen wie die Kursverläufe.

Über ausreichend lange Zeit gewinnt der Momentum immer. Bitte stubst mich in die Richtung der Erkenntnis. Und statt Liniendiagrammen lieber üblicherweise mit Balken dargestellt auch und besonders, um es von den vorigen Kursverlaufs-Grafiken besser zu unterscheiden.

Auch das wieder wäre didaktisch besser rübergekommen wenn man eine andere Darstellungsform gewählt hätte, zB tabellarisch die Excess Returns der Faktorindizes zu ihrem Benchmark normiert. Smart Beta und Faktoren etc wurden hier auf dem Blog auch schon mehrfach thematisiert, wenn du dir also die Artikel und Kommentare dazu durchliest, wird dir vielleicht einiges klarer.

Kurzanleitung fuer Faktor-Freunde bei Extra-Magazin: Hier ein paar Artikel um dem blinden Faktor-Glauben etwas entgegen zu setzen, jaja erhobener Zeigefinger Tja, das liegt wohl daran, dass völlig unterschiedliche Stock Picking Kriterien vom ETF verwendet wurden als für den Momentum Faktor vorgesehen und das hat zufälligerweise gut funktioniert. Also Vorsicht bei der Produktauswahl, es ist nicht immer drin was drauf steht:.

Auch noch ein guter Artikel, der mal wieder für einige grundlegende Dinge sensibilisiert, die wir ja auch schon teilweise immer mal angesprochen haben. Zwischen dem, was in der finanzakademischen Forschung als "Faktoren" und deren Risikoprämien bezeichnet wird, und dem, was dem Retailinvestor später als "Smart Beta -ETFs" verkauft wird, bestehen schon wesentliche Unterschiede. Damit sollte man sich zumindest grundlegend etwas auskennen, um damit vernünftig umgehen zu können, und keine vermeidbaren Einordnungs-Fehler zu machen.

Long-short factor portfolios are created by taking the top and bottom of stocks ranked by factors, which results in more extreme portfolios. Der Einfluss allgemeiner Marktbewegungen wird also wegneutralisiert und man bekommt die reine "Faktor"-Rendite.

Also Vorsicht bei der Produktauswahl, es ist nicht immer drin was drauf steht: Constituents are weighted by the product of their momentum score and their market cap.

The indexes are rebalanced semiannually; in addition, ad hoc rebalancing may occur, triggered by spikes in market volatility. Hier werden im Ggs zur akademischen Theorie eben verschiedene Lookback-Perioden benutzt, auch kommt durch das "risiko-adjustieren" mit der Standardabweichung noch ein gewisser Low Volatility Einfluss mit rein. Mit all den Unterschieden ist es nicht verwunderlich, sondern zu erwarten, dass sich ETF-Rendite und Faktor-Rendite unterscheiden, aber wie gesagt, am Ende landen wir bei der Bewertung davon immer nur wieder beim Thema aufgeklärter Anleger selbst, also ob er diesen Unterschied überhaupt kennt und zur Einordnung damit richtig umgehen kann.

Allerdings zeigt der alphaarchitect Artikel ja schön, dass die MSCI Momentum Variante nur noch wenig mit der akademischen Definition gemein hat, es werden andere Aktien ausgewählt, die deutlich weniger Momentum haben.

Die Ironie dabei ist, dass dieser ETF auch noch super performt hat, während der akademische Momentum Faktor nicht so dolle war. Jetzt stelle man sich mal vor, was passiert wäre, wenn das genau andersherum gewesen wäre Und natürlich wird es Faktor-Fonds geben, die in der Zukunft den breiten Markt geschlagen haben werden, so wie es welche geben wird, die dem breiten Markt hinterherhinken.

Sie werden erkannt, aufgegriffen, mit Geld zugeschuettet das dauert etwas und verpuffen aehnlich wie erfolgreiche, "gute", aktive Fonds solange Kapitalzufluss haben, bis sie unterdurchschnittlich werden - immer das gleiche Spiel. Bin ich gegen Faktoren? Nee, ist doch supi! Der breite Markt ist der Durchschnitt. Ueberperformance kann nur geschehen, wenn es genauso viel Underperformance dazu gibt. Alle aktiven "Investoren-Ameisen" da draussen helfen in einem immerwaehrenden Kampf mit, dass ein Breit-Index-Investment halbwegs "gesund" bleibt.

Was will man mehr? Das ist wie im Goldrausch: Performance von anderen Risiko-Praemien werden dagegen eher nicht verschwinden: Das bleibt also deshalb ein Spielfeld fuer "kleine" Spezialisten. Ausserdem sind kleine Firmen ggfls anfaelliger fuer "lokale Unwetter", Geldversorgung, Wirtschaftszyklen, etc.

Deshalb setze ich mittel-langfrisig auf ca. Alle anderen Faktoren lasse ich bisher weg. Das ist eine sehr gute Frage. Die habe ich mir vor ziemlich genau 20 Jahren auch schon genau so gestellt und eine bislang zuverlässige Antwort gefunden. Denn wie schon diskutiert, kann kein breit bekannt gewordener, passiver Faktor risikoadjustierte Überrendite bzw. Dafür sorgt Overcrowding nach Bekanntwerden bislang sehr zuverlässig. Es macht den Finanzmarkt immer effizienter und fairer für passive Kleinanleger und reduziert jede passiv erwartete Prämie früher oder später auf Null.

