Geschichte des Internets

 

Saudi-Arabien hat Katar zum neuen Schurken in der arabischen Welt erklärt. Der Grund: Das kleine Emirat unterstützt Islamisten zwischen Bagdad und Bengasi. Aber auch im Königreich gibt es.

Nachdem die Kopplung von Hard- und Software gebrochen war, löste das Web die Verbindung von jeweils spezifischer Software und Information auf. Pferde gejagt; sie verschwanden ebenso wie die Megafauna.

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Kanada, das in den Hauptsprachen des Landes, also Englisch und Französisch, Canada heißt, ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt, was in der kanadischen Nationalflagge, der „Ahornblattflagge“, durch die roten Streifen links und rechts zum Ausdruck gebracht wird.

Riad unterstützte bereits in den Achtzigerjahren die Mudschahidin in Afghanistan im Kampf gegen die Kommunisten der Sowjetunion. Auch waren 15 der 19 Selbstmordattentäter der von ihm geplanten Attentate vom September saudi-arabische Staatsbürger. Das Terrornetzwerk al-Qaida verübte blutige Anschläge. Das Herrscherhaus rüstete mithilfe der USA auf. In Sicherheitsfragen arbeitet Riad seither eng mit Washington zusammen.

Gleichzeitig lässt das weitverzweigte Herrscherhaus Moscheen von Usbekistan bis Nigeria bauen. Die Prediger gibt es gratis dazu. Junge Männer und Frauen radikalisieren sich von Asien bis Afrika.

Aber auch in Europa, besonders auf dem Balkan. Von dort aus brechen immer öfter Dschihadisten Richtung Naher Osten auf - und kehren auch zurück. Laut "Spiegel" lag der Fehler bei "Lufthansa Technik". Diese Darstellung weist das Verteidigungsministerium zurück. Der "Spiegel" berichtet, dass die Piloten über ein neu eingebautes Modul nicht informiert worden waren. Abgeordnete befragen die Kanzlerin direkt - das gab es jetzt zum zweiten Mal. Sie war streitlustig, gerade bei Fragen der AfD aber auch demonstrativ gelassen.

Kanzlerin Merkel zeigt sich dabei kompromisslos - und deutet dennoch eine Lösung an. Nachverhandlungen mit der EU. Die Staatsverschuldung stieg im Vergleich zu den meisten Industrieländern erheblich geringer an. Das Leistungsbilanzsaldo lag bei 28,2 Milliarden Dollar, sank jedoch bis auf 7,6 Milliarden. Die Ballungsräume des Westens sind, wie im Osten, hauptsächlich nahe der amerikanischen Grenze durch Verkehrssysteme verbunden, sieht man einmal von der Anbindung Edmontons ab.

Dies ist vor allem dem politischen Willen der kanadischen Regierung zu verdanken, die allein durch drei transkontinentale Eisenbahnlinien und diverse Stichbahnen die weit auseinander liegenden Provinzen miteinander verbinden wollte.

Lorenz, in den südlichen Prärieprovinzen und im Bereich der Frasermündung um Vancouver. Das gilt vor allem für den Alaska Highway , der im Zweiten Weltkrieg vor allem von den USA in Erwartung einer japanischen Invasion gebaut wurde, und der in den 50er Jahren für den privaten Verkehr freigegeben wurde.

Von erheblicher Bedeutung sind Überlandbusse. In den Jahren und wurden je 1,5 Millionen Fahrräder im Land verkauft. Etwa 75 Fluggesellschaften, darunter die gegründete Air Canada , die mit einer Flotte von Maschinen, Im Norden fliegen Gesellschaften wie Air Creebec gegr. Air Transat und Air Canada fliegen auf internationalen und innerkanadischen Strecken, wobei Air Canada aus einer Eisenbahngesellschaft hervorging.

Im Ersten Weltkrieg stellte Kanada bereits In den 30er Jahren erfolgte ein massiver Ausbau der Flughäfen, so dass mehr als die Hälfte der gesamten Luftfracht in Kanada bewegt wurde und das Land Flugplätze aufwies. Februar zum National Aviation Day erklärt.

