25 Sölde Honsolgen

 

Meerschweinchen genießen nach wie vor den Ruf, lieb, schmusig und ohne großen Aufwand in der Haltung zu sein. Kurz, das ideale Kuschel- und Schmusetier, das nicht beißt oder kratzt und sich besonders für Kinder ab Jahre eignet.

Modellbauausstellung Leipheim am Focke-Wulf Fw A.

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Von der Skyline zum Bordstein zurück erhielt überwiegend positive Kritiken. Die E-Zine the-bath-studio.info verlieh dem Album 4 von 5 möglichen Sternen und erklärte, dass sie dem Künstler ein Album auf diesem Niveau „einfach nicht mehr zugetraut“ hätte.

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Die Fraunerechtsaktivistin hielt im Jahr anlässlich der Wahl zur Nationalversammlung eine flammende Rede.

Im Alter von nur 52 Jahren nahm sie sich das Leben. Der Rosenkranz Berlin Grammophon 2 label scr. Berlin Sehr gute Platte!! Flexible Plastikplatte, die am Rand auf einer Schellackplatte mit Tesa fixiert worden ist, um sie glatt zu halten Phonycord lt. Two Jazzers Wissen Sie, dass ungarisch sehr schwer ist? Homocord lt. Polydor 3 needle run B. Airmans song London ca.

Conrad Veidt spielte die Hauptrolle in der englischsprachigen Filmversion. Dies ist die einzige Platte dieses berühmten deutschen Schauspielers!!! Parlophone A 2 v. Dezember entstand nur wenige Wochen bevor Marek Weber seine letzte Platte in Berlin aufgenommen hat und nach England emigrierte. Verebes hat nur 7 Plattenaufnahmen hinterlassen, die alle in der kurzen Zeit von November bis Januar entstanden, darunter einige der gesuchtesten deutschen Kleinkunst und Tanzmusikaufnahmen!

HMV EG 4 few scrs. Wenn der Bräutigam mit der Braut so mang die Wälder geht! Er ist nach mir verrückt! Waldoff, Claire Kannst du mir denn noch ein bisschen leiden?

Berlin Gloria GO or better, lt. Electrola EG 3 few mostly lt. Warum soll er nicht mit ihr? Werner, Ilse Wer pfeift was? Berlin Für mich die schönste Platte von Ilse Werner! Späte, seltene Kriegsaufnahmen Nk Odeon O 2 lt. Philips B or better. Berlin Ultraphon A or better, stamped labels, tiny lt. Ziemann, Sonja Glücklich bin ich mit dir!

Musica A 2 lt. Musica A rg5 B few clix in music. Brunswick A lt. Sans amour Paris Columbia DF 2. Columbia DF 2. Columbia BF 30 2 lt. Barrios, Evaristo solo con guitarra: A qui vais-je donner mon coeur pt. Film "Quick" Paris Polydor 2. Polydor 2 v. Diese wurde im März aufgenommen und erst kurz vor der deutsche Besetzung von Paris veröffentlicht. Es darf vermutet werden, dass sie nach sehr kurzer Zeit aus dem Verkauf genommen wurde. Nach ihrer Rückkehr im Jahr musste sie feststellen, dass ihre Plattenaufnahmen bei Columbia kurz zuvor zerstört worden waren.

Columbia AG 2 or better, tiny scr. Polydor 3 rubs, mostly lt. Columbo, Russ Paradise a. Barclay MG 2. Come si sta bene Douglas, Kirk And the moon grew brighter and brighter a. Film "Music for Millions" Brunswick Durante, Jimmy Take an "L" a. Film "Cinderella" MGM 2 lt. Odeon or better, lt. Odeon or better, mr. A, needle run B. Seine erste Komposition war der Hit "Nobody knows what a red head mamma can do".

Velvet Tone V 2 lt. A, label sticker A. Decca or better, lt. Polydor tiny lt. Arabella Fields war bereits in den er Jahren aus den USA nach Europa gekommen und trat erst zusammen mit ihrem Mann und anderen Künstlern und ab als Solistin auf. Polydor or better, mostly lt. Film "Tumultes" Paris Polydor tiny lt. Version von "So küsst man nur in Wien" beide a.

Er wurde im Alter von 44 Jahren von seinem senilen und verwirrten Vater erschossen. Einseitige gepresste, sehr seltene Platte! Una rosa para mi Rosa Buenos Aires ca. Le miracle de Sainte-Berthe pt. Bring back those wonderful days Camden ak Victor small scrs. Chicago Victor Holman, Libby Am I blue? Ende der er Jahre lernte sie am New Yorker Broadway einen reichen Puerto Ricanischen Geschäftsmann kennen, heiratete ihn, wurde zu einer der weltweit reichsten Frauen und beendete ihre Gesangskarriere.

Weshalb noch im Jahr diese seltene Platte entstand, ist mir ein Rätsel Disque Gramophone K or better, pin point press mark A, tiny lt. Ideal 3 nB. Film "Delicate Delinquent" Brunswick Mad about the boy: Im Album finden sich eingeklebte Zeitungsausschnitte über und Photos von Lillie. Liberty Music Shop L 4 Platten all sides 2 or better, last disc: Metronome J lt. Mayol, Felix Viens poupoule! Dies ist eine der letzten Platten von Mayol, dessen Aufnahmetätigkeit bereits um die Jahrhundertwende begonen hatte.

Parlophone 2 label stickers. Miles, Garry James E. Look for a star No. Mistinguett Pour etre heureux Mistinguett Oui je suis de Paris mx. HMV B or better, lt. What is love all about? Columbia ZZ 2 label scrs. Polydor 2 or better. Columbia BF 3 pale area B. Paris Columbia BF or better. Columbia BF superf.

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Wenn die Elisabeth mx. Be nur Monosson: Wunderschöne Frau, wir beide kennen uns doch Berlin Odeon O 4 rubs. Wunderschöne Frau, wir beide kennen uns doch Berlin Odeon O 3 or better, two digs, short needle run, few small label scrs. Brunswick A few tiny scrs. US-Ausgabe Decca 3 or better. Bei dieser einseitig gepressten frühen 25cm Platte handelt es sich um eine bedeutende Rarität ak Monarch Record Victor 3 lt. Grammophon or better, nB. Grammophon 4 rubs, several lt.

Grammophon rubs, few mostly lt. Kardosch-Sänger, Die Die Sonne geht auf! Ich ging einmal spazieren Berlin Telefunken A 3 rubs, nac. Liebe kleine Nachtigall Berlin Telefunken A 2 lt. Leise flehen meine Lieder Berlin Telefunken A 2 v. King Sisters In Hamburg deutsch und englisch gesungen!!

Ihre Anfänge reichen in die frühen er Jahre, doch waren Sie bis in die 60er Jahre aktiv und erfolgreich.

Capitol lt. La Chanson Valaisanne dir. Disque Gramophone K 2 or better. Mel-O-Fellows, The Vokalquartett m. Odeon O 3 mostly tiny scrs. Brunswick A ulc B, few lt. Zürich Elite 3 lt. Min Schatz isch Kanonier Zürich Elite 2 mr. Elite Special or better, rA. Elite Special lt.

Elite Special rubs, scr. Elite Special 3 lt. Decca 2 lt. HMV BD 2. Trio Vocale Sorelle Lescano Anna Die Diskographie listet erstmals bislang unbekannte Aufnahmen und "Takes", gibt zudem bisher nirgendwo anders gelistete Aufnahmedaten und Aufnahmeorte an und löst das lange diskutierte Rätsel der in Australien gemachten Plattenaufnahmen.

Neben farbigen Reproduktionen von Labels seltener Platten sind zudem einige Originaldokumente zur Schallplattengeschichte der Comedian Harmonists abgebildet. Ein Muss für jeden Comedian Harmonists - Schellackplattensammler. Comedian Harmonists Hallo, was machst du heut, Daisy! Das spannende an dieser Platte ist der Gebrauch des 1.

Wir hatten diese Platte noch erst einam zuvor im Angebot Es ging damals an eine Sammlung, die wir heute helfen aufzulösen! Da sie exklusiver Columbia Künstler war, wurde diese Platte für "ihr Label" aufgenommen.

Sehr seltene zeitgenössische japanische Ausgabe! Columbia J 3 or better, lt. Selten nur verkaufte Exemplare! Disque Gramophone K or better, lt. Die Gesamtauflage in Frankreich betrug Exemplare. Einzig ist Australien wurden diese französisch gesungenen Titel ebenfalls veröffentlicht; die dortige Auflage dürfte schon aufgrund der Sprache noch geringer gewesen sein Erstmals können wir diese Riesenrarität anbieten!