Allerdings kann es davor noch ein paar vom Marketing der gierigen Finanzbranche und deren publizistischer Büttel wie u. Swedroe, Kommer und Konsorten gehypte, zyklische Überschwinger in beide Richtungen geben. Die erfreuen dann die Alpha-Jäger. Aber irgendwann merkt auch das letzte Dumb Money die Abzocke nach etlichen verlustreich realisierten Tracking Error Regrets, und die gierige Karavane zieht zu den nächsten Marketing-Gags weiter.

Wie blöd muss ma sein Wie sieht es aber mit Mehrrendite gegen mehr Risiko aus? Das versuchen natürlich auch sehr viele. Das hat daher die bekannte Folge, dass die Effizienz-Kurve nach oben rechts abflacht. Dabei wird aktiv High Beta geshortet und Low Beta long gegangen. Bleibt noch die Diversifikations-Rendite. Aber auch die hat keine allzu lange Halbwertszeit mehr.

Also ist da auch wieder Overcrowding zuverlässig am Werk, wie nicht anders zu erwarten. Für eine zukunftssichere, langfristige Investment-Strategie mit risikoadjustierter Überrendite taugen also Ansätze nur mit passiven Instrumenten immer weniger, wenn es mehr sein soll.

Anders sieht es hingegen mit der Kombination von passiven und handverlesenen, aktiven Assets aus. Ich setze dafür seit knapp 20 Jahren z. Das gelingt aber nur, wenn man die sehr seltenen, wettbewerbsfähigen Quant-Fonds gut verstehen, finden und allokieren kann. Die dürfen nach meiner Erfahrung nur echtes, reines Alpha erzeugen.

Und ihr Alpha muss statistisch signifikant sein. Welchen Fonds es gelungen ist, diese harten Anforderungen in der Vergangenheit zu erfüllen, die haben entsprechende Kernkompetenzen nachhaltig aufgebaut. Wenn die die dann noch weiterhin aufrechterhalten können, dann verflüchtigt sich deren Alpha nicht so schnell.

Das ist ganz ähnlich wie bei gut geführten Firmen aus anderen High-Tech-Branchen, wie z. Die bleiben auch nur vorne, wenn sie sehr "aktiv" ständig innovieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Overcrowding ist bislang seit immerhin 70 Jahren, seit es diese Quant-Fonds gibt, auch kein Problem. Denn die sind selbst von professionellen Investoren kaum zu verstehen. Und die verwandten Hedgefonds haben allgemein einen sehr schlechten Ruf, was viele davon abschreckt. Das kenne ich zwar nicht näher, aber ein paar Spezis, die das machen.

Deren Alpha dürfte auch noch lange erhalten bleiben. Denn an beides trauen sich nur die Hartgesottenen ran. Nur wenn die es wirklich "drauf haben", werden die dann reichlich entlohnt. Aber es gilt wie immer auch hier: Wegen dieser hohen Hürden hat es m. Wer echtes Interesse daran hat, bitte offline melden. Ich teile gern meine Erfahrungen damit. Ist aber vermutlich auch ein Nachhaltigkeitsfaktor. Happily, Peter has taken up his facile pen again to describe these changes, a virtual revolution in the practice of investing that relies heavily on complex mathematics, derivatives, hedging, and hyperactive trading.

This fine and eminently readable book is unlikely to be surpassed as the definitive chronicle of a truly historic era. Das bin ich auch. Halte es aber per se nicht für unmöglich. Und wenn Herr Kommer diese Möglichkeit in Betracht zieht, will ich sie nicht vorschnell verwerfen. Jörg Warum hälst Du gerade Value für vergänglich? Der Value Ansatz ist mindestens seit Graham er Jahre? Trotzdem scheint der Faktor bis in die jüngste Zeit wohl funktioniert zu haben?

Warum sollte er gerade ab heute verschwinden? Insbesondere wenn Value an ein höheres Riskio gekoppelt ist? Umgekehrt, wenn political Risk in der Vergangenheit Überrenditen gebracht hat, warum sollten die Anleger nicht diesen genauso zum Verschwinden bringen?

Man tippt ja nicht Putin, Erduan, Orban, etc. Das ist für mich ein ganz klares Gegenargument. Denn Kommer hat den ähnlich unzureichenden, empirisch ermittelten, angeblichen Diversifikationsnutzen von passiven Rohstofffutures-ETFs auch völlig falsch eingeschätzt und noch bis vor kurzem als vorteilhaft empfohlen. Jetzt erst Jahre nach den meisten anderen Meinungsführern inklusive seinem Zitatgeber Swedroe ist er umgekippt.

Bei den extrem schwierigen Einschätzungen im reflexiven Finanzmarkt halte ich mich dagegen schon immer an den weltweit hoch anerkannten Bogle und bin damit bislang sehr gut gefahren.

