Indien: Indischer Aktienmarkt gilt als teuer

 


Autoteile wären ein weiteres Beispiel für ein Segment, in dem die Nachfrage parallel zur indischen Mittelschicht ansteigen sollte.

Indien: Aktienmarkt mit Potenzial?


Während deren Gewinne in diesem Zeitraum um Prozent kletterten, lag der Zuwachs in den übrigen Branchen bei bescheidenen sieben Prozent im Schnitt.

Allerdings liefen in deren Windschatten und aufgrund der guten konjunkturellen Aussichten auch zyklische Titel insgesamt sehr gut. Insgesamt kamen Zykliker in diesem Jahr bislang auf ein Plus von 37,6 Prozent und im zweiten Quartal auf einen Zuwachs von 44,6 Prozent.

Dagegen waren die Zuwächse bei den defensiven Branchen bescheiden. Sie kamen auf ein Plus von gerade Mal 11,7 Prozent. Mit diesem intelligenten Trading-Algorithmus optimieren Sie ihre Aktienrendite! Partnerangebot Jetzt exklusiv 30 Tage kostenlos testen!

Ganz ohne Frage war das Umfeld in den vergangenen Jahren eines, das eigentlich keinen Anlass dazu gab, vorsichtig und zurückhaltend zu Werke zu gehen. Die Geldpolitik war extrem expansiv ausgerichtet und die Konjunktur entwickelte sich insbesondere im vergangenen Jahr weltweit sehr gut. Und davon sollten zyklische und Wachstumswerte besonders profitieren. Für defensive Werte gab es dagegen kaum ein Argument.

Deren Idee liegt darin, dass sie in jeder Konjunkturphase gut laufen, weil deren Produkte immer benötigt werden. Deren Kurse laufen folglich in Boomphasen dem Markt hinterher, während sie aber in schwierigen Zeiten einen gewissen Schutz bieten.

Kein Wunder also, dass defensive Branchen wie Basiskonsumgüter, Gesundheit, Immobilien oder Telekommunikation in den vergangenen Jahren kaum gefragt waren. Darauf weisen auch die Experten von Morgan Stanley hin, die schon längere Zeit vor genau dieser Situation warnen. Sie haben zuletzt vor allem den Technologiesektor herunter- und dafür die Bereiche Basiskonsumgüter und Telekommunikation heraufgestuft. Tatsächlich gibt es einige Gründe für eine anhaltende Sektorrotation. Zuallererst natürlich der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China , der vor allem Unternehmen aus zyklischen Sektoren treffen dürfte.

Zugleich gibt es immer mehr mahnende Stimmen, die vor einer Abkühlung der Konjunktur oder gar einer Rezession in den USA, dem derzeitigen Zugpferd der Weltwirtschaft, warnen. Eine flache Kurve signalisiere normalerweise eine sehr abkühlende Wirtschaft. Sollte sich die Kurve gar invertieren, weil die Renditen lang laufender Anleihen unter die Renditen von Anleihen mit kurzer Laufzeit fallen, könnte das eine nahende Rezession ankündigen, schreiben die Experten in ihrem Kapitalmarktbericht weiter.

Dies wäre ein weiteres Argument dafür, von zyklische in defensive Sektoren zu wechseln. Dazu kommt die Bewertung. Auch von dieser Seite könnte ein gewisses Rebalancing Sinn machen. Anlegen wie ein Profi: Mit dem Bernecker Börsenkompass hängen Sie den Dax ab! Partnerangebot Jetzt 30 Tage kostenlos testen! Dazu kommt als weiterer Aspekt, dass die Zinspolitik an einem Wendepunkt steht.

In den USA sind von der Fed noch wenigstens zwei weitere Zinserhöhungen im laufenden Jahr zu erwarten, in der Eurozone läuft indes das Anleihekaufprogramm in diesem Jahr aus. Die meisten Experten erwarten deshalb eine zunehmende Volatilität am Aktienmarkt.

Hohe Ölpreise könnten sich in gewissem Umfang schädlich auswirken, denn die Regierung ist fest entschlossen, den Haushalt zu sanieren und die Staatsfinanzen umsichtig zu verwalten. Darüber hinaus können Ölexplorations- und Produktionsunternehmen aufgrund der starken Regulierung des indischen Energiesektors nicht allzu sehr von steigenden Ölpreisen profitieren.

Daher sehen wir im Sektor derzeit keine Chancen, um uns einen Anstieg der Ölpreise zunutze zu machen. Somit sind wir momentan nicht sonderlich an diesem Sektor interessiert. Trotz einiger Herausforderungen sehen wir die Aussichten für ausgewählte Unternehmen innerhalb des Sektors, die von der Nachfrage der Verbraucher profitieren könnten, positiv. Autoteile wären ein weiteres Beispiel für ein Segment, in dem die Nachfrage parallel zur indischen Mittelschicht ansteigen sollte.

