Fonds und ETF

 

DAX-ETF – die besten ETF Fonds auf den DAX. ETFs sind eine riesige Erfolgsgeschichte: Weltweit beträgt das Anlagevolumen in Indexfonds über vier Billionen Dollar - die Tendenz ist steigend.

Ich würde daher nicht unbedingt sagen dass mit "einfach nen Welt-ETF kaufen und die Arbeit ist getan" schon alles abgehakt ist.

Unsere Erfahrungen mit Exporo im Überblick

Die BaFin beaufsichtigt Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) und die von den KVGen angebotenen Investmentfonds nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs.

Wie funktioniert nun die Anlage bei Exporo? In den vergangenen Jahren wurden bereits zahlreiche Projekte erfolgreich durchgeführt. Neben Wohnanlagen wurde auch ein Ärztehaus sowie eine Ferienanlage an der Ostsee finanziert. Die Gesamtinvestitionskosten lagen dabei zwischen fünf Millionen und 20 Millionen Euro, wobei Exporo immer nur einen Teil dieser Kosten übernimmt.

Die Laufzeiten liegen dabei zwischen 17 und 30 Monaten. Konkret kann man sich bei Exporo auch schon vor der Anmeldung über die aktuell laufenden sowie geplanten Vorhaben informieren. Zunächst muss man sich aber als Kunde bei Exporo registrieren. Dabei sind neben dem vollständigen Namen und der Anschrift nur das Geburtsdatum sowie eine gültige Emailadresse notwendig. Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs müssen zudem die Bankdaten angegeben werden.

Auch die Angabe der Steuernummer ist verpflichtend. Nach der kostenlosen Anmeldung haben die Kunden nun die Möglichkeit, direkt in ein bestimmtes Projekt zu investieren. Doch auch schon ohne Anmeldung erhält der Kunde Zugang zu näheren Informationen über die verfügbaren Investitionsobjekte. Damit können die wichtigsten Rahmendaten der aktuellen Projekte eingesehen werden. Dies ist umso wichtiger, da Exporo darauf hinweist, dass eine eigene Prüfung der jeweiligen Immobilienprojekte nur sehr eingeschränkt stattfindet.

Insbesondere weist der Anbieter darauf hin, dass für die Richtigkeit der Angaben in den vom Bauträger übermittelten Unterlagen keine Garantie übernommen werden kann und der Nutzer seine Entscheidung für die Investition in Eigenverantwortung trifft. Das Geschäftsmodell von Exporo basiert auf einem insgesamt sehr klaren Prinzip.

Dies gilt auch für die Konditionen, die der Anleger zu erwarten hat. Zunächst werden keinerlei Gebühren von Exporo verlangt. Die Konditionen, die der Anleger zu erwarten hat, ergeben sich allein aus dem konkreten Projekt. Bei den beiden entscheidenden Konditionen handelt es sich zum einen um die Laufzeit und zum anderen um die zu erwartende Verzinsung.

Für Projekte, die von Exporo in der Vergangenheit durchgeführt wurden, konnte der Anleger mit einer durchschnittlichen Verzinsung zwischen fünf und sechs Prozent im Jahr rechnen. Konkret werden diese Konditionen aber nicht von Exporo bestimmt, sondern werden mit dem Darlehensnehmer, also dem jeweiligen Projektträger ausgehandelt.

Nur dieser kann das Vorhaben entsprechend einschätzen und die Konditionen auf dieser Grundlage bestimmen. Laufzeit und Zinssatz werden dann zwischen den Projektträger und Exporo vereinbart und die Kunden können daraufhin entscheiden, ob sie zu den vereinbarten Konditionen bereit sind, Geld zu investieren. Die angebotenen Konditionen in Form von Laufzeit und Zins sind nach Vertragsabschluss aber für den Anleger als fest anzusehen.