Disque Gramophone K or better, faintest 2cm lam. Electrola EG or better, rubs. Electrola EG 2 or better, v. Electrola EG 3 rubs, few small scrs. Electrola EG or better, lt. Berlin Electrola EG 3 rubs, mostly lt. Ich schnitt es gern in alle Rinden ein a. Nelson ak Anker 2. La Marguerite TS v. The darkies patrol v. Odeon-Orchester Temptation ragtime TS v. Orchester The Honolulu rag v. Orchester Fidgety Phil TS v. Banjosolo Zamona -An Arabian intermezzo v. Kenna Berlin Schönes Bildlabel!

Le long du Missouri TS v. Royal Guards Band Pseudonym Floating along v. The original fox trot introducing "When the turkey in the straw danced with chicken reel" v. Solist-Orkestern, Berlin Pseudonym für? Van Eps Trio Banjo, Klavier u. On the Dixie highway OS v.

Johnson New York ak Victor lt. Angeli, Primo Potpourri a. Der Besitzer hat inzwischen für viel Geld ein besseres Exemplar erworben. Parnasse 5 many scrs. Imperial blau or better. Sei nur ein kleines bisschen verrückt nach mir Hots. Grammophon 4 short needle run A, lt. Polydor rep. Berlin, Ben Tre Hots.! Polydor short needle run A. Polydor or better, rubs, mostly lt. Bird, Fred -Salon Symphonie Jazzband: F Berlin Homocord rubs, mostly tiny scrs. Homocord or better. Wie wohl ist mir am Wochenend!

Bird, Fred -Rhythmicans Bernauer, Gesang: Homocord H 3 rubs, few tiny scrs. Flieger, grüss mir die Sonne Archaisch, aber gar nicht so weit weg von dem, was vergleichbare US-Bands zur gleichen Zeit aufgenommen haben.

Rarität der deutschen Jazzgeschichte!! Borchard, Eric - Jazz Band: Borchard, Eric als "Tanz-Orch. Boulanger, Georges - Jazz-Orch.: Briggs, Arthur - Savoy Syncops Orch.: Frühe Aufnahme von Al Bowlly!! Polydor 4 short needle run A, two digs A, few tiny scrs.

Polydor 2 two lt. Briggs, Arthur - Savoy Syncops Orch. Brocksieper, Freddy - Jazz-Ensemble: Drums-Boogie F München Nachkriegsjazz! Brunswick lt. Brocksieper, Freddy - Orch.: Sicherlich F Berlin Brunswick lt. Brunswick 2 pimple A, tiny lt. How do you do, Mister Brown? Gloria GO rubs, few scrs. F Berlin Tempo needle run A. Oh, Miss Hannah Hots.! Frankie, Frankie, the Germans are driving me nuts! From Narvik down to Egypt they took all my landing spots Nichtkommerzielle Platte für Radiopropagandazwecke in geringer Zahl auf Schellack gepresst!

Die Texte sind propagandistisch verändert! Die als 17 jährige entdeckte Sängerin, Schauspielerin und Kabarettistin war bei dieser Aufnahme erst 19 Jahre alt. Electrola EG 3 or better, rubs, few tiny scrs. B, r, label sticker B. SF Berlin Schöne und seltene deutsche Charlestonplatte! Odeon O grey starts. Blues Berlin Odeon O mnA.

Odeon O needle run at start, tiny scr. Dansorkester Bist du reich? De Weille, Benny - Orch.: Heute macht die ganze Welt Musik für mich! Dobrindt, Otto als Saxophon Orch. Dobbri Original Charleston Schöne deutsche Charlestonaufnahme! Dobbri , Steier, Gesang: Was macht denn die Malwin so lang in der Kabin?

Typischer 20er Jahre Nonsens Beka B. Dobrindt, Otto als Saxophon-Orch. Dobbri , Mensing, Gesang Dorothea jazzige Aufnahme! Stotterer-Fox Interessante jazzige Aufnahme! Dobbri Kokettier nicht, Josefin! Dobrindt, Otto als Tanzorch.

Man nehme zwei Herzen Austroton pale spot A. Brauner Schellack Telefunken M 4 rubs, many scrs. Vox 3 lt. Ist dein kleines Herz für mich noch frei, Baby? Odeon O 3 faint 3cm hc, rubs, many mostly lt. Fernando, Peppo Hawaien Band: Welcher Weg führt zum Glück? Brillant rubs, many scrs. Fröhlich, Herbert When Hots.!

Vox or better, 5cm crack fixed at the edge. Fuhlisch, Günter -Rocking Stars m. Fuhs, Julian - Follies Band: Ultraphon A few lt. Geczy, Barnabas von Oh! Das war in Heidelberg in blauer Sommernacht! Tri Ergon TE lt. HMV EG rubs. F Berlin Tolle und seltene Hotplatte!! Flexible gelbe Plastikplatte Phonycord 2 lt. Tri Ergon TE 4 rubs, many scrs.

Warum lächelst du, Mona Lisa? Polyphon XS rubs, mostly lt. Lat mig bli bekannt med henne Hots.! Polyphon XS 4 rubs, few scrs. Rosolia, decorated with various allegorical figures, and surmounted by a silver statue of the Saint herself.

The ponderous nature of the machine may be inferred from the circumstance that no fewer than fifty oxen are required to set it in motion. During the festival the illuminations and fireworks are on the most magnificent scale; especially the latter, which are usually so managed as to represent some historical event.

This part of the festival is succeeded by horseraces in the crowded streets; yet without any accident occurring, although there are no riders to guide the animals, but the populace divide as the horses advance, and close immediately behind, adroitly giving the poor creature a blow as they pass.

On the last evening, there is a splendid illumination of the interior of the cathedral, in which the drapery of gold and silver tissue, the mirrors, and the lights are so tastefully arranged as to command unqualified admiration.

The whole winds up on the fifth day, with a procession of all the saints of Palermo, amidst a tremendous noise of drums und trumpets. A part passes on to Mount Pellegrino, where a fine causeway has been made leading up to the Grotto, in which is a statue of bronze gilt 1 , with head and hands of Parian marble, representing a handsome girl, in a reclining posture: I never in my life saw one that effected me so much, and am not surprised that it should have captivated the hearts of the people.

The Classic and Connoisseur in Italy and Sicily. Man errichtet eine unglaubliche Menge von Bogen und Pyramiden zu Erleuchtungen. Sie sind von Holz, gemalt und mit künstlichen Blumen geziert. Diese sollen ganz mit kleinen Lampen bedeckt werden, so dass sie in einer kleinen Entfernung als ebenso viele feurige Pyramiden und Bogen aussehen. Die Anzahl der Pyramiden und Bogen, die zu diesen Erleuchtungen zugerüstet werden, beläuft sich über zweitausend.

Jede von diesen Linien ist eine Meile lang, welches im Ganzen vier Meilen machet. Der ganze Marino soll auf eben dieselbe Art ausgeschmückt werden, und seit drei Wochen arbeitet man daran, zwo Schaubühnen zu den Feuerwerken zu errichten. Er steht zwar auf Rädern, man sieht aber gar nicht ein, wie irgend eine Kraft im Stande sein sollte, sie herumzudrehen. Ich gestehe es, meine Neugierde, diesen sonderbaren Aufzug zu sehen, wächst täglich.

Der Wagen ist schon höher als die meisten Häuser in Palermo, und sie machen ihn noch immer höher. Dies soll alles in der Welt übertreffen, selbst die Erleuchtung der Peterskirche zu Rom nicht ausgenommen.

Die Zurüstungen dazu sind in der Tat erstaunlich. Man hat schon vor einem Monat damit angefangen, und wird erst gegen die letzten Tage vor dem Feste damit fertig werden. An der Decke hängen unzählige Leuchter mit Wachskerzen, und wenn alle angezündet werden, so muss gewiss diese Kirche einem Palaste in den Feenmärchen oder in den arabischen nächtlichen Erzählungen gleich stehen. Sie hat auch überhaupt ziemlich viel Ähnliches damit, denn alles ist Gold und Silber und kostbare Steine.

Die Heiligen zeigen sich in ihrer ganzen Herrlichkeit, und die Feenkönigin selbst ist niemals schöner gewesen als die heilige Rosalia ist. Ein Haufen Reiter mit Drommeten und Maultrommeln, und alle Stadtoffiziere in ihren schönsten Uniformen gingen vor den Triumphwagen her. Der Triumph war ungefähr in drei Stunden vorbei, und auf denselben folgte die schöne Erleuchtung des Marino.