Dabei deutete er an, die finanziellen Mittel dafür könnten auf dem Aktienmarkt beschafft werden. Die Branche hat eine Phase der Konsolidierung durchlaufen, nachdem ein Marktneuling den Markt Ende durch sehr niedrige Preise aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Wir sind jedoch der Meinung, dass sich eine derartige Preisstrategie langfristig nicht aufrecht erhalten lassen dürfte.

Wir sehen Wertpotenzial bei ausgewählten Aktien innerhalb des Sektors und gehen davon aus, dass weiterer Spielraum besteht, da sich der Sektor inzwischen in der Endphase seiner Konsolidierung befindet. Dementsprechend sind höhere Ausgaben vonseiten globaler Unternehmen zu beobachten. Wir konzentrieren uns auf IT-Werte, wo wir der Ansicht sind, dass die Kombination aus zunehmendem Wachstum und Währungsabwertung zur Zunahme der Gewinne in den kommenden Jahren beitragen wird.

Wir verzeichnen einen Anstieg der Ausgaben von globalen Unternehmen, insbesondere bei Neuentwicklungsprojekten. Dies deutet auf eine Erholung hin. Viele Unternehmen geben einen beträchtlichen Teil ihrer Mittel für die IT aus, und wir sehen inzwischen potenzielle Chancen in diesem Sektor. Wir sind der Meinung, dass die Bewertungen am indischen Aktienmarkt vor dem Hintergrund einer niedrigen Ertragsbasis und einer voraussichtlichen Erholung des Gewinnwachstums auch künftig angemessen sind.

Juli zeigt, dass die indischen Aktien nach wie vor zu einem angemessenen Preis gehandelt werden. Darüber hinaus sind die Bewertungen im Zuge der jüngsten Marktkorrektur gesunken, und wir sind der Ansicht, dass sich hieraus eine attraktive Kaufgelegenheit ergeben kann. Vor allem aber finden wir nach wie vor zahlreiche Unternehmen in dem von uns analysierten Universum, die attraktive Bewertungen bieten.

Mit Blick auf die Zukunft sind wir davon überzeugt, dass das Wirtschaftswachstum Indiens weiterhin den eingeschlagenen Erholungskurs halten wird. Die häufiger veröffentlichten Indikatoren haben zuletzt eine Belebung der Wachstumsdynamik bestätigt, die durch eine Beschleunigung des Konsumwachstums und eine deutliche Verbesserung der Industrieproduktion angetrieben wird. Darüber hinaus profitiert Indien von mehreren langfristigen Wachstumstreibern, darunter eine günstige demografische Entwicklung, hohe Investitionen in die Infrastruktur, Konsumwachstum in den Städten, steigende Einkommensniveaus und nicht zuletzt die von der Regierung verfolgte beeindruckende Reformagenda.

Viele der Veränderungen, die derzeit im Land stattfinden, werden unserer Einschätzung nach als positive Katalysatoren dienen und das künftige Wachstumspotenzial beleben. Der Wahlkalender mag Anleger zwar ablenken, aus unserer Sicht sollten Investoren jedoch darauf achten, nicht allzu viel in die Umfrageergebnisse zu den Regionalwahlen hineinzuinterpretieren. Diese Umfragen liefern vermutlich nur begrenzt Hinweise auf die Ergebnisse der landesweiten Wahlen, da Berichte darauf hindeuten, dass Wähler bei den Provinzwahlen gegen die Regierungspartei stimmen wollen, gleichzeitig jedoch beabsichtigen, bei den nächsten Parlamentswahlen für Premierminister Modi zu stimmen.

Unabhängig davon, welche Partei letztlich die Parlamentswahlen gewinnt, wird das Ergebnis unserer Meinung nach weder den wirtschaftlichen Kurs wesentlich ändern noch bedeutende politische Störungen nach sich ziehen. Die für das Wirtschaftswachstum entscheidenden Faktoren entwickeln sich in die richtige Richtung.

Hinzu kommt, dass zwar aufgrund der Preistrends bei den Ölpreisen und der möglichen Auswirkungen auf das Leistungsbilanzdefizit, die Inflation und die haushaltspolitische Lage Sorgen über die makroökonomische Stabilität aufgekommen sind, die Regierung unserer Einschätzung nach jedoch entschlossen ist, an ihrem fiskalpolitischen Konsolidierungskurs festzuhalten und die staatlichen Finanzen umsichtig zu verwalten.

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Aktienkurse schwanken mitunter rasch und heftig. Das kann an Faktoren liegen, die einzelne Unternehmen, Branchen oder Sektoren betreffen, oder an den allgemeinen Marktbedingungen. Factset, indisches Ministerium für Statistik und Programmumsetzung, März Weitere Informationen zum Datenanbieter finden Sie unter www. Haushalt , Rede von Arun Jaitley, 1. Es wird berechnet, indem der Marktpreis einer Aktie durch den Jahresgewinn je Aktie des Unternehmens geteilt wird.

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Historically, these securities have experienced more price volatility than larger company stocks, especially over the short-term. Derivatives involve costs and can create economic leverage in a portfolio which may result in significant volatility and cause such fund to participate in losses on an amount that exceeds its initial investment; such fund may not achieve the anticipated benefits, and may realize losses when a counterparty fails to perform as promised.