Frei wählbar ist darüber hinaus aber die Höhe der Anlagesumme. Die Mindestanlage beträgt in diesem Zusammenhang Euro. Darüber sind alle Beträge frei wählbar. Dabei werden dem Anleger zusätzliches Handelskapital, günstigere Konditionen für den Start oder auch Sachprämien offeriert, wenn er sich nur schnell dazu entscheidet, sich bei dem neuen Anbieter anzumelden und Geld einzuzahlen.

Eine solche Möglichkeit steht den Kunden von Exporo allerdings nicht offen. Weder in der Vergangenheit noch aktuell gibt es bei diesem Unternehmen irgendeinen Bonus. Aus unserer Sicht sollte das der Anleger aber nicht als Nachteil werten. Dies beinhaltet umgekehrt auch die Chance, eine bessere Wertentwicklung als die des Indexes zu erhalten.

Verlustrisiken bestehen für einen Anleger primär aus den aus Preisschwankungen des ETF resultierenden Marktpreisrisiken. Bei spezialisierten ETFs kommen besondere oder spezifische Marktpreisrisiken z. Durch eine Besicherung der Swapverträge kann das Kontrahentenrisiko weiter verringert werden.

Wertpapierleihegeschäfte werden allgemein besichert durchgeführt. Das Risiko der Wertpapierleihegeschäfte besteht deshalb im Wesentlichen darin, dass bei Ausfall des Entleihers der Wert der erhaltenen Sicherheiten nicht ausreicht, die verliehenen Wertpapiere am Markt wiederzubeschaffen. Dies begrenzt das Marktliquiditätsrisiko. Zusätzlich werden in jüngerer Zeit die systemischen Risiken betont, die zum Beispiel daraus erwachsen, dass sich die Wertpapiere im Sondervermögen von denen im Index unterscheiden und sich dadurch eine Verkaufspanik in einem Marktsegment auf andere Segmente übertragen kann.

August fielen in den Vereinigten Staaten nach einem schwachen Börsenstart plötzlich die Kurse einiger ETF weit stärker als die Indizes, die sie abbilden sollen. Die Deutsche Börse versicherte, dass auf ihren Systemen vergleichbare Abstürze nicht möglich seien. Die Kontrakte weisen im Vergleich zu den sonst üblichen börsengehandelten Termingeschäften ein geringes Kontraktvolumen auf 1 Kontrakt bezieht sich typischerweise auf Fondsanteile , um sie für Privatanleger besser geeignet zu machen.

Das Volumen des ETF-Markts, gemessen am verwalteten Vermögen , ist weltweit seit Beginn der neunziger Jahre fast stetig gewachsen, lediglich fand ein Rückgang statt. USD, bei Mrd. USD, erreicht es 1 Bio. Auf Grund ihrer vergleichsweise geringen Gebühren und ihrer guten Handelbarkeit eignen sie sich auch dazu, liquide Mittel kurzfristig zwischenzuparken. Weitergeleitet von Exchange-traded fund. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel.

Diese Seite wurde zuletzt am September um Zuerst stellt sich die Frage: Das kommt darauf an, wie man "besser" definiert. Wie hoch ist die Lizenzgebühr? Hier ein interessanter Reuters-Artikel aus dem Jahre Finanzwesir ] have still not recovered from a 30 percent crash on Oct.

Klingt nach Automobilindustrie und Zulieferern…. Die 22 Vanguard-Fonds waren mehr als eine halbe Billion 10 12 Dollar schwer. Die "Hier spricht der Preis"-Strategie ist ja schön und gut. Aber will ich eine vom Geiz ruinierte Index-Qualität im Depot haben und dann ist die Performance nur so mittelgeil? Wer oder was ist Futzie? Der FTSE Index ist der wichtigste britische Aktienindex und ist damit schon mal akustisch gefälliger als sein französisches Pendant, der CAC 40 und breiter diversifiziert als der deutsche Erdmarder.