Einige von ihnen sind allerdings unter diese Grenze gefallen. Hinzu kamen 27 Hubschrauberlandeplätze. Die Eisenbahn ist im Jahrhundert umfassend gefördert worden, um die Besiedlungspolitik zu unterstützen und die nationale Einheit zu sichern.

Dazu sollten die Distanzen zwischen den Provinzmetropolen durch transkontinentale Eisenbahnlinien überwunden werden. Zu diesen Hauptlinien kommen zahlreiche Nebenlinien, die zum Teil in privater Initiative wiederbelebt worden sind, wie die Esquimalt and Nanaimo Railway auf Vancouver Island. Der im Zuge der Weltausstellung Expo 86 eröffnete, vollautomatische SkyTrain in Vancouver war bis das längste automatische Transportsystem der Welt. Wo keine natürlichen Wasserwege bestanden, baute man ab Anfang des In Zentralkanada war das Kanu schon seit jeher das gegebene Transportmittel, und auch heute noch sind viele Seen mit Fährschiffen ausgestattet und der Warenverkehr folgt dem Wasser.

Prince Rupert gegenüber von den Queen-Charlotte-Inseln. Die kulturellen Feste dieser Einwanderer sind ein fester Bestandteil des Lebens, z. Viele Kanadier können noch heute ihre Wurzeln zurück zu diesen Völkern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft.

Der in vielen Städten ursprünglich vorherrschende britische Geist wurde mit der zunehmenden Einwanderung aus anderen Ländern weitgehend verwischt. Am deutlichsten ist er noch in Victoria zu erkennen. Beide Länder sind in Personalunion verbunden. Die Verbindungen Kanadas zu anderen frankophonen Ländern sind in der Organisation internationale de la Francophonie institutionalisiert und es gibt einen regen kulturellen Austausch mit Frankreich.

Insbesondere in Vancouver spöttischer Name: Die Schaffung und der Schutz einer eigenständigen kanadischen Kultur wird durch Programme, Gesetze und Einrichtungen der Bundesregierung, z. Die Kulturformen der weit über First Nations , wie die Indianer sich ganz überwiegend selbst bezeichnen, sind in keinster Weise einheitlich.

Sie entwickelten eigene Identitäten und kulturelle Strukturen. Im Binnenland dominierten Jagd, Sammeln und Flussfischerei. Durch die Verbreitung des Pferdes entwickelte sich nach ein Reiternomadismus. Die nicht mit den Indianern verwandten Inuit im Norden des Landes, von denen man genau Ein Beispiel dafür stellt das Emblem der Olympischen Winterspiele in Vancouver dar, ein Inuksuk , das aus aufeinandergestapelten Steinen besteht und eine menschliche Gestalt symbolisiert.

Die frühesten kommerziellen Erfolge feierten jedoch die bildenden Künste der Inuit schon seit den späten er Jahren. Zudem waren die rund 25 Gemeinden, deren Bewohner nicht mehr autark-nomadisch lebten, nun auf Geldeinnahmen angewiesen, zu denen ihnen der Kunsthandel verhalf. Daneben bestehen weiterhin überlieferte Gesangsformen und der Kehlgesang Throat singing. Früh bekannt waren dabei die Masken und Totempfähle der Pazifikküste, die noch heute eine wichtige Rolle im Selbstverständnis, aber auch auf dem Kunstmarkt spielen.

Ähnlich wie die Literatur verfolgt die indianische Kunstszene aber nicht nur traditionelle Elemente, sondern verbindet sie mit euro-kanadischen Mitteln. Andere Indianerkünstler produzieren losgelöst von diesen Traditionen in deren Genres und mit deren Mitteln. Dabei sind dennoch Künstler mit einem spezifisch indianischen Weg, wie Norval Morrisseau, oder der Bildhauer und Schnitzkünstler Bill Reid , der das Werk Charles Edenshaws fortführte, erst seit den 60er Jahren anerkannt worden.