Ich habe Ihnen wohl allbereits gesagt, dass da eine Reihe von Bogen und Pyramiden ist, die sich von einem Ende dieses prächtigen Spazierganges bis zum andern erstrecket: Die ganze Kette dieser Erleuchtung ist ungefähr eine Meile lang, und man kann sich wirklich kaum etwas schöneres vorstellen.

Nirgends war der geringste Fehler oder Mangel; die Nacht war so stille, dass nicht eine einzige Lampe verlöschte.

Sie schossen darauf eine Menge von Wasserraketen und Feuerkugeln von einer besondern Art ab, die oft unter dem Wasser zersprangen. Dies währte bis um halb ein Uhr, da in einem Augenblicke der ganze Palast auf das schönste erleuchtet war. Dies war das Zeichen für die Schiffe, sich ruhig zu halten, und schien wirklich ein Zauberstück zu sein, indem sich die ganze Erleuchtung auf einmal und ohne irgend jemandes sichtbare Vermittlung dem Auge darstellte.

Alle diese Figuren werden von den Nonnen zubereitet und von ihnen mit den reichsten Kleidern von Gold- und Silberstoffe ausgeputzt. Wir ergötzten uns diesen Morgen nicht wenig daran, sie in Kutschen wieder nach ihren Klöstern zurückfahren zu sehen. Der Erzbischof ging hinter demselben und gab dem Volke immer im Vorbeigehn den Segen. Palermo, Montag, den 9. Heute den ganzen Tag beschäftigte uns der Unsinn des Prinzen Pallagonia, und auch diese Torheiten waren ganz etwas anders, als wir uns lesend und hörend vorgestellt.

Und so muss ich noch eine andere allgemeine Reflexion vorausschicken, dass weder das Abgeschmackteste noch das Vortrefflichste ganz unmittelbar aus einem Menschen, aus einer Zeit hervorspringe, dass man vielmehr beiden mit einiger Aufmerksamkeit eine Stammtafel der Herkunft nachweisen könne.

Ich will den Verlauf des Entstehens zu entwickeln suchen. Diese Südländer hingegen führen zwei Mauern auf, zwischen welchen man zum Schloss gelangt, ohne dass man gewahr werde, was rechts oder links vorgeht. Damit nun aber das Auge zwischen diesen Mauern nicht ganz unbefriedigt sei, so sind sie oben ausgebogen, mit Schnörkeln und Postamenten verziert, worauf allenfalls hie und da eine Vase steht. Die Flächen sind abgetüncht, in Felder geteilt und angestrichen.

Der Schlosshof macht ein Rund von einstöckigen Häusern, wo Gesinde und Arbeitsleute wohnen; das viereckte Schloss steigt über alles empor. Dies ist die Art der Anlage, wie sie herkömmlich gegeben ist, wie sie auch schon früher mag bestanden haben, bis der Vater des Prinzen das Schloss baute, zwar auch nicht in dem besten, aber doch erträglichem Geschmack. Der jetzige Besitzer aber, ohne jene allgemeinen Grundzüge zu verlassen, erlaubt seiner Lust und Leidenschaft zu missgestaltetem, abgeschmacktem Gebilde den freisten Lauf, und man erzeigt ihm viel zu viel Ehre, wenn man ihm nur einen Funken Einbildungskraft zuschreibt.

Vier ungeheure Riesen mit modernen, zugeknöpften Gamaschen tragen das Gesims, auf welchem dem Eingang gerade gegenüber die heilige Dreieinigkeit schwebt. Der Weg nach dem Schlosse zu ist breiter als gewöhnlich, die Mauer in einen fortlaufenden hohen Sockel verwandelt, auf welchem ausgezeichnete Basamente seltsame Gruppen in die Höhe tragen, indessen in dem Raum von einer zur andern mehrere Vasen aufgestellt sind.

Das Widerliche dieser von den gemeinsten Steinhauern gepfuschten Missbildungen wird noch dadurch vermehrt, dass sie aus dem losesten Muscheltuff gearbeitet sind; doch würde ein besseres Material den Unwert der Form nur desto mehr in die Augen setzen.

Ich sagte vorhin Gruppen und bediente mich eines falschen, an dieser Stelle uneigentlichen Ausdrucks; denn diese Zusammenstellungen sind durch keine Art von Reflexion oder auch nur Willkür entstanden, sie sind vielmehr zusammengewürfelt. Jedesmal drei bilden den Schmuck eines solchen viereckten Postaments, indem ihre Basen so eingerichtet sind, dass sie zusammen in verschiedenen Stellungen den viereckigen Raum ausfüllen. Nun bleibt auf dem Piedestal noch eine Lücke: Dass wir aber die Elemente der Tollheit des Prinzen Pallagonia vollständig überliefern, geben wir nachstehendes Verzeichnis.

Achill und Chiron mit Pulcinell. Denke man sich nun dergleichen Figuren schockweise verfertigt und ganz ohne Sinn und Verstand entsprungen, auch ohne Wahl und Absicht zusammengestellt, denke man sich diesen Sockel, diese Piedestale und Unformen in einer unabsehbaren Reihe, so wird man das unangenehme Gefühl mit empfinden, das einen jeden überfallen muss, wenn er durch diese Spitzruten des Wahnsinns durchgejagt wird.

Wir nähern uns dem Schlosse und werden durch die Arme eines halbrunden Vorhofs empfangen; die entgegenstehende Hauptmauer, wodurch das Tor geht, ist burgartig angelegt. Hier finden wir eine ägyptische Figur eingemauert, einen Springbrunnen ohne Wasser, ein Monument, zerstreut umherliegende Vasen, Statuen, vorsätzlich auf die Nase gelegt. Wir treten in den Schlosshof und finden das herkömmliche, mit kleinen Gebäuden umgebene Rund in kleineren Halbzirkeln ausgebogt, damit es ja an Mannigfaltigkeit nicht fehle.

Hier stehen wie auf einem verfallenen Kirchhofe seltsam geschnörkelte Marmorvasen vom Vater her, Zwerge und sonstige Ungestalten aus der neuern Epoche zufällig durcheinander, ohne dass sie bis jetzt einen Platz finden können; sogar tritt man vor eine Laube, vollgepfropft von alten Vasen und anderm geschnörkeltem Gestein. Das Widersinnige einer solchen geschmacklosen Denkart zeigt sich aber im höchsten Grade darin, dass die Gesimse der kleinen Häuser durchaus schief nach einer oder der andern Seite hinhängen, so dass das Gefühl der Wasserwaage und des Perpendikels, das uns eigentlich zu Menschen macht und der Grund aller Eurhythmie ist, in uns zerrissen und gequält wird.

Und so sind denn auch diese Dachreihen mit Hydern und kleinen Büsten, mit musizierenden Affenchören und ähnlichem Wahnsinn verbrämt. Drachen, mit Göttern abwechselnd, ein Atlas, der statt der Himmelskugel ein Weinfass trägt. Kandelaber von chinesischem Porzellan stehen in den Ecken, welche, näher betrachtet, aus einzelnen Schalen, Ober- und Untertassen und dergleichen zusammengekittet sind.

Kein Winkel, wo nicht irgendeine Willkür hervorblickte. Sogar der unschätzbare Blick über die Vorgebirge ins Meer wird durch farbige Scheiben verkümmert, welche durch einen unwahren Ton die Gegend entweder verkälten oder entzünden. Eines Kabinetts muss ich noch erwähnen, welches aus alten vergoldeten, zusammengeschnittenen Rahmen aneinander getäfelt ist. Alle die hundertfältigen Schnitzmuster, alle die verschiedenen Abstufungen einer ältern oder jüngern, mehr oder weniger bestaubten und beschädigten Vergoldung bedecken hier, hart aneinander gedrängt, die sämtlichen Wände und geben den Begriff von einem zerstückelten Trödel.

Die Kapelle zu beschreiben, wäre allein ein Heftchen nötig. Hier findet man den Aufschluss über den ganzen Wahnsinn, der nur in einem bigotten Geiste bis auf diesen Grad wuchern konnte. Wie manches Fratzenbild einer irregeleiteten Devotion sich hier befinden mag, geb' ich zu vermuten, das Beste jedoch will ich nicht vorenthalten. Dem Gekreuzigten in den Nabel ist ein Haken eingeschraubt, eine Kette aber, die davon herabhängt, befestigt sich in den Kopf eines knieend betenden, in der Luft schwebenden Mannes, der, angemalt und lackiert wie alle übrigen Bilder der Kirche, wohl ein Sinnbild der ununterbrochenen Andacht des Besitzers darstellen soll.

