Österreichs Wirtschaftswachstum lässt nach

 


Das erspart dem Bundeshaushalt bereits jetzt aufgrund deutlich niedrigerer Zinskosten bei der Refinanzierung seiner Altschulden rund Mrd.

Schlagwörter zu diesem Artikel


Stabilisierend dürfte weiterhin die heimische Nachfrage wirken. Allerdings dürften die Unternehmen zunächst einmal in ihrem Investitionsverhalten vorsichtig bleiben und die weiteren globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abwarten. Die Exportaussichten sind angesichts der anstehenden globalen Veränderungen gedämpft; lediglich der schwache Euro wirkt stützend. Bei der verringerten Konjunkturdynamik wird die Beschäftigung nur noch wenig zunehmen, und da mehr und mehr Migranten auf den Arbeitsmarkt kommen, wird die Arbeitslosigkeit kaum weiter zurückgehen.

Die internen Preisauftriebskräfte dürften gering bleiben. Der Staat dürfte insgesamt wieder einen positiven Finanzierungssaldo erzielen. Dazu tragen auch weiter rückläufige Ausgaben für den Schuldendienst aufgrund niedriger Zinsen bei.

Hier wird davon ausgegangen, dass die aktuellen politisch bedingten Unwägbarkeiten für die Wirtschaft im Laufe des kommenden Jahres durch die Politik weitgehend aufgelöst werden und weniger drastisch ausfallen, als erwartet werden könnte.

Für Deutschland werden daher wieder stärker zunehmende Ausrüstungsinvestitionen und Exporte erwartet. Das wird auch die Beschäftigungsentwicklung und damit den privaten Verbrauch stützen. Die Risiken für diese Prognose sind allerdings angesichts der vielfältigen politischen Unwägbarkeiten erheblich. Nach wie vor ist offen, wie der Brexit vollzogen werden soll. Erhebliche Unsicherheit für die Konjunktur geht auch von der zukünftigen wirtschaftspolitischen Strategie der USA aus.

Der designierte Präsident Donald Trump setzt allen bisherigen Signalen nach auf eine Politik radikaler kurzfristiger Wachstumsimpulse. Zünglein an der Waage wird dabei die Geldpolitik und damit die Strategie der Fed spielen.

Um eine Überhitzung der US-Volkswirtschaft und die damit zusammenhängende Inflationsgefahr abzuwenden, wäre die Fed eigentlich gezwungen, ihre ohnehin eingeschlagene Politik der schrittweisen Zinserhöhungen noch zu intensivieren.

Dies würde aber nicht nur Trumps Wachstumsziele unterminieren, sondern höchstwahrscheinlich auch die Realisierung weiterer Wahlkampfversprechen gefährden. So würde ein höheres Zinsniveau über Kapitalzuflüsse voraussichtlich eine Aufwertung des US-Dollar gegenüber anderen Währungen nach sich ziehen.

Die Folge wäre nicht nur eine Verringerung der Wettbewerbsfähigkeit der Exportindustrien und damit die Gefährdung von Arbeitsplätzen gerade in den mehrheitlich für Trump votierenden Industrial-Belt-Staaten , sondern auch ein zunehmender Anreiz für legale und illegale Immigration in die USA. Schon jetzt reagieren die Anleihemärkte auf diese Entwicklung mit sinkenden Kursen. Trump hat jedoch durchaus die Möglichkeit, effektiv politischen Einfluss auf die Fed zu nehmen. Es besteht so durchaus die Möglichkeit, dass Fed-Verantwortliche im Sinne eines vorauseilenden Gehorsams geneigt sein werden, die Zügel bei der Geldpolitik zunächst noch recht locker zu lassen.

Das wäre unter diesen Bedingungen mit einem erheblichen Risiko für die Stabilität der globalen Wirtschaftsordnung verbunden. Dieser Glaube war für seine Präsidentschaft bislang ein leitender Faden. Es ist der Glaube, dass die Macht in die Hand des Volkes gehört. Trump hat einerseits Regulierungen durch die Regierung scharf reduziert.

Andererseits war er bemüht, die Amerikaner mit mehr Wohlstand und Unabhängigkeit zu ermächtigen. Weiter unterstützt er die amerikanischen Freiheiten und Grundrechte, etwa die Religionsfreiheit, und hat daran gearbeitet, die Regierungsarbeit wieder in eine Linie mit der ihr durch die Verfassung verliehene Macht zu bringen. Der Plan geht auf: Die Arbeitslosigkeit ist auf ihrem Tiefpunkt seit dem Jahr , an der Börse jagt ein Rekord den nächsten, das Konsumentenvertrauen erreichte auch einen Höhepunkt, den es seit 17 Jahren nicht mehr gab.