Seit der Kolonisierung ab dem frühen Jahrhundert brachten die Einwanderer, je nach ethnischer Zusammensetzung, verschiedene europäische Musiktraditionen nach Kanada. John Braham war einer der ersten Sänger, die im ganzen Land bekannt wurden ab , ähnlich Jenny Lind. Zudem bestanden zahlreiche Kirchenchöre und philharmonische Gesellschaften. Populär waren Balladen, Tanzmusik und patriotische Hymnen. Mit dem Ersten Weltkrieg und der danach anwachsenden Schallplattenindustrie war der Höhepunkt selbst gemachter Musik, aber auch der Operngesellschaften überschritten.

Erst Feldforscher wie Marius Barbeau , W. Wenn man von kanadischer Musik sprach, so war es nun die Gesamtheit der Folkmusik , die man im Land antraf. Doch blieb die Musikausbildung konservativ, d. Auch wurde diese Musik vom Staat gefördert, Sammlungen traditioneller und indianischer Musik inspirierten die aufgeschlossenere Generation. Die Abkopplung der kanadischen Musik von der ausländischen Avantgarde konnte überwunden werden.

Die CMCC forderte die Regierung auf, die Künstler gegen die Vermarktungspolitik meist ausländischer und auf einen ausländischen Markt gerichteter Musikkonzerne zu unterstützen. Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould — , der einer breiteren Öffentlichkeit als Interpret vor allem der Werke Johann Sebastian Bachs bekannt ist. Berühmtheit erlangte der damals jährige mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen.

Tafelmusik und das St. Lawrence String Quartett haben verschiedene Preise gewonnen. Als erster Filmemacher gilt James Freer , ein Farmer, der ab Dokumentationen vorführte. Offenbar sah die Regierung diesen Anwerbeweg als erfolgversprechend an, denn förderte sie Freers zweite Reise. Die Unterhaltungs- und künstlerischen Möglichkeiten wurden noch nicht erkannt.

Schauspieler mussten, um zu Engagements zu gelangen, in die USA gehen. Filme waren für die Regierung ein Mittel, Immigranten zu gewinnen, Unternehmen bewarben ihre Produkte damit. Zu dieser Reihe namens Living Canada gehörten weitere 35 Kurzfilme.

Er drehte sich um die Vertreibung der Akadier. Weitere Historienfilme folgten, doch waren die Produktionsgesellschaften sehr kurzlebig. Von dort aus entstanden Quotenstudios, wie die sehr erfolgreiche Central Films of Victoria , die von 12 Filme drehten. Auf Anraten von John Grierson , der als Vater des britischen und kanadischen Dokumentarfilms gilt, wurde der National Film Act verabschiedet, ein Gesetz, das es gestattete, Propagandafilme für Kriegszwecke zu drehen.

Den gleichen Zielen dient die Auszeichnung mit dem Genie Award , die jedes Jahr für die besten kanadischen Filme erfolgt. Wichtigste Produktionsstätten kanadischer Filme sind heute Vancouver, gefolgt von Montreal und Toronto.

Der französische Film ist innerhalb von Kanada häufig erfolgreicher als der englische, weil der Quebecer Filmmarkt von US-Produktionen kaum direkt erreicht wird. Seit wurden in Kanada rund englischsprachige und französischsprachige Filme gedreht. Fox , Mike Myers und William Shatner. In der Hauptsache sind es vier Wurzeln, aus denen sich die kanadische Theatertradition speist, die der Indianer und der Inuit, deren komplexe Zeremonien allerdings nur partiell als Bühnenaufführungen betrachtet werden können, und die dennoch vielfach durchscheinen, und die französische und britische Theatertradition.