Übrigens ist der Palast nicht ausgebaut: Kniepen, dessen Künstlersinn innerhalb dieses Tollhauses zur Verzweiflung getrieben wurde, sah ich zum erstenmal ungeduldig; er trieb mich fort, da ich mir die Elemente dieser Unschöpfung einzeln zu vergegenwärtigen und zu schematisieren suchte. Gutmütig genug zeichnete er zuletzt noch eine von den Zusammenstellungen, die einzige, die noch wenigstens eine Art von Bild gab.

Palermo, Dienstag, den Heute fuhren wir bergauf nach Monreale. Ein herrlicher Weg, welchen der Abt jenes Klosters zur Zeit eines überschwenglichen Reichtums angelegt hat; breit, bequemen Anstiegs, Bäume hie und da, besonders aber weitläufige Spring- und Röhrenbrunnen, beinah pallagonisch verschnörkelt und verziert, desungeachtet aber Tiere und Menschen erquickend. Doch wirkten die geistlichen Gesellschaften wohl nur deswegen so viel, weil sie noch mehr als irgendein Familienvater einer unbegrenzten Nachkommenschaft gewiss waren.

Von Altertümern und natürlichen Sachen verwahren sie manches Schöne. Besonders fiel uns auf eine Medaille mit dem Bilde einer jungen Göttin, das Entzücken erregen musste. Gern hätten uns die guten Männer einen Abdruck mitgegeben, es war aber nichts bei Handen, was zu irgend einer Art von Form tauglich gewesen wäre. Nachdem sie uns alles vorgezeigt, nicht ohne traurige Vergleichung der vorigen und gegenwärtigen Zustände, brachten sie uns in einen angenehmen kleinen Saal, von dessen Balkon man eine liebliche Aussicht genoss; hier war für uns beide gedeckt, und es fehlte nicht an einem sehr guten Mittagessen.

Nach dem aufgetragenen Dessert trat der Abt herein, begleitet von seinen ältesten Mönchen, setzte sich zu uns und blieb wohl eine halbe Stunde, in welcher Zeit wir manche Frage zu beantworten hatten. Wir schieden aufs freundlichste. Die jüngern begleiteten uns nochmals in die Zimmer der Sammlung und zuletzt nach dem Wagen.

Wir fuhren mit ganz andern Gesinnungen nach Hause als gestern. Der Weg nach San Martin geht das ältere Kalkgebirg hinauf. Zum Brennen brauchen sie eine starke, lange Grasart, in Bündeln getrocknet. Hier entsteht nun die Calcara. Bis an die steilsten Höhen liegt roter Ton angeschwemmt, der hier die Dammerde vorstellt, je höher, je röter, wenig durch Vegetation geschwärzt.

Ich sah in der Entfernung eine Grube fast wie Zinnober. Das Kloster steht mitten im Kalkgebirg, das sehr quellenreich ist. Die Gebirge umher sind wohl bebaut. Palermo - Museo Nazionale - Ariete. Libreria Reber - Palermo. Der hier abgebildete Broncewidder heute im Archäologischen Museum in Palermo , hatte ein spiegelbildliches Pendant, das während der Revolution zerstört wurde.

Goethe sah noch das Zwillingspaar. Der Widder von Castello Maniace. Eine Bronce antoninischer Zeit? Zu Castello Maniace siehe den Eintrag in Wikipedia.

Palermo, Mittwoch, den Die Statuen waren von ihren Stellen weggenommen, mit Tüchern verhängt, mit Gerüsten verstellt, so dass wir trotz allem guten Willen unseres Führers und einiger Bemühung der Handwerksleute doch nur einen sehr unvollständigen Begriff davon erwerben konnten.

Am meisten war mir um die zwei Widder von Erz zu tun, welche, auch unter diesen Umständen gesehen, den Kunstsinn höchlich erbauten. Sie sind liegend vorgestellt, die eine Pfote vorwärts, als Gegenbilder die Köpfe nach verschiedenen Seiten gekehrt; mächtige Gestalten aus der mythologischen Familie Phryxus, und Helle zu tragen würdig.

Sie sollen in dem Hafen von Syrakus gestanden haben. In einem ziemlich verhärteten Tuff und dessen senkrecht gearbeiteter Wand sind gewölbte Öffnungen und innerhalb dieser Särge ausgegraben, mehrere übereinander, alles aus der Masse, ohne irgendeine Nachhülfe von Mauerwerk. Die oberen Särge sind kleiner, und in den Räumen über den Pfeilern sind Grabstätten für Kinder angebracht.

Dazu siehe den folgenden Text. Metopa del Tempio E. Palermo - Museo Nazionale. Medusa decapitata da Ercole: Francesco Verderosa - Palermo. Palermo - Catacombe dei Cappuccini. Glänzen im Leben und im Tode - ist sein [des Palermitaners] Hang! Ich führe Sie izt in eine Kirche, wo ein Kadaver aufgestellet ist, und ins Totengewölbe der Kapuziner. Es war heute Nacht ein angesehener Mann gestorben, dessen Totenfeier mit seltener Pracht, in einer von den Hauptkirchen gefeieret ward.

Denken Sie sich hier alles vereiniget, was das Auge nur blenden kann; die ganze Kirche mit einer zahllosen Menge von Wachskerzen erleuchtet, den Schmuck derselben ausgestellet, mit seltener Kunst, so dass durch die Strahlen der Lichter, ein blendender Glanz erzeuget ward.

Alles war dazu mit Gold und Flitterstaate behänget, mit den Wappen des Verstorbenen gezieret, und machete in der Tat, wenn man gleich das Ganze nicht genau anatomieren mussete, einen imponierenden Effekt.

Eine feierliche Trauermusik, mit schönem Gesange begleitet, verbreitete einen religiösen Ton überall, und von Gold strotzende Pfaffen hielten Totenmessen. Dies alles gefiel mir sehr! So einen Anblick, glaub' ich, hat man sonst nirgends; ich sah freilich hie und da im katholischen Lande ähnliche Totenfeier; aber beständig lag der Kadaver in einem bescheidenen Sarge; ihn auszieren, wie eine Drahtpuppe, das kann nur der Palermitaner, der nicht durch Pracht und Glanz allein seine Wichtigkeit zeigen zu können glaubet, sondern der keinen anderen Wunsch kennet, als seine von Gold strotzende, hohe Person öffentlich zur Verehrung auszustellen.

Dahin zielet alles im Leben, alles im Tode! Das Grabgewölbe lieget nicht tief unter der Erde, bestehet in verschiedenen breiten Gängen mit Nischen, ist geräumig, luftig und hell, und nicht mit schrecklichem Totengeruch angefüllet. In jeder Nische stehet ein Kadaver, mit gesenktem Haupte, hohlen, tief liegenden Augen, hervorstehendem Kinn, und über einander geschlagenen Händen.

Durchaus sind alle - wenn sie nicht gar zu lange gestanden haben - kennbar! Der Anblick ist schrecklich, aber seiner Neuheit wegen sehr auffallend! Fast alle sind sie in Kapuzinerkleidung gehüllet, und Fürst, Graf und Markis repräsentieren hier in dem Anzuge ihre Personen.

Aber er verfehlet seinen Zweck, innigstes Mitleiden ist die einzige Empfindung, die das arme Gerippe erwecket! Die wirklichen Kapuziner übrigens, die unter den forcierten fürstlichen und gräflichen Kapuzinern hier stehen, zeichnen sich durch eine Dornenkrone, und einen Strick um den Hals aus.

Verschlossene Koffer sind überdies noch hier umher gesetzet, worin verschiedene Kadaver ruhen, die nicht die Eitelkeit aufgestellet zu werden, hatten.

Zu diesen haben die Verwandten den Schlüssel. Für schwärmerische Personen, die noch gern lange nach dem Tode ihrer Geliebten, in deren Gesellschaft zubringen mögen, hat diese Aufstellungsmethode viele Reize. Eltern können im Zirkel ihrer verstorbenen Kinder, Freunde in dem ihrer Freunde, die mit bleibender Ähnlichkeit ihnen hier erhalten werden, noch lange nach dem Tode umherwandeln.

Die Art, wie man die Toten zu dieser Nichtverwesung bereitet, ist folgende. Auf die Querbretter leget man die Kadaver gleich nach ihrem Tode, sicheret alsdann die Kammer vor jedem Eindringen von Luft, und mauret sie fest zu. Ohne weitere Präparation trocknen alsdann, innerhalb sechs Monaten, Körper von gewöhnlicher Statur, gehörig aus, so dass sie in den Totensaal aufgestellet, und mit der Kapuzinerkleidung beleget werden können.