Nun wird erwartet, dass die amerikanische Wirtschaft durch die Verabschiedung der Steuerreform im Dezember noch weiterwächst. Dabei hat er auch klar gemacht, dass Amerika die massiven Handelsungleichheiten, die amerikanische Arbeiter und Unternehmen seit Jahrzehnten schädigen, nicht weiter hinnehmen wird. Trump hat das Vertrauensverhältnis mit Verbündeten wie Israel neu beteuert.

Er hat neue Allianzen in der arabischen Welt geschmiedet, um die Finanzierung von Terror und die Verbreitung von islamischem Extremismus zu bekämpfen. Mit dem chinesischen Führer Xi Jinping hat er ein warmes Verhältnis aufgebaut, zugleich aber einen klaren Standpunkt eingenommen gegen Chinas Handelsmissbrauch und Diebstahl von geistigem Eigentum. Das alles jedoch hatte auch seinen Preis. Diejenigen, die nicht mit Trumps Agenda übereinstimmen — dazu gehören sowohl Medienkonzerne, als auch Politiker und Regierungsbeamte — haben aktiv versucht, seine Präsidentschaft zu entkräften.

Das geht so weit, dass Medienorganisationen irreführend und falsch berichten. Politiker und Regierungsvertreter haben unbewiesen die Geschichte verbreitet, nach der Trump sich heimlich mit der russischen Regierung zusammengetan hätte, um die Wahl zu gewinnen. Was Trump während seiner Wahlkampagne versprochen hat, setzte er am Er unterschrieb noch vor Weihnachten ein Gesetz für umfangreiche Steuersenkungen.

Der gewöhnliche Steuerfreibetrag wird fast verdoppelt. Zudem werden persönliche Freistellungen eliminiert, das Aufzählen einzelner Posten für den Abschlag wird weniger attraktiv, der Abschlag auf staatliche und lokale Einkommenssteuer wird auf maximal Der Zinsabzug von Hypotheken beschränkt sich auf die ersten Das hauptsächliche Wirtschaftsziel der Trump Administration ist die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums.

Trump möchte ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent oder mehr erreichen, dafür sollen Pro-Wachstums-Strategien wie die Steuerreform und eine Deregulierungspolitik zum Tragen kommen. Im zweiten und dritten Quartal des Jahres wurde eine jährliche Wachstumsrate von über drei Prozent verzeichnet.

Sie liegt damit weit über den Erwartungen. Das Wachstum wurde angetrieben durch kräftige Geschäftsausgaben. Nachdem jahrelang zu wenig investiert wurde, sind Firmen jetzt wieder selbstbewusster und haben mit Investitionen in Equipment und Technologie gestartet. Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt mit einer Jahresrate von 3,2 Prozent — trotz der enormen Schäden, die durch die Hurrikane Harvey und Irma angerichtet wurden.

Wirtschaftsfachleute erwarten, dass das starke Wachstum auch das vierte Quartal betrifft. Dass die Arbeitslosigkeit nun auf 4,1 Prozent gesunken ist, ist die niedrigste Quote Unbeschäftigter seit 17 Jahren.

Währenddessen ist die Zuversichtlichkeit von US-Fabrikanten ebenso rekordverdächtig. Um die Quote der Erwerbstätigen zu verbessern und den Mangel an Fachkräften auszubessern, hat Trump schon im Juni ein Dekret Executive Order für eine Bildungsreform und Programme zur Belegschaftsentwicklung unterschrieben. Ein besonderes Augenmerk gilt der Informatik. Durch die Steuerreform im Dezember wird es aufgehoben.

Trump sagte, er hofft mit der Abwrackung des Einzelmandats, dass Demokraten und Republikaner sich nun für den Entwurf einer neuen Gesundheitssystem-Gesetzgebung zusammensetzen könnten. Im Oktober unterzeichnete Trump ein Dekret, das darauf abzielt, die Kosten der Gesundheitsversorgung zu senken und Millionen Amerikanern mehr Wahlmöglichkeiten zu schaffen.

Seitdem der ACA verabschiedet wurde, sind die Kosten für eine Krankenversicherung stark angestiegen. Damals kontrollierten die Demokraten Haus und Senat. Im Jahr verzeichneten die Bundesstaaten im ganzen Land einen durchschnittlichen Anstieg des Krankenversicherungsbeitrages um 25 Prozent.