Das kann ich jedem sehr empfehlen. Denn er hatte schon vor über 60 Jahren in den 50er Jahren! Daher bin ich in die für mich sehr vorteilhaft niedrigste Kosten, Seelenfrieden ohne Zögern ab Verfügbarkeit in D um komplett umgestiegen. Vor den passiven Rohstoff-Invests hat er mich ebenfalls sehr vorteilhaft bewahrt keine vermögensschädliche Realisierung von Tracking Error Regret wie Kommer jetzt in seiner neuesten Auflage von "Souverän investieren" beschrieben.

Mit seinem strikten Abraten von unlogischem, passivem Factor Investing wird Bogle sicher wieder genauso recht behalten und vor völlig unnötigen Vermögensschäden und Zeitverschwendung durch Hin- und Herüberlegen schützen. Der Value-Faktor funktioniert natürlich bis heute und wird es sicher noch weiter tun, indem er den Markt durch unterscheidbare Eigenschaften segmentiert, so wie der Weltmarkt durch Regionen oder Branchen mit unterscheidbaren Eigenschaften segmentiert wird.

Aber was hilft das einem Normalanleger? Und der Value-Faktor ist davon nur ein sehr Zweifhafter unter vielen anderen. Warum also überhaupt einen müden Gedanken daran verschwenden, wenn dessen geringe Relevanz so klar auf der Hand liegt? Er funktioniert aber nur sehr aktiv mit kleinsten, möglichst exotischen Titeln und Direktbeteiligungen mit ausreichend tiefem Verständnis langfristig zur systematischen Erzielung von risikoadjustierter Mehrrendite. Relativ gut funktionieren nach meiner Erfahrung noch ebenfalls verwandte aktive Relative Value Arbitrage Hedgefondsstrategien, am besten Macro mit kostengünstigsten Futures, die hoch gehebelt long und short kleinste, kurzfristige Bewertungsunterschiede gezielt als reines Alpha ausbeuten.

Das habe ich im "Onanisten-Thread" zum Nachlesen genauer beschrieben. Für höheres systematisches Risiko gibt es im langfristigen Durchschnitt meistens eine höhere Rendite. So wahrscheinlich auch für das riskantere Value-Segment. Aber eine höhere Rendite kann man mit einer Erhöhung z. Denn die Effizienzkurve flacht zu höheren Risiken hin ab. Denn das versuchen die meisten Marktteilnehmer und reduzieren die Mehrrendite unter den eigentlich zu erwartenden Wert.

Das ist ähnlich wie wenn man freiwillig Überstunden für den halben Stundensatz leistet. Was macht es also für einen Sinn, es der Masse gleichzutun?? Das war im reflexiven Finanzmarkt langfristig immer nachteilig! Ergo, eure Skepsis ggü. Immer wenn etwas zu gut klingt , um wahr zu sein, ist es so. Lasst euch also nicht von irgendwelchen selbsternannten Experten irritieren. Das habe ich mir auch seit 20 Jahren erfolgreich zum Grundprizip gemacht und kann es jedem wärmstens empfehlen.

Kommer verbreitet hier ganz offensichtlich verwirrende, kurzlebige Anlagemoden, aus welchen Gründen auch immer. Bogle, Swensen oder Finanzwesir, die unisono von dem Schrott abraten oder zumindest nicht Normalanleger verwirrend zuraten. Wer sein Buch Souverän Das ist und bleibt sein Verdienst.

Wenn du das als Investment Pornographie verstehst, geht das für eine rational begründete Kritik zu weit. Dann liegt dir eine andere Ausgabe des "Kommer" vor als mir. Ich beziehe mich genau auf diese aktuelle von Darin weist Kommer in der Einleitung extra darauf hin:. Aber das würde ich ganz eindeutig als typisch marktschreierisch bezeichnen, das jeglicher seriösen wissenschaftlichen Basis entbehrt, selbst für die grauenhaft nachlässige Factor Community!

Denn mit einem "Turbo" im KFZ verbindet man gemeinhin einen wesentlichen Leistungszuwachs im mittleren 2-stelligen Prozentbereich!

Das soll also ganz zweifelsfrei genau diese finanzpornographische Gier auslösen, von der Kommer mit seinen Faktorfonds von dem sektenähnlichen US-Dreibuchstabenverein "DFA" primär lebt. Auch hier wieder zum dramaturgisch krönenden Abschluss der ultimative Doppelturbo-Multifaktor-Schrott.

Damit ist eine jungfräuliche Finanzseele sehr sicher nachhaltiger gehirngewaschen und für immer verdorben als Kommers nach seiner eigenen DFA-Gehirnwäsche in gefestigterem Alter. Jetzt hat Kommer es geschafft, dass ich auf Multifaktor setzen möchte. Ich finde, wenn man sich einfach daran hält, was er als mehr oder weniger geeignet befindet, macht man bestimmt nichts falsches.

Aber selbst gegen dieses Störfeuer der verhassten autonomen Blogger hat dieser Kommer mit seinem darauf abzielenden Hinweis gut vorgesorgt:. Daraus spricht ein echter Marketing- und Sales-Profi, der an alle störenden Einflüsse denkt.

Das mit Tanja ist leider beileibe kein Einzelfall. Ich habe so ähnliche Beiträge von Anfängern, die zumindest noch letzte Zweifel an dieser Kommer-ziellen Faktor-Wunderwelt hatten, in diversen Finanz-Blogs und -Foren schon sehr oft gelesen. Damit war ich fortan gegen all solche Anfechtungen sicher gewappnet. Und diese Entscheidungssicherheit möchte ich hier gern so wirksam wie möglich weitergeben.