Man heftet sie alsdann mit Haken und Ösen an die Wand der Nische, und da stehen sie nun, mit hängendem Kopfe, sonst in stolzer, gerader Positur.

Sind die Menschen ungewöhnlich dick gewesen, so müssen sie wohl acht Monate liegen, aber dann sind sie auch eben so gut vor der Verwesung gesicheret. Ein dort aufgestelleter Kapuziner muss ein Koloss von Dicke gewesen sein.

Noch izt, nachdem er schon einige Jahre aufgestellet ist, möchte man an zu schwitzen fangen, wenn man ihn nur ansiehet. Catacombe del Cappuccini Palermo, Donnerstag, den Man zeigte uns heute das Medaillenkabinett des Prinzen Torremuzza.

Da man aber doch einmal anfangen muss, so bequemte ich mich und hatte davon viel Vergnügen und Vorteil. Aus diesen Schubkasten lacht uns ein unendlicher Frühling von Blüten und Früchten der Kunst, eines in höherem Sinne geführten Lebensgewerbes und was nicht alles noch mehr hervor.

Der Glanz der sizilischen Städte, jetzt verdunkelt, glänzt aus diesen geformten Metallen wieder frisch entgegen. Leider haben wir andern in unserer Jugend nur die Familien-Münzen besessen, die nichts sagen, und die Kaiser-Münzen, welche dasselbe Profil bis zum Überdruss wiederholen: Bilder von Herrschern, die eben nicht als Musterbilder der Menschheit zu betrachten sind. Wie traurig hat man nicht unsere Jugend auf das gestaltlose Palästina und auf das gestaltverwirrende Rom beschränkt!

Sizilien und Neugriechenland lässt mich nun wieder ein frisches Leben hoffen. Dass ich über diese Gegenstände mich in allgemeine Betrachtungen ergehe, ist ein Beweis, dass ich noch nicht viel davon verstehen gelernt habe; doch das wird sich mit dem übrigen nach und nach schon geben. Heute am Abend ward mir noch ein Wunsch erfüllt, und zwar auf eigene Weise. Zwar beträgt dieses Einsammeln niemals viel, aber der Gegenstand bleibt doch im Andenken, und oft vermachen diejenigen, welche bei Lebzeiten zurückhielten, schöne Summen zu solchem Zweck.

Kein Fürst in der Welt hätte mehr geleistet. Dagegen sagte der Kaufmann: Unsere Narrheiten bezahlen wir gar gerne selbst, zu unsern Tugenden sollen andere das Geld hergeben. Palermo, Freitag, den Vorgearbeitet in dem Steinreiche Siziliens hat uns Graf Borck 1 sehr emsig, und wer nach ihm gleichen Sinnes die Insel besucht, wird ihm recht gern Dank zollen. Bin ich doch nur ein Vorfahr von künftigen andern, im Leben wie auf der Reise! Bei ihnen bestellte ich Muster von weichen und harten Steinen; denn so unterscheiden sie Marmor und Achate hauptsächlich deswegen, weil die Verschiedenheit des Preises sich nach diesem Unterschiede richtet.

In diesen findet sich nach dem Brande eine Art Glasfluss, welcher von der hellsten blauen Farbe zur dunkelsten, ja zur schwärzesten übergeht. Diese Klumpen werden wie anderes Gestein in dünne Tafeln geschnitten, nach der Höhe ihrer Farbe und Reinheit geschätzt und anstatt Lapislazuli beim Furnieren von Altären, Grabmälern und andern kirchlichen Verzierungen mit Glück angewendet.

Eine vollständige Sammlung, wie ich sie wünsche, ist nicht fertig, man wird sie mir erst nach Neapel schicken. Eine genaue Nachahmung solcher Achate, auf der Rückseite dünner Glasscheiben durch Lackfarben bewirkt, ist das einzige Vernünftige, was ich aus dem pallagonischen Unsinn jenes Tages herausfand. Dieses Kunststück verdiente wohl, nachgeahmt zu werden.

Lythologie sicilienne ou connaissance de la nature des pierres de la Sicile, suivie d'un discours sur la Calcara de Palerme, Rom Dezember entlieh G. Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele: Vom Klima kann man nicht Gutes genug sagen; jetzt ist's Regenzeit, aber immer unterbrochen; heute donnert und blitzt es, und alles wird mit Macht grün.

Der Lein hat schon zum Teil Knoten gewonnen, der andere Teil blüht. Man glaubt in den Gründen kleine Teiche zu sehen, so schön blaugrün liegen die Leinfelder unten. Der reizenden Gegenstände sind unzählige! Und mein Geselle ist ein exzellenter Mensch, der wahre Hoffegut, so wie ich redlich den Treufreund fortspiele. Er hat schon recht schöne Konture gemacht und wird noch das Beste mitnehmen. Welche Aussicht, mit meinen Schätzen dereinst glücklich nach Hause zu kommen!

Vom Essen und Trinken hier zu Land hab' ich noch nichts gesagt, und doch ist es kein kleiner Artikel. Die Gartenfrüchte sind herrlich, besonders der Salat von Zartheit und Geschmack wie eine Milch; man begreift, warum ihn die Alten Lactuca genannt haben. Das Öl, der Wein alles sehr gut, und sie könnten noch besser sein, wenn man auf ihre Bereitung mehr Sorgfalt verwendete.

Fische die besten, zartesten. Auch haben wir diese Zeit her sehr gut Rindfleisch gehabt, ob man es gleich sonst nicht loben will. Nun vom Mittagsessen ans Fenster! Es ward ein Missetäter begnadigt, welches immer zu Ehren der heilbringenden Osterwoche geschieht.

Eine Brüderschaft führt ihn bis unter einen zum Schein aufgebauten Galgen, dort muss er vor der Leiter eine Andacht verrichten, die Leiter küssen und wird dann wieder weggeführt.

Er trug den Hut in der Hand, und man hätte ihm hie und da nur bunte Bänder anheften dürfen, so konnte er als Schäfer auf jede Redoute gehen. Jahrhunderts, in Monreale noch Anfang der 60er Jahre.

Siehe Rudolf und Susanne Schenda: Volkskundliche Beobachtungen aus Monreale Volksleben; 8 Tübingen: Tübinger Vereinigung für Volkskunde , S. Palermo - Costumi Siciliani. Es ist völlig Tag geworden. Die Ziegenhirten kommen mit ihren Herden in die Stadt: Chi voul buon Latte di Crapa! Wer will gute Ziegenmilch! Hat nun freilich diese Art des Milchholens den Nachteil, dass die Leute mit dem zufrieden sein müssen, was der Ziegenhirte für gut befindet hinein zu tun, so ersparen sie doch auch die Mühe, vier bis fünf Treppen zu steigen, und das ist allerdings auch schon etwas wert.

Oh che belle Carote! Lattuca, bella bella Latucca! O was für schöne rote Rüben! Salat, schöner schöner Salat! Gleich hinter ihnen kommt ein Gärtner, gleichfalls mit seinem bepackten Esel, und schreit: Oh che belle Fraule! O was für schöne Erdbeeren! Was für schöne Erdbeeren! Alle Kaffeläden sich jetzt offen; es werden Stühle vor die Türe gestellt, die auch gleich von denjenigen eingenommen werden, welche ihren Kaffe [sic!

Ohne Unterschied der Stände sitzen hier der Marchese , der Colonello , der Abbate und der Facchino Lastträger neben einander; jeder schlürft eine Tasse Kaffe, bezahlt vier bis fünf sizilianische Gran Zwei sizilianische Gran machen einen Kreuzer Konvenzionsgeld. Diese Neugierde bekommt Dir aber beinahe übel.

Signore, Signore, dove vuol andare? Mein Herr, mein Herr, wohin wollen Sie fahren? Unterdessen ist schon ein anderer von der andern Seite gekommen, und es erfolgt dieselbe Einladung; Du protestierst gegen alles Fahren, verlangst dass man Dich in Ruhe gehen lassen soll, und in dem Augenblicke kommt ein dritter Wagen, welcher quer vorfährt und Dir durchaus den Weg versperrt.