Als Humphrey Gilbert seine Expedition nach Neufundland führte, war er wohl mit einer kleinen Theaterausstattung vorbereitet, die erwarteten Ureinwohner zu unterhalten. Doch erst die Jesuiten setzten für ihre Mission das Schauspiel gezielt ein. Erst mit der britischen Eroberung kamen wieder Aufführungen auf die Bühne. Februar mit dem Kaufmann von Venedig eröffnete. Das erste in Kanada entstandene Stück war wohl eine Komödie namens Acadius: Die erste professionelle Truppe war die American Company of Comedians , die gleichfalls in Halifax auftrat.

Beide brannten nieder, wurden jedoch wieder aufgebaut. Winnipeg das Walker Theatre , in dem sogar 2. Vor allem Katholiken und Methodisten bekämpften das Theater.

In Winnipeg verdammte Reverend J. Silcox das Theater und noch nach galt es als gefährlich. Dennoch war die ausländische Konkurrenz übermächtig. Die 7 Truppen der Marks Brothers tourten durch die kleineren kanadischen Orte zwischen und , und kamen dabei zu beträchtlichem Vermögen. Harold Nelson war einer der ersten Schauspiellehrer. Die British Canadian Theatrical Organization Society versuchte amerikanischen Truppen britische entgegenzusetzen, und selbst die Trans-Canada Theatre Society sah ihre Aufgabe darin, nicht-kanadische Schauspieltruppen zu organisieren.

Dennoch gelang es einigen Kanadiern, wie den Permanent Players in Winnipeg , die 21 Saisons in Folge am Winnipeg Theatre auftraten, sich durchzusetzen, ähnlich wie Mae Edwards, die durch Ontario und die Maritimes bis tourte.

Doch überwiegend bestanden weiterhin Amateurtheater. Sie sollten durch das Dominion Drama Festival ab gefördert werden, bei dem Vincent Massey seinen erheblichen Einfluss geltend machte. Es konnte der zunehmenden Professionalisierung nicht standhalten. Daraus entstand das Workers' Experimental Theatre , dessen bekannteste Aufführung Eight Men Speak wurde, in dessen Mittelpunkt Gerichtsverfahren und Haft von acht Kommunisten standen, und das in Toronto und Winnipeg verboten wurde.

Nach der Weltwirtschaftskrise verschwand es wieder. Es sah eine Professionalisierung vor. Dazu trugen auch staatliche Mittel bei. Tom Patterson gründete das Stratford Shakespearean Festival , womit Kanada auch im klassischen Bereich reüssierte. Doch viele Projekte scheiterten auch, wie etwa Tom Pattersons Versuch von ein Yukon festival in Dawson zu begründen.

Wenig später entstand die heutige Playwrights Union of Canada , die Bühnenautoren fördert. Derweil trieb kanadischer Nationalismus die Debatten um die Rolle des Theaters, wie aller Medien voran.

Auslöser war etwa die Berufung eines nicht-kanadischen Intendanten bzw. Dabei wuchs die Theaterszene bis weit in die 80er Jahre.

Dann folgte eine Rezessionsphase, als Subventionen im Zuge einer Wirtschaftskrise gekürzt, gängigere Produktionen gefördert wurden, die mehr Geld einspielten. Daher dominierten Komödien, Musicals und Thriller. Indigene Theaterfestivals wurden von der York University und dem Curve Lake Reserve bei Peterborough beherbergt, bei dem auch Künstler anderer indigener Völker auftraten. Ab wurde jährlich in Labrador ein Creative Arts Festival aus mehr als 20 Gemeinden gespeist, und auch Inuit fanden sich zu Theatergruppen zusammen, wie die kleine Truppe aus dem Dorf Nain in Labrador, die Nanuksuamiut People of the Country , die auch Hörspiele einspielen.

