Historische Kaufkraftvergleiche von Währungen

 


Das haben wir ja auch gemacht. Diese sind von der Schaltung nahezu identisch mit ihren Plexi-Vorgängern, werden aber wesentlich günstiger gehandelt. November um

OT: wieviel ist das damalige Geld heute wert?


Entsprechend ramponiert sind manche Exemplare: Ein Auge fehlt, ein Bein hat einen Riss oder eine eigentlich dazugehörende Mütze ist mit den Jahren verloren gegangen. Solche Schäden wirken natürlich wertmindernd. Spezielle Sammlerbörsen, die mehrmals im Jahr überall in Deutschland stattfinden, sowie entsprechende Auktionshäuser bieten gute Chancen, etwa Dachbodenfunde oder Erbstücke zu Geld zu machen.

Antiquitätengeschäfte zahlen in der Regel deutlich weniger als den wirklichen Marktpreis, dort kann man aber den Wert der Puppen — meist gegen eine kleine Gebühr — schätzen lassen. Flohmärkte und das Internetauktionshaus Ebay bieten die beste Chance, ein Schnäppchen zu machen. Allerdings kann sich die vermeintliche Occasion auch schnell als eine billige Fälschung herausstellen. Denn die mitunter hohen Sammlerwerte historischer Puppen haben auch Fälscher auf den Plan gerufen: Viele der Reproduktionen seien sehr gut — und nur schwer als solche zu erkennen.

Der Puppenmarkt ist riesig: Es gibt Hunderte Hersteller auf der Welt. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Experten raten daher dazu, sich zu spezialisieren. Sammlerin Schwambach etwa hat sich auf sogenannte Porzellankopfpuppen spezialisiert. Die meisten von ihnen sind prächtig gekleidet und wurden Ende des Jahrhunderts in Frankreich hergestellt.

Je nach Zustand und natürlich auch abhängig vom Sammlerglück sind sie heute mehrere Tausend Euro wert. Aber auch Puppen neuerer Machart erfreuen sich vieler Liebhaber — und haben einen entsprechend hohen Sammlerwert: Seit die Firma Mattel im Jahr die ersten Barbie-Puppen auf den Markt brachte, lässt diese nicht nur Kinder-, sondern auch Sammlerherzen höher schlagen.

Auch hier gilt der Grundsatz: Wertvoll ist, was selten ist. Dazu gehören beispielsweise Musterpuppen, also die Entwürfe zu neuen Barbie-Exemplaren, von denen natürlich nur wenige existieren. Auch fünfstellige Beträge werden mitunter für Barbie-Puppen gezahlt: Eine mehr als 40 Jahre alte, aber bestens erhaltene Barbie-Puppe wurde etwa bei einer Versteigerung in London vor fünf Jahren für umgerechnet rund Weil man dem Menschen einen monetären Wert zugestand, war es nach ökonomischer Logik opportun, in seine Erhaltung und Entwicklung zu investieren.

Gesundheit bekam den Status eines sozialen Gutes, und mit der Etablierung der Sozialhygiene Ende des Jahrhunderts entstanden Programme zum Gesundheitsschutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen. Sie war in erster Linie von den Wirtschaftswissenschaftlern Gary Becker und Theodore William Schultz geprägt, die beziehungsweise den Nobelpreis erhielten.

Sie legten die Grundlagen der modernen gesamtwirtschaftlichen Humankapitaltheorie, wobei sie die Bedeutung von Bildung und Wissen für das langfristige Wachstum einer Volkswirtschaft und die Notwendigkeit entsprechender Investitionen auch aus entwicklungspolitischer Perspektive betonten. Grundsätzlich geht es darum, was ein Mensch zu zahlen bereit ist, um sein Leben zu erhalten.

Folgendes Beispiel soll den Grundgedanken zeigen: Sie erfahren, dass einer von ihnen ausgelost wird, der sterben soll. Die jüngste für Deutschland ermittelte Zahl liegt bei knapp zwei Millionen Euro. Die Unterschiede werden mit unterschiedlichen Anwendungen der Methode, kulturellen Differenzen, vor allem aber abweichender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit erklärt. Nicht zuletzt deswegen sind der WSL-Ansatz und seine Weiterentwicklungen umstritten und selbst nach Aussage seiner Befürworter alles andere als ausgereift.

Als Ergebnis aber bleibt: Wer weniger hat, kann weniger zahlen. Es ging um die Bereitschaft, klimabedingte Umweltschäden mittels Investitionen zu vermeiden. Sie lag laut einer Untersuchung in den westlichen Industrieländern im Durchschnitt 15 Mal so hoch wie etwa in Bangladesch.

Was sich monetär bewerten lässt, kann miteinander verglichen, gegeneinander aufgerechnet und auch ausgetauscht werden. So gesehen sollte die Verschmutzung in dem Land mit den geringsten Kosten stattfinden. Nach Summers Logik sollte die Umweltbelastung nicht einem wohlhabenden Land zugemutet werden, weil dort die Wahrscheinlichkeit, an einer Langzeitfolge der Verschmutzung zu erkranken und zu sterben, wesentlich höher ist als in einem Entwicklungsland. Deswegen gehen in den Entwicklungsländern wesentlich weniger gesunde Lebensjahre und die entsprechenden volkswirtschaftlichen Gewinne verloren.

In Deutschland arbeiten bisher zwei Behörden mit monetarisierten Werten für ein Menschenleben: Die BASt geht davon aus, dass der deutschen Volkswirtschaft durchschnittlich knapp 1,2 Millionen Euro durch jeden Unfalltod verloren gehen.

Ein gesundes Lebensjahr besitzt einen Wert von etwa Mit Hilfe dieser Orientierungsmarke wird entschieden, ob einem Patienten bestimmte kostspielige Behandlungen gewährt werden. Eine Operation, die — so ein stark vereinfachtes Beispiel — statistisch ein gesundes Lebensjahr garantiert, sollte also nicht mehr als Deutsche Gesundheitsökonomen plädieren für eine Übernahme des Modells.

Aber darf man den Wert eines Menschen überhaupt berechnen? Nach dem Philosophen Immanuel Kant wohnt die Würde jedem Menschen prinzipiell inne, ohne eine Ausschlussklausel hinsichtlich einer ökonomischen Zumutbarkeit. Wer das in Frage stellt, rüttelt an den Grundwerten unserer Gesellschaftsordnung, die auf Freiheit, grundsätzliche Gleichheit und die Achtung der menschlichen Würde setzt.

Das muss nun nicht die monetäre Bewertung unserer Arbeitskraft beziehungsweise unseres Potentials durch einen Arbeitgeber im Rahmen des Humankapitalansatzes betreffen. Die ist vielleicht unangenehm, scheint im Sinne der Würde nach dem Verständnis Kants aber grundsätzlich legitim.