Wenn das rechtzeitig vor der Kommer-ziellen Gehirnwäsche erfolgt, ist sicher noch was zu retten. Und wenn über diese Interessenkonflikte gut fundiert aufgeklärt wird, wie z. Ja, das zerstört leider viel wenn nicht restlos alles von Kommers guter Aufbauarbeit für anlegerorientiertes, echt passives Investieren.

Oder was würdest du von einem Pfarrer halten, der am Sonntag von der Kanzel gegen Sex vor der Ehe wettert und zur Aufbesserung seines Einkommens noch ein einschlägiges Etablissement im Nebenerwerb betreibt? Aus meiner Sicht drischt er mit dem "Zerpflücken" leider nur noch vertrauensheischend auf eine leicht andere Variante aktiven Investierens ein. Damit versucht er überaus raffiniert, von der Abzocke durch seine eigene, auch noch sehr tumbe Variante aktiven Investierens mit Very Dumb Alpha als angeblich besseres, passives Investieren im Vergleich zum echt passiven Original nach Bogle im bewährten Finanzporno-Stil abzulenken.

Gier frisst Hirn, wie bekannt. Damit missbraucht er m. SEIN selbstloses Werk schändlichst. Die machen mich nämlich genauso krank wie diesen von CarstenP dankenswerterweise verlinkten Zeitgenossen: Den Schrott selber siehst du ja zum Glück ähnlich kritisch wie ich. Aber den gibt es überhaupt nur zur Bereicherung all der Finanz-Zwischenhändler inkl. Kommer, Swedroe und Konsorten.

Da braucht es doch nicht zu wundern, wenn er nach seinem eigenen Vorbild genauso zerpflückt wird. Das fordert er doch geradezu heraus. Im Abspann hier noch zwei zentrale in ihrem Widersinn nicht zu übertreffende, aufeinanderfolgende Aussagen zum Kommer-ziellen Investment-Ansatz:. Das ist hochkompetentes Marketing für Abzockerprodukte.

Denn wenn ein Kunde das ohne nachzufragen schluckt, oder wie er dazu ggf. Ich glaube wir beziehen uns schon auf die gleiche Ausgabe. Meiner Meinung nach sind Kapitel 5. Aktien langfristig anderen Asset-Klassen ueberlegen, investieren sollte passiv, global, breit gefaechert, steuerminimierend und kostenguenstig erfolgen. Das Kommer Buch ist so konzipiert, dass derjenige der diese Grundideen verstanden hat, auch ueber alles Ruestzeug verfuegt, die Umsetzung selbst zu gestalten. Meiner Meinung nach ist dies sogar unabdingbar.

Wenn jemand blind einer Empfehlung folgt sei es Kommer, Finanzindustrie etc , bleibt er anfaellig es zu einem spaeteren Zeitpunkt wieder zu tun und dann zB im Crash alles verkaufen weil irgendjeman es ihm empfiehlt. Das Kommer Buch kann die Hausaufgaben des einzelnen nicht ersetzen, und will es auch nicht Kommer sagt selbst dass diese Hausaufgaben sehr viel Zeit brauchen.

Das ist keine inhaltliche Kritik sondern rein emotional bis hin zu menschlich abwertend. Ich kann dir jedoch versichern, auch hier ist nicht alles schwarz und weiss - letztlich sind wir alle nur Menschen.

Jede Industrie hat positive und negative Seiten: Leider viele lang und deftig ausgeführte, jedoch durch nichts belegte, Vorwürfe an Kommer, den unwissenden Anlegerneuling zu übervorteilen.

Faktorinvesting ist sicher kein Markettiming, aber auch nicht wirklich Stockpicking. Trotzdem sind beides irgendwie Wertpapiere in Wertpapierdepots und Teil "des Marktes".

Warum sollte jetzt aber die Klasse der Aktien nicht noch weiter in Untergruppen zerfallen, wie z. An sich würde man das erwarten. Aber Aktien in Unterklassen zu zerlegen nach statistischen Kriterien und selektiv zu kaufen ist etwas anderes, als klassisches Stockpicking zu betreiben a la: Kommer bleibt dementsprechend Anbieter-neutral und betreibt kein Marketing fuer einen bestimmten Anbieter. Oder spielst du wie von dir ebenfalls angedeutet auf eine Beziehung zu DFA an?

Die angegebenen Fonds weisen eine TER zwischen 40bp und 55bp auf. Klar, das ist heutzutage nicht ohne, aber deutlich weniger als die wohl meisten aktiven Fonds. Leider ist es schwierig deiner Argumentation zu folgen, meiner Meinung nach verschwimmen durchaus valide Kritikpunkte zB "Einsteiger sollten nicht mit Smart-Beta starten" mit allgemeinen Anschuldigungen die fast schon an Verschwoerungstheorien grenzen zB "Kommer betreibt hochkompetentes Marketing für Abzockerprodukte". Fuer Diskussion bin ich immer gerne, aber eben nur auf sachlichem Niveau.