Erzürnt hierüber, und nach Art der Lemminge, allen Hindernissen zum Trotz, Deinen Weg fortzusetzen; Du steigst also in den Wagen, in der Absicht auf der andern Seite wieder hinaus und davon zu gehen; kaum aber bist Du drinnen, so schlägt der Junge den Schlag zu, der Kutscher peitscht die Pferde an, und ohne noch zu wissen wohin, jagt er mit Dir von dannen. Nehmen Sie sich in Acht! Da sind Büchertrödler, die eine Menge geistlicher Schriften, Gebetbücher und Erbauungsbücher, auch lateinische Klassiker und Kanzonetten in der Volkssprache feil bieten, und Du findest die Geschichte des Pyramus und der Thisbe neben der des heiligen Alexis oder Christophs , eine Kanzonette über ein Banditenoberhaupt neben einer sehr rührenden Beschreibung der Schöpfung der Welt und des jüngsten Gerichts.

Bei den Kleidertrödlern finden sich immer die ältern Moden in ziemlicher Vollständigkeit, wiewohl in etwas abgetragenen Exemplaren; den Trödlern aber für Eisenwaren und andere dergleichen Sachen erscheint nichts zu gering, um ihm nicht einen Platz unter ihrem Vorrate zu gönnen, und es zugleich mit den besten Stücken desselben möglichst laut den Vorübergehenden anzupreisen. Krüppel aller Art betteln, indem sie ihr Übel öffentlich zur Schau tragen; alte zur Arbeit unfähige Leute, und selbst rüstige Männer und Weiber, welche mehr auf das Einträgliche als Ehrenvolle bei dem Handwerke sehen, jammern und flehen Dich an bei den Wunden des Heilands und der Unbeflecktheit der allerheiligsten Jungfrau ihnen einen Gran zu geben; tust Du es, so empfehlen sie Dich der besondern Obhut und Vorsorge der Heiligen, und stehlen Dir dabei, wenn sich die Gelegenheit darbietet, das Schnupftuch aus der Tasche.

Vorzüglich sind die Kaffehäuser immer von diesen Leuten wie belagert; sie sehen Dich an und flehen in stummer Gebärdensprache zu Dir, bis Du nach Geld langst, um zu bezahlen: Die ärgsten aber von allem Bettelvolke sind die Kinder, vorzüglich die Knaben von acht bis zwölf Jahren; zehnmal verjagt, kehren sie, wie die Fliegen, immer wieder zurück, schneiden die erbärmlichsten Gesichter, um desto schneller auf Deine Mildtätigkeit zu wirken, und wenn Du endlich doch weggehst ohne ihnen etwas gegeben zu haben, so lachen sie hinter Dir her und verhöhnen Dich.

Vorzüglich hat mich in diesen Tagen ein solcher Junge geärgert, welcher ein ein- bis anderthalbjähriges Kind auf dem Rücken trägt, und, indem er sich darauf verlässt, dass sich das Kind von selbst fest genug anklammern werde, ohne es nur im mindesten zu halten, immerfort im vollen Galopp neben den Wägen herläuft und bettelt, so dass man in jedem Augenblicke besorgt sein muss, das Kind herabstürzen zu sehen.

Auf jeder Seite ist zwischen den beiden Pfosten ein langes Wasserfass aufgehängt; beide Fässer werden oft hin und her bewegt, damit sich das Wasser desto besser mit dem hinzu getanen Schnee vermische. Auf dem Tische selbst stehen die Gläser, einige Flaschen mit Wacholderbranntwein und Zitronensaft, für etwanige Liebhaber unters Wasser zu mischen, und den übrigen Raum nehmen pyramidalisch aufgeschichtete Zitronen oder auch Wassermelonen ein.

Dahinter steht der Acquajuolo Wasserverkäufer , der fast ohne Unterlass sein: Chi beve Acqua cun Limuni? Wer trinkt Wasser mit Zitronen?

Oh che bella cosa! Was für eine Rarität abwechselt. Erschreckt und ein Unglück befürchtend, wendest Du Dich um, siehst aber nichts als den Kerl, welcher eben seinen Ausruf vollendet hat, und nun wieder so ruhig aussieht, als ob er seit einer Stunde den Mund nicht aufgetan hätte.

Sogleich werden die Zelte vor den Türen der Kaffeläden und Gewölbe herunter gelassen, und dann nehmen die Kaufleute, Mäkler, Schiffskapitäne u. Andere streitlustige Leute, und es soll deren sehr viele in Sizilien geben, finden sich in den Buden oder offenen Zimmern der Notarien, erzählen hier ihre Sache, lassen die Gesetzbücher nachschlagen, und erhalten nicht leicht, auch wenn sie noch so wenig versprechend aussehen, den Bescheid, dass sich die Sache nicht zum Prozesse qualifiziere; im Gegenteil, der Notar findet immer, dass das Recht ganz deutlich auf ihrer Seite sei, und muntert zum Prozesse auf.

Glaubwürdige Leute haben mich auch versichert, dass man an diesen Orten Zeugen für jede Sache gegen leidliche Bezahlung erhalten könne. Dies will ich dahingestellt sein lassen, bemerke aber nur, dass dieser Zeugenkauf im Neapolitanischen etwas ganz gewöhnliches ist, und dass vorzüglich die Einwohner von Capua sich darin auszeichnen, gegen Bezahlung, alles, was man haben will, ohne Bedenken zu beschwören.

Schade, dass der ziemlich unverständliche Dialekt einem Fremden nur selten erlaubt, alles zu verstehen. Ein Nordländer kann sich durchaus, ohne es gehört zu haben, keinen Begriff davon machen; denn alles Schreien unserer Matrosen und halbbetrunkenen Handwerksburschen ist eine wahre Kleinigkeit gegen dasjenige eines neapolitanischen oder palermitanischen Orangenverkäufers, wenn der Kerl mit den Knien einknickt, den Leib vornüber beugt, die flachen Hände auf beiden Seiten an den Kopf legt, und nun ein Portogalli!

Oh che belli portogalli! Plötzlich verstummt der Lärm; jedermann nimmt den Hut ab, und fällt auf die Knie: Zuerst ein Trommelschläger, dann Chorknaben mit Rauchfässern und angezündeten Wachskerzen, hierauf der Priester mit der Monstranz, und zum Beschluss wieder Chorknaben mit Lichtern. Kaum ist er aber auch vorbei, so fängt der Spektakel von neuem an; ja die Kehlen zeigen sich nach der kurzen Ruhe, wo möglich, noch tätiger als vorher.

Nun aber wird der Mittag eingeläutet; jeder denkt ans Mittagessen und an die Siesta Mittagsschlaf , und bald verspürt man eine merkliche Abnahme des Getümmels. Die Gewölbe, die Kram- und Kaffeläden, die Sorbetterien, alles wird geschlossen; der Trödler packt seine Siebensachen ein, selbst der Lastträger streckt sich, nach einer frugalen Mahlzeit, im Schatten auf den Schrittsteinen aus, und überlässt sich dem Schlafe.

Nicolaische Buchhandlung Digitalisierung durch Google , S. Der Eintrag in der ADB ist online verfügbar. Palermo - Costume Contadina. Palermo - Costume Siciliano - Contadina all' Acqua. Über Alessandro Cagliostro siehe den Eintrag in Wikipedia. Und so sollte mir denn kurz vor dem Schlusse ein sonderbares Abenteuer beschert sein, wovon ich sogleich umständliche Nachricht erteile.

Schon die ganze Zeit meines Aufenthalts hörte ich an unserm öffentlichen Tische manches über Cagliostro, dessen Herkunft und Schicksale reden. Die Palermitaner waren darin einig, dass ein gewisser Joseph Balsamo, in ihrer Stadt geboren, wegen mancherlei schlechter Streiche berüchtigt und verbannt sei. Ob aber dieser mit dem Grafen Cagliostro nur eine Person sei, darüber waren die Meinungen geteilt. Einige, die ihn ehemals gesehen hatten, wollten seine Gestalt in jenem Kupferstiche wiederfinden, der bei uns bekannt genug ist und auch nach Palermo gekommen war.

Unter solchen Gesprächen berief sich einer der Gäste auf die Bemühungen, welche ein palermitanischer Rechtsgelehrter übernommen, diese Sache ins klare zu bringen. Er war durch das französische Ministerium veranlasst worden, dem Herkommen eines Mannes nachzuspüren, welcher die Frechheit gehabt hatte, vor dem Angesichte Frankreichs, ja man darf wohl sagen der Welt, bei einem wichtigen und gefährlichen Prozesse die albernsten Märchen vorzubringen.