Sektorenwetten und Very-dumb-Alpha aka Smart Beta eingeschlossen. Grundsätzlich ähneln sich die Indexfamilien. Beide gewichten nach Marktkapitalisierung streubesitzadjustiert und bemühen sich um eine sehr breite Marktabdeckung. Ist mehr hier besser? Ich würde aber beiden Indizes den Orden "breit diversifiziert" an die Brust heften. Im Detail unterscheiden sich die Indexfamilien dann aber doch. Vanguard hat die Indizes umgestellt. In der aktiven Welt wäre das ein Fondsmanagerwechsel gewesen.

Die Charts zeigen eine Tendenz auf, sind aber alle viel zu kurz, um valide Einschätzungen im Hinblick auf die Altersvorsorge zu liefern. Trotzdem 2,5 Jahre im Gleichschritt nach oben. Südkorea macht den Unterschied. Sehr geringes Performance-Delta über vier Jahre. Kein Wunder, die gleichen Firmen und die gleichen Rankingkriterien. Mir kommt das aus Anlegersicht sehr vor, wie diese Vergleiche in Autozeitschriften.

Am Ende gehen sie dann doch Kühler an Kühler über die Ziellinie. Sie sind einer von den Typen, die in der Autobild tatsächlich die Details lesen?

Bitte sehr, hier für Sie: Geht alles, aber Sie müssen sich mit mancher Nickeligkeit herumschlagen, die sie nicht hätten, wenn Sie sich für eine Systemwelt entscheiden. Nach einen Jahr ziehen Sie Bilanz. Die Sache ist gut angelaufen, die Schwankungen waren auszuhalten. Sie sind bullish, jetzt soll ein Schwellenland-ETF her. Es soll ein ausschüttender Replizierer werden. Runter mit den Kosten! Also wird der Vanguard-ETF gekauft. Südkorea fällt durchs Raster. Das bedeutet für Sie: Eine Prüfung auf Länderebene ist sinnvoll.

Gerade im asiatisch-pazifischen Raum unterscheiden sich die beiden Indizes erheblich. Was bringt es zu wissen: Mein kursorischer Check der Index-Top hat ergeben: Die Gewichtungen sind bei beiden Indizes ziemlich ähnlich.

ETFs bauen ist wie kochen. Sie brauchen zwei Dinge. Deshalb ist ein detaillierter Featurevergleich der Indizes sinnlos. Es kommt darauf an, was das Fonds-Management in der Praxis aus dem Index macht.

Deshalb reichen mir die Performance-Graphen für eine Beurteilung. Dieser Artikel von ist immer noch aktuell " ETF: Die Mischung ist egal ". Ich kann Sie beruhigen.

Sie werden auf den Totenbett nicht jammern: Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Danke für die pointierte und angenehm bodenständige Zusammenfassung. In diversen Finanzforen machen sich die Leute auch schon verrückt.

Ich persönlich wollte vor 6 Monaten schon anfangen mit investieren, aber habe dann die Steuerreform als Anlass genommen, das Thema noch etwas sacken zu lassen. Der Vanguard-Start macht mir die Entscheidung für einen Anbieter leichter. Die Firma ist mir einfach sympatischer als Blackrock oder die Deutsche Bank und wenn das Produkt dann gleich gut oder sogar günstiger ist: Die Produkte dürften tatsächlich Leben in die Bude bringen. TER und Trackingdifferenzen sind bei den marktbreiten Produkten gut bis erstklassig.

Dort ist die Produktpalette ja bisher etwas dürftig. Ich denke, ich werde mein Depot so lassen wie es ist und einfach mit diesen Produkten fortfahren. Das ist wie mit Heidi aus der Parallelklasse. Alle Frauen wollten so sein wie Sie. Wieviel Rendite ist dir durchs abwarten durch die Lappen gegangen? Warte ab bis die Koalition gebildet ist, denen fällt auch wieder was neues ein, das ab eingeführt wird.

Und willst du dann auch lieber wieder sacken lassen? Eröffne heute ein depot und kaufe innerhalb von 48h deine ersten etfs! Eine Anmerkung von mir: Wer darüber nachdenkt, nun Vanguard-ETFs zu kaufen, sollte damit vielleicht wirklich noch die nicht einmal mehr zwei Monate bis zum 1. Denn auch alle ausschüttenden , ausländischen ETFs, deren Geschäftsjahr nicht am Darunter fallen auch diese Vanguard-ETFs.