Sunnyberny Schaust du mal hier: Warum hebt dieser Kommer die starke Erweiterung und Modernisierung dessen umfangreichsten Abschnitts 5. Was willst du mit dem Link sagen? Ich verstehe es wirklich nicht. Sachliche Diskussionen wie gesagt gerne aber für zusammenhangslose, langatmige, durch keinerlei Fakten belegte Posts, ohne Argumente aber voller Pauschalisierung bis hin zu deftigen Beleidigungen mit infantilen Kraftwörtern, ist mir meine Zeit wirklich zu schade. Seine Gehirnwäsche dort, die jeder Vertriebspartner über sich ergehen lassen muss, kann ursächlich für seine bedauerlichen Fehltritte sein.

Mit deren Wiederholung wollte ich nicht nerven. Im Trader-Thread habe ich meine Smart-Beta-Kritik noch tiefer mit komplexer Systemtheorie fundiert, wer es ganz genau wissen möchte. Ich wollte nur auf übersehene Missstände deutlich aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Dazu liest man meistens ähnliche Begründungen, wie z. Juni im Finanz-Onanisten-Thread:.

Bei vielen Themen hat er ja Recht. Aber das ist die Wurzel allen Übels. Denn bei bestimmten Themen nutzt er seinen erarbeiteten Kommer-Bonus in anlegerschädlicher Weise. Das ist das typische Vorgehen smarter Dealer. Er setzt dazu in seinem zur Bibel passiven Investierens in D hochstilisierten Werk somit eindeutig Finanzpornographie ein. Die schürt bei ungefestigten Gemütern die Gier nach diesen Schrottprodukten mit der angeblichen Turbo-Performance!

Die hier verlinkten kraftvollen Worte sollen daher die eigentlich um Aufklärung bemühten Leser aufschrecken, und zwar stilechten Branchen-Jargon. Das soll zum Nachdenken über den weit verbreiteten "Authority Bias" animieren. Denn Respektlosigkeit wirkt oft Wunder, wie im verlinkten Thread erstaunlich schnell gelungen. Warum hat selbst unser sonst absolut sachlicher Finanzwesir wohl den treffenden Begriff "Very Dumb Alpha" geprägt nein, der und alle anderen aus einschlägigen Finanzthemen-Quellen zusammengetragenen "infantilen Kraftwörter" stammen nicht von mir?

Die heilsame Wirkung habe ich mir hier aber wohl vergeblich erhofft. Nun gut, dann versuche ich es nochmal von Neuem, Erleuchtung zu verschaffen. Der inhaltliche Bezug zu diesen zur Selbstbereicherung erdachten Marketing-Gags ist neben der schon wiederholt verlinkten Bogle Bible z.

Aber niemand sagt das dem durchschnittlichen Investor, weil da kein Profit drin ist. Der über alle Zweifel erhabene Vanguard-Artikel Joined at the hip: ETF and index development sollte restlos jeden aufrütteln, der dafür immer noch mehr Faktenbelege braucht.

Dann bricht diese jäh ab. Und Under-Performance setzt ein, die den überhöhten Kosten entspricht. Das ist ganz ähnlich den bisherigen Haupt-Abzockerprodukten, den aktiven Publikumsaktienfonds. Die werden von Kommer vertrauensheischend zerpflückt, um dann andere Abzocker-Produkte in grün pseudo-wissenschaftlich verkompliziert hochzujubeln. Wie durchsichtig ist denn das?

Da braucht sich doch niemand zu wundern, wenn das ebenfalls zum Zerpflücken des Zerpflückers reizt. Das autoritäts- und wissenschaftsgläubige Dumb Money merkt diesen Betrug jedoch leider nicht, weil Kommer, Swedroe und Konsorten die Gier dafür mit Finanz-Pornographie - missbräuchlich eingebettet in Boglesche Finanzratio - geweckt hat. Die vernebelt die Sinne, verhindert kritisches Nachdenken, verwirrt gleichzeitig durch völlig sinnfreie Verkomplizierung und treibt Anleger endlich wieder in deren Fänge.

Die unkontrollierte Fehlsteuerung im Oberstübchen aus der Steinzeit hindert die Meisten leider daran, diese Manipulation zu durchschauen. Daher wollte ich hier bewusst störend beleuchten, dass dieser Kommer nach seiner Aufbauarbeit passiven Investierens nun leider zum Fahnenträger dieser Massenverblödung mutiert ist, um seinen eigenen Laden florieren zu lassen.

Denn meist nur solch ein Schlag auf den Hinterkopf kann den daran Interessierten nach bereits eingetretener Verblödung den notwendigen Gegenimpuls versetzen, um davon wieder loszukommen, wie von einer Sucht. Siehe dazu Tanja's Geständnis einer Angefixten:. Mein erster, für manche offenbar verstörender Verweis auf die ähnlich kritische Amazon-Rezension hier vor einer Woche hat jedenfalls unglaublich vielen Lesern schon geholfen.

Denn die Anzahl der Votes für diese Rezension ist allein in der kurzen Zeit seit dem Verweis darauf um ganze 13 in die Höhe geschossen - herzlichen Dank für die zahlreiche stille Zustimmung!