Es habe dieser Rechtsgelehrte, erzählte man, den Stammbaum des Joseph Balsamo aufgestellt und ein erläuterndes Memoire mit beglaubigten Beilagen nach Frankreich abgeschickt, wo man wahrscheinlich davon öffentlichen Gebrauch machen werde. Nach einigen Tagen gingen wir hin und fanden ihn mit seinen Klienten beschäftigt. Als er diese abgefertigt und wir das Frühstück genommen hatten, brachte er ein Manuskript hervor, welches den Stammbaum Cagliostros, die zu dessen Begründung nötigen Dokumente in Abschrift und das Konzept eines Memoire enthielt, das nach Frankreich abgegangen war.

Er legte mir den Stammbaum vor und gab mir die nötigen Erklärungen darüber, wovon ich hier so viel anführe, als zu leichterer Einsicht nötig ist. Die Eheleute Bracconeri hatten drei Kinder: Felicitas, Matthäus und Antonin. Felicitas ward an Peter Balsamo verheiratet, den Sohn eines Bandhändlers in Palermo, Antonin Balsamo, der vermutlich von jüdischem Geschlecht abstammte.

Peter Balsamo, der Vater des berüchtigten Josephs, machte Bankerott und starb in seinem fünfundvierzigsten Jahre. Das Memoire, welches uns der gefällige Verfasser vorlas und mir auf mein Ersuchen einige Tage anvertraute, war auf Taufscheine, Ehekontrakte und andere Instrumente gegründet, die mit Sorgfalt gesammelt waren.

Es enthielt ungefähr die Umstände wie ich aus einem Auszug, den ich damals gemacht, ersehe , die uns nunmehr aus den römischen Prozessakten bekannt geworden sind, dass Joseph Balsamo anfangs Juni zu Palermo geboren, von Vincenza Martello, verheirateter Cagliostro, aus der Taufe gehoben sei, dass er in seiner Jugend das Kleid der Barmherzigen Brüder genommen, eines Ordens, der besonders Kranke verpflegt, dass er bald viel Geist und Geschick für die Medizin gezeigt, doch aber wegen seiner übeln Aufführung fortgeschickt worden, dass er in Palermo nachher den Zauberer und Schatzgräber gemacht.

Er verfälschte oder verfertigte vielmehr ein altes Dokument, wodurch das Eigentum einiger Güter in Streit geriet. Er kam in Untersuchung, ins Gefängnis, entfloh und ward edictaliter zitiert. Er reiste durch Kalabrien nach Rom, wo er die Tochter eines Gürtlers heiratete. Er wagte sich wieder nach Palermo, ward erkannt, gefänglich eingezogen und kam nur auf eine Weise los, die wert ist, dass ich sie umständlich erzähle.

Donna Lorenza wusste ihn zu gewinnen, und auf ihn baute der verstellte Marchese Pellegrini seine Sicherheit. Der Prinz zeigte öffentlich, dass er dies angekommene Paar beschütze; aber in welche Wut geriet er, als Joseph Balsamo auf Anrufen der Partei, welche durch seinen Betrug Schaden gelitten, abermals ins Gefängnis gebracht wurde!

Er versuchte verschiedene Mittel, ihn zu befreien, und da sie ihm nicht gelingen wollten, drohte er im Vorzimmer des Präsidenten, den Advokaten der Gegenpartei aufs grimmigste zu misshandeln, wenn er nicht sogleich die Verhaftung des Balsamo wieder aufhöbe.

Dieser, ein schwacher, abhängiger Mann, wagte nicht, den Beleidiger zu bestrafen; die Gegenpartei und ihr Sachwalter wurden kleinmütig, und Balsamo ward in Freiheit gesetzt, ohne dass bei den Akten sich eine Registratur über seine Loslassung befindet, weder wer sie verfügt, noch wie sie geschehen. Bald darauf entfernte er sich von Palermo und tat verschiedene Reisen, von welchen der Verfasser nur unvollständige Nachrichten geben konnte.

Das Memoire endigte sich mit einem scharfsinnigen Beweise, dass Cagliostro und Balsamo ebendieselbe Person sei, eine These, die damals schwerer zu behaupten war, als sie es jetzt ist, da wir von dem Zusammenhang der Geschichte vollkommen unterrichtet sind. Hätte ich nicht damals vermuten müssen, dass man in Frankreich einen öffentlichen Gebrauch von jenem Aufsatz machen würde, dass ich ihn vielleicht bei meiner Zurückkunft schon gedruckt anträfe, so wäre es mir erlaubt gewesen, eine Abschrift zu nehmen und meine Freunde und das Publikum früher von manchen interessanten Umständen zu unterrichten.

Indessen haben wir das meiste und mehr, als jenes Memoire enthalten konnte, von einer Seite her erfahren, von der sonst nur Irrtümer auszuströmen pflegten. Wer hätte geglaubt, dass Rom einmal zur Aufklärung der Welt, zur völligen Entlarvung eines Betrügers so viel beitragen sollte, als es durch die Herausgabe jenes Auszugs aus den Prozessakten geschehen ist! Denn obgleich diese Schrift weit interessanter sein könnte und sollte, so bleibt sie doch immer ein schönes Dokument in den Händen eines jeden Vernünftigen, der es mit Verdruss ansehen musste, dass Betrogene, Halbbetrogene und Betrüger diesen Menschen und seine Possenspiele jahrelang verehrten, sich durch die Gemeinschaft mit ihm über andere erhoben fühlten und von der Höhe ihres gläubigen Dünkels den gesunden Menschenverstand bedauerten, wo nicht geringschätzten.

Wer schwieg nicht gern während dieser Zeit? Als ich in dem Stammbaume so manche Personen, besonders Mutter und Schwester, noch als lebend angegeben fand, bezeigte ich dem Verfasser des Memoire meinen Wunsch, sie zu sehen und die Verwandten eines so sonderbaren Menschen kennen zu lernen. Er versetzte, dass es schwer sein werde, dazu zu gelangen, indem diese Menschen, arm, aber ehrbar, sehr eingezogen lebten, keine Fremden zu sehen gewohnt seien, und der argwöhnische Charakter der Nation sich aus einer solchen Erscheinung allerlei deuten werde; doch er wolle mir seinen Schreiber schicken, der bei der Familie Zutritt habe und durch den er die Nachrichten und Dokumente, woraus der Stammbaum zusammengesetzt worden, erhalten.

Ich nahm Gelegenheit, von einem Familienstipendio zu reden, das irgendwo vakant war, machte ihnen wahrscheinlich, dass der junge Capitummino sich dazu qualifiziere, dass man vor allen Dingen einen Stammbaum aufsetzen müsse, um zu sehen, inwiefern der Knabe Ansprüche darauf machen könne; es werde freilich nachher alles auf Negoziation ankommen, die ich übernehmen wolle, wenn man mir einen billigen Teil der zu erhaltenden Summe für meine Bemühungen verspräche.

Mit Freuden willigten die guten Leute in alles; ich erhielt die nötigen Papiere, die Kopien wurden genommen, der Stammbaum ausgearbeitet, und seit der Zeit hüte ich mich, vor ihnen zu erscheinen.

Noch vor einigen Wochen wurde mich die alte Capitummino gewahr, und ich wusste mich nur mit der Langsamkeit, womit hier dergleichen Sachen vorwärts gehen, zu entschuldigen.

So sagte der Schreiber. Da ich aber von meinem Vorsatz nicht abging, wurden wir nach einiger Überlegung dahin einig, dass ich mich für einen Engländer ausgeben und der Familie Nachrichten von Cagliostro bringen sollte, der eben aus der Gefangenschaft der Bastille nach London gegangen war.

Zur gesetzten Stunde, es mochte etwa drei Uhr nach Mittag sein, machten wir uns auf den Weg. Wir stiegen eine elende Treppe hinauf und kamen sogleich in die Küche. Sie war reinlich gekleidet und schlug, als wir hineintraten, das eine Ende der Schürze hinauf, um vor uns die schmutzige Seite zu verstecken.

Sie sah meinen Führer freudig an und sagte: Haben Sie etwas ausgerichtet? Übrigens war alles reinlich, und wir näherten uns der Familie, die am andern Ende des Zimmers an dem einzigen Fenster versammelt war. Ein Mädchen von ungefähr sechzehn Jahren, wohlgewachsen, deren Gesichtszüge durch die Blattern undeutlich geworden waren, stand am Fenster; neben ihr ein junger Mensch, dessen unangenehme, durch die Blattern entstellte Bildung mir auch auffiel.