Die "alten" bleiben aber einfach im Depot. Danke für den Artikel. Ist bislang an mir vorbeigegangen. D Die eigentliche Frage ist ja, ob und wie die deutschen Broker das anbieten.

Denn auch so Sachen wie Ausgabeaufschläge zählen ja noch mit in die Gesamtrechnung. Und Sparplanfähigkeit ist ggf. Die ETFs sind über den jeweiligen Broker erhältlich. Das ist nur ein Ausschnitt. Generell aber genug Liquidität und kleine Spreads. Für Privatanleger alles im grünen Bereich auch was die Spreads angeht.

Alle Broker sind an diese Börsenplätze angeschlossen. Das bedeutet für Dich: Die klassischen Indexfonds kaufst Du - wie für Assetklasse Publikumsfonds üblich - direkt beim Erzeuger.

Wenn John den germanischen Markt mit seinen Produkten der reinen Lehre beehrt, dann seien diese gefälligst zu kaufen und nicht kritisch zu hinterfragen! Und Geburtslotterie hin oder her: Ist der Papa weg, so nimmt mich John gütig in seine Familie der Bogleheads auf und bereitet mich auf ein Leben in finanzieller Freiheit vor. Damit kann ich gut leben.

Wer sagt, dass ich aus steuerlichen Gründen abwarte? Der Unterschied zwischen "Grund" und "Anlass" ist dir bekannt? Ich warte ab weil z. Und weil ich noch ein paar Themen nachschlagen möchte.

Wie kommst du drauf? Glaubst du ich schiebe immer wieder und wieder Dinge auf? Woher willst du aus 5 Zeilen Kommentar meine Persönlichkeit beurteilen können? Ich plane üblicherweise langfristig und ziehe das dann aber konsequent durch. Nö, ich muss einige Dinge noch sauber durchdenken, damit ich mich wohl fühle. Der Finanzwesir sagt immer man soll mit seiner Entscheidung gut schlafen können.

Das sehe ich auch so. Unter anderem muss ich noch überlegen wie viel Geld ich ungefähr im Monat investieren möchte. Wenn es ihn am Jahresanfang immer noch nicht gibt, dann werde ich einen andere Lösung finden. Aber der Börsenstart ist ja erst ein paar Tage her. Wenn wir schon dabei sind uns gegenseitig unnötige Tipps an den Kopf zu werfen: Danach noch eine schöne Tasse Tee und schon sieht die Welt viel entspannter aus.

Dann wird einem auch wieder klar, dass es nicht auf 48h ankommt, wenn man für die Rente vorsorgt ;. Auch wenn ich Deine beherztes Einschreiten vor Bewahrung ach zu impulsiver und gedankenloser Vanguard-Euphorie teile, jeder ist schuldig bis ihm das Gegenteil bewiesen wurde.

Warten wir es doch einfach mal ab. Im Moment ist Vanguards Firmenphilosophie einmalig und ein willkommenes Vorbild für andere Unternehmen. Ein Grund zum Kopf ausschalten und zurücklehnen ist es leider wie bei allem anderen Dingen im Leben nicht.

Bei der Gelegenheit könnte ich gleich in den Vanguard umschichten. Könntest du vielleicht näher erklären, warum ein bisher steuerschöner ausschüttender ETF plötzlich steuerhässlich werden sollte? Wäre dann der Kauf ab dem Ich sprach bewusst von Sparplanfähigkeit und den Ausgabe- und Ordergebühren.

Das handhabt ja jeder Broker anders. Dass man die überall einzeln traden kann Lohnt sich dann ggf. Lieber Finanzwesir, dir ist schon bekannt, dass Jack Bogle im Jahr aus seiner Firma ausgeschieden ist und seitdem auch nichts mehr mit der strategischen Ausrichtung von Vanguard zu tun hat? Im Gegenteil, er hat desöfteren die Ausrichtung von Vanguard auf ETFs kritisiert - er selbst ist ja Anhänger klassischer Indexfonds und lehnt die schnelle Handelbarkeit aus Gründen des tatsächlich passiven Investierens ab.