Die sorgt für eine rundum gediegene Ausdrucksweise, damit der reibungslose Verkauf des dort verkloppten Schunds nicht durch unbequeme Wahrheiten gestört wird.

Danke für den interessanten Artikel Joined at the hip. Während Fondsanbieter per Gesetz nicht mit Backtestingdaten werben dürfen, kann aber der Indexanbieter entsprechende Daten auf der Homepage anbieten.

Dies ist eine Lücke im Gesetz, die von Fondsanbietern ausgenutzt wird. Wenn Du den Artikel aber mal genau anschaust wirst Du feststellen S. Alle im Buch von Kommer veröffentlicht Mai erwähnten Multifaktorfonds wurden aber zwischen Januar und März aufgelegt.

Diese "Finanz-Fehleranalyse" unterstreicht nochmal meine Empfehlung, dass Sicherheit sehr teuer ist und hohe Opportunitätskosten mit sich bringt. Das gilt vor allem heute, wo diese Kosten bei der Nullzinspolitik besonders hoch sind und sich auf der anderen Seite viele Chancen auf hohe unkorrelierte Erträge bieten.

Um die nutzen zu können, muss man sich natürlich ständig weiterbilden. Leider vom Aussterben bedroht. Anregungen dazu gibt es ja genug hier und anderswo. Und vom Aussterben bedroht sehe ich Alpha nicht, ganz im Gegenteil. Nach fast 10 Jahren von den Zentralbanken verordneter Dürre kann bald wieder ein richtiger Alpha-Schub kommen. Das macht insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund Sinn, dass die klassische Beta-Welt durch QE so überreichlich mit Geld überschwemmt wurde.

Das kann die Beta-Renditen auf viele Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte als ergiebige Renditequelle austrocknen, siehe Japan seit fast 30 Jahren. Mit aktiven Strategien meine ich natürlich nicht hyper-aktives Zocken oder pseudo-aktives Smart Beta, das nur Dumb Alpha ist, sondern gut fundierte, aktive Strategien, die z. Denn diese Vorhersagbarkeit ist mittlerweile ausreichend nachgewiesen, und mithilfe des Zusammenspiels der beiden Haupt-Finanzmarkttheorien, d.

Ja genau, und hier ist die andere Seite der Medaille: Wer mehr Rendite will, muss mehr Risiko eingehen. Allerdings ist es unvernünftig, wenn man mehr Risiko eingeht als man muss oder ertragen kann. Die einfachste Möglichkeit, das Risiko von einem Aktien-Portfolio zu senken, ist es risikoarme Anlagen Tagesgeld, Festgeld, Anleihen mit dazu zu mischen. Die "Opportunitätskosten" verringerte Renditeerwartung , die risikoarme Anlagen mit sich bringen, sind halt der Preis für die Portfolio-Risikoreduktion.

Und die persönliche Risikotoleranz zu überschätzen oder das Portfolio-Risiko zu unterschätzen, kann sich als teurer Fehler herausstellen, der die "Opportunitätskosten" in den Schatten stellt. Und hier noch 2 kürzlich erschienene Artikel bzgl. The Half-Life of Investment Strategies. Das besagen auch die beiden wohl häufig begangenen Finanzfehler, die ich zuvor zitierte. Wenn man die vermeidet, gilt nämlich genau dies nicht mehr:.

Dies gilt nur unter der Annahme, dass man innerhalb seines Anlage-Wissenshorizonts verbleibt, also hier i. Aktien, Anleihen und evtl. Nimmt man weitere möglichst gering oder un-korrelierte Anlageklassen dazu, gilt dies nach der Modernen Portfolio-Theorie MPT nicht mehr. Die wird im ersten Link von Morningstar passend zitiert:. Das funktioniert umso besser, je geringer die Korrelation alternativer Anlageklassen zu den bestehenden ist, wie bei einigen LAs:. Genau das ist die minimale Basis-Anforderung für die Aufnahme alternativer Anlageklassen in mein Portfolio.

Ich verschärfe die u. All diese Anforderungen zeigen die dominierende Rolle von Statistik hierbei auf. Wer die noch nicht so gut beherrscht aber trotzdem alternativ diversifizieren will, sollte vor allem anderen erst mal bei der Statistik mit der Weiterbildung anfangen.

Beide generieren reines Alpha und sind daher mittelfristig unkorreliert zu Aktien und Anleihen. Damit konnte ich bislang meine Volatilität insbesondere Drawdowns während Crashs etwa halbieren aber musste trotzdem keine Opportunitätskosten tragen, sondern konnte sogar nennenswert absolute Überrendite im Vergleich zu reinen Aktien durch das Rebalancing-Alpha erzielen.

Das Wahrnehmen neuer Chancen klappt nur nach tiefem Verständnis deren Up- and Downsides durch ständige Weiterbildung nicht nur bzgl.

Die hilft daher im ganzen Leben und hält bei Laune. Da scheint es ein mittleres Intelligenz-Optimum zu geben, auch wenn die dümmsten Bauern immer die dicksten Kartoffeln haben sollen. Auch Warren Buffett sagt, dass man für finanziellen Erfolg kein Genie braucht, sondern "nur" Fehler minimieren muss. Und dabei hilft Weiterbildung und ständiges neue Erfahrungen sammeln mit Skin in the Game sowie mit neuen Chancen und Risiken. Sonst zahlt man sich dumm und dämlich für unnötige Sicherheit.