Tunooniq ist Kanada nördlichste Truppe. Sie entstand am Pond Inlet auf Baffin Island. Solch dauerhafte Wiederholung gelang erstmals mit Spring Thaw Auch Ein-Mann-Shows, kurzfristig zusammengestellte Truppen fringe theatres oder Sommersaisonspiele sollen Kosten senken. Andere beschaffen Mittel für politische Initiativen wie die Wiederaufforstung, der sich das Molson Comedy Releaf Festival verschrieb. Eine ganz andere Entwicklung stellen Selbstpräsentationen von ländlichen Gemeinden dar, sogenannte Community Play Projects , die seit den er Jahren anwachsen.

Auch wenn diese nur einmal veranstaltet wurden, so entstand doch die Du Maurier World Stage Eines der ersten war das Royal Alexandra Theatre in Toronto. Die Banff Playwrights' Colony , die als Sechswochenprogramm entstand, setzt sich zum Ziel, neue oder fast fertige Stücke von professionellen Schauspielern aufzuführen. Auch das Stratford Festival arbeitet in diese Richtung. Französiches und englisches, multikulturelles und indigenes Theater stehen seit den 90er Jahren in intensivem Diskurs.

Kanadische Literatur , Liste kanadischer Schriftsteller. Die Literatur ist anfangs dadurch gekennzeichnet, dass sie häufig von Autoren stammt, die entsprechend ihrer ethnischen Herkunft bestimmte Erwartungen an das Land herantrugen. Doch überwiegt inzwischen der Drang, die eigene Kultur, die sich entwickelt hat, in ihrem Reichtum zu erfassen, ohne die Wurzeln abzuschneiden.

Jahrhunderts drangen indigene igloo und lokale Wortschöpfungen moose in die Literatur ein, aber auch französische gopher in die englische und umgekehrt. Dennoch wird die englische Sprache im ganzen Land verstanden und von übergreifenden Sprachstandards dominiert. In der französischen Literatur kommt als weiteres Element eine starke Anbindung an Frankreich und seinen Lebensstil hinzu, woraus sich eine Skepsis gegenüber dem als britisch aufgefassten Rest-Kanada partiell erklärt.

Ein hervorstechendes Merkmal kanadischer Literatur ist der Humor, der allerdings eher untergründig, zuweilen schwarz, und oft als Understatement eingesetzt wird. Dabei spielen regionale Traditionen des Erzählens und des Anekdotischen eine wichtige Rolle, weniger die Themenwahl - es sei denn, es handelt sich um lokale Besonderheiten oder Unterschiede zwischen den ethnischen Gruppen. Doch auch dort sind Klischees fast unausweichlich. Dabei steht das Landleben überproportional im Vordergrund, während die Städte lange beinahe ignoriert wurden.

Europa gilt als Hort der Verfeinerung, aber auch der extremen Regionalisierung, der Nachbar als Land der sozialen Härte und der Fixierung auf ökonomischen Erfolg. Historisch gesehen flossen vor allem französische, englische und irische Stile zusammen, die in ihren Heimatländern en vogue waren. Jewitt , bis zur präzisen Analyse reicht Susanna Moodie: Mit der Konföderation stellte sich die Frage nach der nationalen Kultur.

Ab Ende des Jahrhunderts dominierten vier Figuren die literarische Szene: Duncan Campbell Scott , Charles G. Die Weltwirtschaftskrise brachte eine zunehmende Beschäftigung mit sozialen Problemen mit sich, der Zweite Weltkrieg wiederum zwang zur Beschäftigung mit Fragen der Macht, der Not, des Todes und wiederum der Heimkehr.

Nach dem Krieg unterwarf Merrill Denison den übertriebenen Nationalismus einer satirischen Betrachtung, und auch Autoren der Linken kritisierten den politischen und wirtschaftlichen Weg und die zunehmende Dominanz der USA. Nischenmärkte entstanden, deren Publikum dennoch Autoren ernähren konnte.

Sowohl die einzelnen Kulturen, als auch Frauen meldeten sich verstärkt zu Wort, wie etwa Margaret Atwood. Nach etwa wurden staatliche Mittel in einer konservativeren Phase zurückgefahren. Autoren wie Timothy Findley versuchten sich gegen Restriktionen zu wehren, indianische Literatur fand Vertreter in Eden Robinson Haisla, geb.