Unbestreitbar wird er sicher noch Einfluss auf Vanguard haben, aber sicher nicht mehr als Manager. Osmium Das mit der einmaligen Steuerhässlichkeit auch bei ausschüttenden Fonds mit Geschäftsjahresende ungleich Der verlinkte Beitrag ist die beste Zusammenfassung, die ich finden konnte.

Da musst du dich leider ein bisschen durch den Thread wühlen und ein eigenes Bild machen. Bei einem Kauf ab 1. Bogle hat sich schon von Vanguard zurückgezogen, er entscheidet da längst nichts mehr. Leider werden bei Tradegate erst 4 der 23 ETFs gehandelt, aber zumindest scheinen nach und nach weitere hinzuzukommen. Danke für so ein angenehmen, lockeren, eloquenten und fulminant ausformuliert Artikel.

Ich hab drauf gewartet und keine Sekunde davon umsonst. Ich wiederhole mal, was ich schon seit Jahren predige ohne die Fakten jetzt nochmals überprüft zu haben: Gleicher Name, aber anderes Geschäftsmodell! Das ist ein Ableger der Amis, der Geld verdienen will. Wir werden sehen, ob hier Mehrwert generiert wird. Mal sehen, was die bringen. Jetzt schon ;- Und wieder mal hat es sich bewahrheitet: Danke für die Korrektur.

Immer diese ungeduldigen jungen Männer ;- Das hier ist nicht Instagram, sondern die Finanzbranche. Vanguard hat am Es sind 8 Werktage seit dem Launch vergangen. Oder vielleicht ist schon alles in trockenen Tüchern und Vanguard ist nur vorsichtig: Wir fangen mit 4 an, checken, was geht und drehen dann langsam auf.

Chaostrader Für mich ist im Leben immer entscheidend mit welcher Intention macht jemand etwas. Und danach schaue ich auf das Ergebnis. Aber wir können die aus unserer besonderen Eigentumsstruktur resultierende Philosophie, die Anlagepolitik und die Anlagepraxis nachbilden — und genau das tun wir auch. Vanguard ist keine Genossenschaft, sondern eine Gruppe von Investmentfonds, die alle Anteile an der Kapitalanlagegesellschaft aufgekauft haben, die sie verwaltet.

Eine weitere Tatsache ist, dass Vanguard Ableger auf anderen Kontinenten besitzt z. Ob ganz allgemein die Rechtsform als Genossenschaft irgendwie Interessenkonflikte automatisch deutlich geringer macht, halte ich doch für arg fragwürdig.

Schau Dir nur mal die Genossenschaftsbanken in Deutschland an. Durch geeignete Gewinnabzweigung ins Genossenschaftsvermögen wird eine Genossenschaft schnell finanziell unabhängig von ihren Genossenschaftlern und wirtschaftet dann ins eigene Tächschen statt das der Genossenschaftler. Denen muss ja bei Ausscheiden nur der ursprüngliche Einsatz wieder ausbezahlt werden, nicht der tatsächliche Wert ihres Genossenschaftsanteils.

Diese wird erreicht durch Zusatzgewinne über Wertpapierverleih in illiquiden Sektoren. Wertpapierverleih ist auch bei hiesigen ETFs gang und gäbe -- wer die Prospekte durchliest, wird allerdings feststellen, dass sich die KAGs durchweg vertraglich das Recht nehmen, Verleihgewinne, die zu Outperformance führen würden, selbst zu behalten. Da erscheinen die nur scheinbar niedrigen Gebühren von ETFs auch gleich wieder in einem ganz anderen Licht Was viele übrigens nicht realisieren, ist, dass quasi alle replizierenden ETFs Wertpapiere verleihen und damit überhaupt kein wesentlicher Unterschied zu einem Swap-ETF besteht.