Also hüten wir uns davor mit Weiterbildung, Meinungs- und Erfahrungsaustausch hier über Alpha Aber dann sollte auch deutlich gemacht werden, dass die Verkleinerung der Opportunitätskosten "Risiko" durch Wissenserwerb eine zwangsläufige Steigerung der Opportunitätskosten "Zeitaufwand" zur Folge hat. Für mich ist das einer der wesentlichen Gründe weiterhin passiv unterwegs zu sein.

Es kann ja jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, aber die Lektionen im Ben Carlson Artikel liefert er doch selbst, dass es keine unveränderlichen Finanzgesetze gibt und dass man sich darauf einstellen sollte falsch zu liegen und Bescheidenheit die Grundeinstellung sein sollte. Ein Grund ist, dass die erwartete geringe Korrelation sich nicht realisiert hat, da viele LAs ihre Rendite u. Das ist nur ein weiteres Beispiel, dass es schwierig ist die Zukunft von z.

Korrelationen vorherzusagen und Alpha zu generieren Vielleicht war es ja nur gut gemeint, um niemand ahnungslos ins offene Messer laufen zu lassen. Ein simples Portfolio bevorzuge ich ansonsten auch: Enthält einfach nur ca. Das war mir bekannt. Ich mache das also prinzipiell genauso, nur statt renditezehrenden reinen Geldwertanlagen nehme ich eben unkorreliertes, reines Alpha, das die Rendite treibt.

Ich nutze damit, wie Markowitz auch, den einfach und robust nutzbaren Hauptteil der MPT, die Diversifikation ohne zweifelhaftes Beiwerk. Das ist immer vorteilhaft, und zwar umso mehr je geringer die Anlageklassen korrelieren. Mit der MVO mache ich es genauso. Ich nutze die für immer gültigen Erkenntnisse, dass dieses "free lunch" der Diversifikation primär von den statistischen Eigenschaften, d. Aber ich wende diese Erkenntnisse in einfachster und robustester Form rückwärts an, indem ich die Anlageklassen und deren Bestandteile so auswähle, dass sie möglichst ähnlich gering korrelieren, rentieren und schwanken.

Geldwerte, Rohstoffe, Gold und die meisten Alternatives, die das nicht erfüllen, lasse ich einfach weg. Damit brauche ich keine zweifelhafte extra MVO. Mit dieser Negativauswahl schrumpft zudem vor allem das unüberschaubare Universum der Alpha-Fonds auf einen sehr kleinen handhabbaren Rest zusammen, der mir dementsprechend bislang einen enormen Nutzen bringt.

Die Gleichverteilungsstrategie habe ich auch schon immer angewendet und viel interessante Kritik geerntet, weil ich mich bei dieser wichtigsten Anfangs-Entscheidung auf bewährtestes Wissen in aktueller Interpretation gestützt habe, nämlich auf die Talmud-Strategie.

Denn die enthält wertvollstes Erfahrungswissen, das sich über Jahrtausende mit apokalyptischen Umbrüchen bewährt hat, in hoch verdichteter, leicht nutzbarer Form. Die im Artikel erwähnten "tweaks now and then" von Markowitz sind dann bei mir z. Dessen erster von ihm mitentwickelter Alpha-Fonds war auch mein erster langfristig bis heute vor über 20 Jahren investierter.

Denn ich habe David Harding bereits Ende der 90er Jahre als einen der wenigen wahren Könner identifiziert und als mein Standard für die Bewertung aller anderen Alpha-Manager gesetzt. Ein Nachteil ist allerdings, dass Realtime-Kurse zu einem Teil kostenpflichtig angeboten werden. Die Handelsplattform bietet zudem die Möglichkeit, Orders in Euro anstatt in Stückzahl zu platzieren, die Oderbuchtiefe bis hin zu 5 Ebenen anzuzeigen, eine Favoritenliste und den Schnellzugriff auf Informationen oder Handelsmöglichkeiten.

Über die neue Suchfunktion lassen sich Wertpapiere beispielsweise einfach finden, und beliebte Produkte können Trader in ihrer Favoritenliste speichern. Der kompetente und freundliche Support ist sowohl für Neukunden als auch Bestandskunden per Telefon von Montag bis Freitags von 8: Das übersichtliche Dokumentencenter und die ausführliche FAQ sind als Selbsthilfe optimal geeignet und ermöglichen durch ihre logische Struktur und eine schnelle Beantwortung der meisten Fragen.

Allerdings nimmt dies nur rund 10 Minuten in Anspruch , wenn der Neukunde Sofortüberweisung als Identifizierungsmöglichkeit nutzt. Eine Einzahlung ist zum Erkunden der Plattform nicht erforderlich. Natürlich wäre es dennoch wünschenswert, würde das Unternehmen ein Demokonto bereitstellen, damit sich Kunden vom Angebot überzeugen können.