Seit den 70er Jahren hat sich das Interesse an kanadischer Literatur verstetigt. Wie in den meisten Künsten, so ignorierten die ersten Zuwanderer aus Europa weitgehend die Kunst der Ureinwohner. Louisbourg und in Stadtanlagen europäische Traditionen mit. Als Material herrschten Stein und Holz vor, Ziegel sind selten. Ähnlich wie in der Bildhauerei kamen die in Frankreich und England vorherrschenden Stile jedoch, bedingt durch die Kommunikationsverhältnisse und ein für Auswanderer typisches Festhalten an älteren Formen, mit deutlicher Verspätung an.

Das galt auch für die Übernahme der Klassik , nachdem die Briten Kanada erobert hatten. Dennoch nahm die Malerei zwangsläufig die Ureinwohner auf, denn sie sollten für die Berichterstattung bei Hof dargestellt werden. Jahrhunderts brachten Briten und die aus den USA geflohenen Loyalisten neue Einflüsse, die sich vor allem in den neuen Siedlungen, wie Toronto, dominierend bemerkbar machten.

In der Architektur bevorzugte man neo-klassische und neo-gotische Motive, wie in Europa, doch erhielt der britische Einfluss immer mehr Übergewicht. Mit dem repräsentativen Ausbau Ottawas und jeder Provinzhauptstadt versuchte man eine spezifisch kanadische Tradition auszudrücken. Zwischen und herrschten historisierende Stile vor, wobei sich die mitgebrachten Stile anderer europäischer Völker, wie der Italiener bemerkbar machten.

Mit der Industrialisierung drangen neue Bautypen, wie Stahlbrücken oder Bahnhöfe vor, neue Materialien, vor allem Metalle dominierten.

In der Skulptur herrschten historische Monumente auf Plätzen vor, vor allem Kriegsdenkmäler nach dem Ersten Weltkrieg. Die Group of Seven versuchte eine kanadische Malerei zu entwickeln; sie bezog ihre Inspiration aus der Landschaft. Als eine der ersten nahm Emily Carr dabei nicht nur die spezifische Landschaft des Westens auf, sondern auch die grandiose Kunst der Indianer der Pazifikküste.

Gegen sie und den Surrealismus entstanden die Plasticiens, allen voran Guido Molinari und Claude Tousignant, Struktur- und Farbfragen traten stärker in den Vordergrund.

Hingegen unterscheidet sich die Architektur kaum von der internationalen. Der Fotograf Yousuf Karsh gehörte zu den bedeutendsten Porträtfotografen des Diese frühen Blätter hingen weitgehend von Zuwendungen der Regierung und von Anzeigenerträgen ab, kaum von Käufern und Abonnenten. Dies sollte sich in Kanada als Dauerzustand erweisen. Ähnliches galt für Joseph Howes Novascotian in Halifax. Die meisten Zeitungen hingen von Parteien ab, insbesondere den Reformern den heutigen Liberalen und den Konservativen, und zwar meist als Organe bestimmter politischer Führer.

Dagegen kauften wiederum die dortigen Konservativen die Toronto News als Parteiorgan. Bis in die er Jahre hinein blieben die Quebecer Blätter dabei von der jeweiligen Regierung abhängig. Blätter, die nicht einer der Führungsgruppen angehörten, wie die kommunistische Presse, wurden immer wieder verboten. Der von streikenden Druckern gegründete Toronto Star ging, wie die meisten Arbeiterzeitungen ein.

Doch gab es bereits 47 Tageszeitungen, gar Die Verbreitung des Radios ab den 30er Jahren und des Fernsehens ab den 50er Jahren kostete die Zeitungen viele Werbekunden, so dass nur noch 89 Tageszeitungen existierten.