Als mein Führer sich deutlich gemacht hatte, nötigte man uns zum Sitzen. Die Alte tat einige Fragen an mich, die ich mir aber musste dolmetschen lassen, eh' ich sie beantworten konnte, da mir der sizilianische Dialekt nicht geläufig war. Ich betrachtete indessen die alte Frau mit Vergnügen. Ich beantwortete ihre Fragen, und meine Antworten mussten ihr auch wieder verdolmetscht werden. Die Langsamkeit unserer Unterredung gab mir Gelegenheit, meine Worte abzumessen.

Ich erzählte ihr, dass ihr Sohn in Frankreich losgesprochen worden und sich gegenwärtig in England befinde, wo er wohl aufgenommen sei. Indessen war ihre Tochter hereingekommen und hatte sich zu meinem Führer gesetzt, der ihr das, was ich erzählt hatte, getreulich wiederholte. Sie hatte eine reinliche Schürze vorgebunden und ihre Haare in Ordnung unter das Netz gebracht. Je mehr ich sie ansah und mit ihrer Mutter verglich, desto auffallender war mir der Unterschied beider Gestalten.

Eine lebhafte, gesunde Sinnlichkeit blickte aus der ganzen Bildung der Tochter hervor; sie mochte eine Frau von vierzig Jahren sein. Mit muntern blauen Augen sah sie klug umher, ohne dass ich in ihrem Blick irgendeinen Argwohn spüren konnte. Übrigens erinnerte mich ihre mehr stumpfe als scharfe Gesichtsbildung an das Bildnis ihres Bruders, das wir in Kupfer kennen.

Sie fragte mich verschiedenes über meine Reise, über meine Absicht, Sizilien zu sehen, und war überzeugt, dass ich gewiss zurückkommen und das Fest der heiligen Rosalie mit ihnen feiern würde. Ob ich nicht über mich nehmen wolle, nach meiner Zurückkunft ihn auf eine gute Weise an die Schuld zu erinnern und eine Unterstützung für sie auszuwirken, ja, ob ich nicht einen Brief mitnehmen oder allenfalls bestellen wolle.

Ich erbot mich dazu. Sie fragte, wo ich wohne, wohin sie mir den Brief zu schicken habe. Ich lehnte ab, meine Wohnung zu sagen, und erbot mich, den andern Tag gegen Abend den Brief selbst abzuholen. Sie erzählte mir darauf ihre missliche Lage; sie sei eine Witwe mit drei Kindern, von denen das eine Mädchen im Kloster erzogen werde; die andere sei hier gegenwärtig und ihr Sohn eben in die Lehrstunde gegangen.

Sie wisse zwar, dass Gott diese guten Werke nicht unbelohnt lasse, seufze aber doch sehr unter der Last, die sie schon so lange getragen habe. Die jungen Leute mischten sich auch ins Gespräch, und die Unterhaltung wurde lebhafter. Indem ich mit den andern sprach, hört' ich, dass die Alte ihre Tochter fragte, ob ich denn auch wohl ihrer heiligen Religion zugetan sei. Ich konnte bemerken, dass die Tochter auf eine kluge Weise der Antwort auszuweichen suchte, indem sie, soviel ich verstand, der Mutter bedeutete, dass der Fremde gut für sie gesinnt zu sein schiene, und dass es sich wohl nicht schicke, jemanden sogleich über diesen Punkt zu befragen.

Da sie hörten, dass ich bald von Palermo abreisen wollte, wurden sie dringender und ersuchten mich, dass ich doch ja wiederkommen möchte; besonders rühmten sie die paradiesischen Tage des Rosalienfestes, dergleichen in der ganzen Welt nicht müsse gesehen und genossen werden. Mein Begleiter, der schon lange Lust gehabt hatte, sich zu entfernen, machte endlich der Unterredung durch seine Gebärden ein Ende, und ich versprach, den andern Tag gegen Abend wiederzukommen und den Brief abzuholen.

Mein Begleiter freute sich, dass alles so glücklich gelungen sei, und wir schieden zufrieden voneinander.

Man kann sich den Eindruck denken, den diese arme, fromme, wohlgesinnte Familie auf mich gemacht hatte. Meine Neugierde war befriedigt, aber ihr natürliches und gutes Betragen hatte einen Anteil in mir erregt, der sich durch Nachdenken noch vermehrte. Sogleich aber entstand in mir die Sorge wegen des folgenden Tags.

Es war natürlich, dass diese Erscheinung, die sie im ersten Augenblick überrascht hatte, nach meinem Abschiede manches Nachdenken bei ihnen erregen musste. Durch den Stammbaum war mir bekannt, dass noch mehrere von der Familie lebten; es war natürlich, dass sie ihre Freunde zusammenberiefen, um sich in ihrer Gegenwart dasjenige wiederholen zu lassen, was sie tags vorher mit Verwunderung von mir gehört hatten.

Meine Absicht hatte ich erreicht, und es blieb mir nur noch übrig, dieses Abenteuer auf eine schickliche Weise zu endigen. Ich begab mich daher des andern Tags gleich nach Tische allein in ihre Wohnung. Sie verwunderten sich, da ich hineintrat.

Der Brief sei noch nicht fertig, sagten sie, und einige ihrer Verwandten wünschten mich auch kennen zu lernen, welche sich gegen Abend einfinden würden.

Ich versetzte, dass ich morgen früh schon abreisen müsse, dass ich noch Visiten zu machen, auch einzupacken habe und also lieber früher als gar nicht hätte kommen wollen. Indessen trat der Sohn herein, den ich des Tags vorher nicht gesehen hatte. Er glich seiner Schwester an Wuchs und Bildung. Der junge Mensch hatte ein stilles, trauriges und bescheidenes Wesen, erkundigte sich nach seinem Oheim, fragte nach dessen Reichtum und Ausgaben und setzte traurig hinzu, warum er seine Familie doch so ganz vergessen haben möchte.

Die Schwester, welche während dieser Unterredung herbeigetreten war und durch die Gegenwart des Bruders, wahrscheinlich auch durch die Abwesenheit des gestrigen Freundes mehr Mut bekam, fing gleichfalls an, sehr artig und lebhaft zu sprechen.

Sie baten sehr, sie ihrem Onkel, wenn ich ihm schriebe, zu empfehlen; ebenso sehr aber, wenn ich diese Reise durchs Königreich gemacht, wiederzukommen und das Rosalienfest mit ihnen zu begehen.

Die Mutter stimmte mit den Kindern ein. Da sie hörte, dass ich Abschied nehmen wollte, stand sie auf und übergab mir das zusammengefaltete Papier. Ich nahm nicht ohne Rührung von ihnen Abschied. Ich sah sie noch auf dem Balkon stehen, als ich um die Ecke herumging. Ich brauche nicht zu sagen, dass der Anteil, den ich an dieser Familie nahm, den lebhaften Wunsch in mir erregte, ihr nützlich zu sein und ihrem Bedürfnis zu Hülfe zu kommen. Sie war nun durch mich abermals hintergangen, und ihre Hoffnungen auf eine unerwartete Hülfe waren durch die Neugierde des nördlichen Europas auf dem Wege, zum zweitenmal getäuscht zu werden.

Der muntere Mann versetzte, dass man in Palermo sich gern auf ein Wunder verlasse. Auch diesmal hege man die gleiche Hoffnung nicht ohne Grund, denn der Himmel überziehe sich und verspreche Regen auf die Nacht.

Palermo, Sonntag, den Und so geschah es denn auch! Und es war wirklich seltsam genug. Nun waren hundert und aber hundert Menschen mit Schaufeln, Besen und Gabeln dahinterher, diese reinen Stellen zu erweitern und in Zusammenhang zu bringen, indem sie die noch übriggebliebenen Unreinigkeiten bald auf diese, bald auf jene Seite häuften.

Ich glaubte die Kinder Israel zu sehen, denen durch Moor und Moder von Engelshand ein trockner Pfad bereitet wurde, und veredelte mir in diesem Gleichnisse den unerträglichen Anblick, so viel andächtige und anständige Menschen durch eine Allee von feuchten Kothaufen durchbeten und durchprunken zu sehen. Die Baukundigen mögen uns davon Grund- und Aufriss überliefern. Auch sahen wir in einem unfreundlichen Lokal verschiedene Reste antiker marmorner Statuen, die wir aber zu entziffern keine Geduld hatten.

Familienleben im deutschen Sinne gibt es in Palermo nicht. Die Töchter werden früh zur Heirat gedrängt, drängen selbst danach, die Söhne zum Teil in Seminarien und Klöstern erzogen; ein still wirkender Einfluss der weiblichen Natur in der Person der Mutter auf das ganze Haus dürfte selten sein.