Auch Weiterbildungsangebote fehlen zumindest derzeit. Wer mit Aktien handelt, muss innerhalb Deutschlands Steuern zahlen. Auf die ersten Euro Alleinstehende bzw. Für die Übermittlung der fälligen Kapitalertragssteuer an das Finanzamt ist der Trader immer selbst verantwortlich. Lediglich deutsche Banken und Broker ermöglichen es, die Steuer automatisch an das Finanzamt abführen zu lassen. Alle Gewinne werden inklusive der Kapitalertragssteuer ausbezahlt. Bequemerweise stellt der Broker dazu einen Jahressteuerbericht zum Download bereit.

Hier wird genau aufgeführt, wie hoch die erzielte Rendite im Steuerjahr ausgefallen ist. Die Angaben kann der Trader nutzen, um die Steuererklärung bereits in wenigen Minuten auszufüllen.

Der Broker arbeitet dabei mit einem sogenannten Referenzkonto. Überweisungen auf das Handelskonto können nur von diesem spezifischen Girokonto aus getätigt werden. Das soll die Sicherheit der Kunden des Brokers erhöhen, haben unbefugte Dritte doch so keine Möglichkeit, Kapital vom Handelskonto zu entwenden. Die entsprechende Option ermöglicht es, dass die Einzahlung direkt auf dem Handelskonto verfügbar ist. Bereits nach ein oder zwei Werktagen sollte das Kapital dann genutzt werden können.

Auszahlungen werden beim Broker ebenfalls zeitnah bearbeitet. Mehr als drei Tage nimmt das Prozedere in der Regel nicht in Anspruch. Sowohl für Auszahlungen als auch für Einzahlungen existieren dabei keinerlei Limits. Kosten oder Gebühren entstehen ebenfalls keine. Die ungewöhnlich günstige Preisstruktur des Online Brokers sorgte für viel Aufsehen. Platz für Aktive Trader aus. Lobenswert sind zudem die Transparenz bei der Berechnung und die weltweiten Handelsmöglichkeiten.

DEGIRO scheint zudem bestrebt zu sein, das Angebot durch interessante Handelsarten und technische Weiterentwicklungen dauerhaft zu ergänzen und zu verbessern. Derzeit läuft bei dem Anbieter zwar noch nicht alles rund und manche Kunden mögen die Einlagensicherung per Fonds scheuen. Da der Broker auch auf fixe Gebühren verzichtet, ist der Einstieg so leicht, wie es nur möglich ist.

Für risikofreudigere Anleger stehen allerdings Optionen und Futures zur Verfügung. Anlageberatung gehört also nicht zu den Dienstleistungen des Online Brokers. Der Kundensupport ist bei Fragen allerdings leicht zu erreichen, freundlich und kompetent. Zwar hat der Broker kein Demokonto oder Weiterbildungsmöglichkeiten im Angebot, aber dennoch zeigt sich DEGIRO kundenfreundlich und stellt Interessierten im Gegensatz zu manch anderen Anbietern sämtliche wichtige Dokumente übersichtlich, transparent und in verständlicher Sprache zur Verfügung, sodass sie sich umfassend informieren können.

Schreiben Sie uns jetzt! Es sollte also kein Problem sein, mit Wohnsitz in Österreich ein Konto zu eröffnen. Jedenfalls scheint Österreich im Anmeldeformular als Auswahloption auf. Sollte es wider Erwarten Probleme geben, freuen wir uns über eine kurze Info! Schnell, easy und reibungslos. Identifikation via Sofortüberweisung, max EUR ,-. Im Gegensatz zu Josef Glaser s.

Sowohl per eMail, als auch telefonisch habe ich immer rasch eine Reaktion auf meine Anfragen erhalten. Via Telefon bin ich noch nie in einer Warteschleife gelandet. Auf diesem Weg habe ich inzwischen zahlreiche kleine Verbesserungsvorschläge zum verbesserungswürdigen!!! Jedes Mal wurde mir sehr freundlich gesagt, dass daran gearbeitet wird. Leider lassen fast alle Verbesserungen noch auf sich warten…. Das ist GUT, anderenorts sind geschlossene Positionen nur schwer nachvollziehbar.

Mir fehlt allerdings eine Prozentuale Angabe der Wertentwicklung jeder einzelnen Position! Ich nutze ihn für die Kontodaten und das Portfolio. Das Vorgehen ist doch für mich zumindest ausreichend gut beschrieben gewesen. Dennoch habe ich zur App so einige kritische Anmerkungen: Ich vermute, dass die App-Daten häufiger aktualisiert werden? Das könnte Absicht aus Sicherheitsgründen?

DeGiro ist ungeschlagen günstig! Falls hier jemand einen günstigeren Online-Brooker kennt, bitte ich um einen Hinweis! Im Gegensatz zu meinem bisherigen Brooker, beim dem erst umständlich auf dem Postweg der Wertpapier-Kredit-Rahmen beantragt und ausgeweitet wurde, ist das DeGiro-Verfahren eine Wohltat! Ich bleibe vorerst bei DeGiro. Um die Nachteile des Order-Desks auszugleichen habe ich mir ein eigenes Excel-Tool gestrickt, weshalb ich auch auf den XLS-Export ein besonderes Augenmerk werfe… Die fehlenden WP-Informationen hole ich mir derweil einfach von meinem alten Brooker, bei dem ich noch einige Positionen halte und deshalb dort auch noch den vollen Kundenzugang habe.