Die Erlaubnis, in beiden Bereichen der Medien, Fernsehen und Printmedien , Unternehmen zu erwerben, war lange umstritten, doch seit Brian Mulroney gibt es darin keine Begrenzung mehr. Mit dem Radio experimentierte zunächst Guglielmo Marconi ab , wobei diese Technik eher der Kontaktaufnahme zu Schiffen diente.

Er war auch der erste, der eine private Sendelizenz erhielt. Erst entschied das britische Judicial Committee of the Privy Council , dass der Staat die Oberaufsicht über die Radiokommunikation zu Recht beanspruche. Bis dahin hatte sich die Zahl der Radioempfänger binnen fünf Jahren auf eine Million verdoppelt. Es entstanden nur fünf zentrale Sender, deren Sendungen von privaten Distributoren weitergeleitet wurden.

So entstand ein gemischtes System staatlicher und privater Sender, in dem den privaten Sendern nur eine regionale Ausstrahlung gestattet wurde. Kanada wurde eines der Länder mit den meisten Radiostationen, und eines der ersten mit Satellitensendern.

Dennoch ist die US-amerikanische Konkurrenz stark vertreten. Dabei sind US-Sender über Kabel praktisch überall zu empfangen. Hier spielt TVA die wichtigste Rolle.

Inwiefern das Internet die entstandene Medienmacht relativieren kann, ist noch offen, zumal alle etablierten Medien in diesem neuen Markt zunehmend engagiert sind.

Die Interessen der unabhängigen Medienunternehmen vertritt seit die Assoziation der kanadischen Film- und Fernsehproduktion. Weinbau in Kanada , Kanadisches Bier.

Die Produktion von Nahrungsmitteln hängt stark von den natürlichen Bedingungen ab. Daher weisen die Regionalküchen, wie etwa die der Küstensäume und der Graslandschaften der Prärieprovinzen, entsprechende Schwerpunkte auf.

Während etwa an der Atlantikküste der Fang von Hummern, genauer von Hummerartigen Lobster einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt, war es an der Westküste der von Wildlachs; letzterer wurde allerdings von Lachszuchten fast vollständig verdrängt, so dass einige Lachsarten, die noch vor wenigen Jahren in riesigen Laichzügen zu bewundern waren, inzwischen zu den bedrohten Tierarten gerechnet werden müssen. Neben dem Umgang mit den natürlichen Ressourcen spielen aber auch kulturelle Unterschiede eine beträchtliche Rolle.

Der über Jahre alte Weinanbau nahm einen neuen Aufschwung, weil ab erstmals neue Weinbaulizenzen ausgegeben wurden, und weil die Weinbauverbände Vintners Quality Alliance auf höhere Qualitäten drängten.

Vincor wurde allerdings vom amerikanischen Weinproduzenten Constellation Brands aufgekauft. Bier wird in Kanada seit dem Sie besteht seit Whisky wurde traditionell überwiegend auf Roggenbasis hergestellt, heute meist auf der Basis von Mais.

Einer der wenigen Whiskys aus Roggen ist Alberta Premium. Etwas irreführend ist die Bezeichnung Rye oder Canadian Rye , denn auch ohne Roggen darf er so bezeichnet werden. Insgesamt unterscheidet man Blended und Straight Whisky , wobei letzterer ein Bourbon oder Rye sein kann, also auf Mais- oder auf Roggenbasis hergestellt wird.

Spirituosen können nur in besonderen Geschäften oder in Restaurants gekauft werden, die die Bezeichnung Licensed Premises tragen. Das Mindestalter für den Alkoholkauf liegt zwischen 18 und 19 Jahren. Die lizenzierten Geschäfte verzeichneten im Fiskaljahr , das am März endete, einen Umsatz von 19,4 Milliarden Dollar.

Seit ging der Bierkonsum pro Kopf von ,2 Liter auf 83,5 Liter zurück. Insgesamt waren es 2,3 Milliarden Liter. Das Unternehmen, dessen Gründer bei einem Autounfall ums Leben kam, unterhielt erstmals mehr als 1. Juli lagen diese Zahlen bei 3. Januar bei 4.