Es ist eigentlich nur eine unterschiedliche Bezeichnung für die gleiche Sache. Das Resultat ist das gleiche. Die Verleihgewinne gibts nicht für umsonst, sondern sie entstehen durch das Risiko, dass der Wertpapierschuldner insolvent geht und etwaige Sicherheiten nicht ausreichen, um den Verlust durch die ausgefallene Forderung auszugleichen.

Weil das selten passiert, ist es nicht so offensichtlich. Die Situation ist also noch wesentlich schlimmer als oben angenommen. ETFs sind nicht billig, sie verstecken die Kosten nur recht gut.

Quasi ein warmherziger Samariter, der nur den armen, kleinen Anlegern helfen möchte. Das klingt ja gar nicht gut Aber ich kann mir wirklich vorstellen, dass es in der Praxis so läuft.

Ich verstehe die Ausführungen bzw. Ich lerne daraus, dass die hier zur Verfügung stehenden Fonds von Vanguard ganz normale Fonds sind, wie alle anderen auch. Warum lest Ihr nicht einfach das Verkaufsprospekt und schaut Euch die Preise an? Ein ETF soll möglichst exakt den Index abbilden. Alles, was darüber hinausgeht, dürfen die sich gern in die eigene Tasche stecken.

Wenn man hingegen aus wettbewerbsgründen billiger sein will, hat man noch deutliches Potenzial. Aber bei den anderen Anbieter arbeiten doch auch nur Gutmenschen vom Sozialamt, oder? Die wollen eigentlich kein Geld verdienen, sondern opfern ihre Freizeit, um uns glücklich zu machen. Diese Probleme sollen bald gelöst sein. Negative TD, 99 Prozent Marktabdeckung, als thesaurierer ab nächstem Jahr geringer jährlich besteuert als ausschütter und leichter Performance Vorsprung gegenüber dem all world und acwi.

Habe die letzten Tage und Wochen viel Zeit damit verbracht, mich hier und auch generell über ETFs und passive Anlegestrategie zu informieren. Werde das noch ein wenig ausweiten und ab Januar mit einem bzw. Hier aber auch eine Frage, die mir jemand der erfahrenen User hier sicher beantworten kann: Wenn es doch einen wesentlich günstigeren gibt?

Sollte ja ab Januar keine Rolle mehr spielen. Oder was spricht für den teureren Ausschütter? Vom Aufbau sind beide sehr ähnlich, teils geringe Abweichungen, was denke ich an verschiedenen Zeitpunkten des Rebalancings liegt?

Der hat ein Fondsvolumen von nicht mal 60 mio USD. Erstens habe ich Angst dass der irgendwann abgedreht wird, und zweitens frage ich mich: Wieso kauft den niemand, was hat's da? Dazu kommt - na klar- der Vorteil, dass der ETF als ausländischer Replizierer bisher "steuereinfach" ist. Das sollte ab tatsächlich egal sein, aber das kann ich nicht so wirklich gut beurteilen.

Ich kann nur sagen, dass es bisher eben vorteilhaft war, den Ausschütter zu nutzen. Ein dritter Punkt ist ein psychologischer: Das kann man sicherlich auch zu schätzen wissen. Hier schwingt ein gewisses Mitleid den Indexanbietern gegenüber mit, dass aus Anlegersicht aber überhaupt nicht angebracht ist. Index-Lizenz um den ETF auf den Index anbieten zu dürfen natürlich mit Minimum Threshold, die losgelöst vom Fondsvolumen zu bezahlen ist , Datenlizenz ohne die dem Anleger keine Informationen zu Indexzusammensetzung usw.

Und das schöne ist ja, dass die Lizenzkosten in Basispunkten des Fondsvermögens zu bezahlen sind. Wenn also die TERs in Zukunft weiter sinken sollen, dann muss es eigentlich zwangläufig die Indexsanbieter treffen. An den Kostenschrauben des Fonds Depotbank, Wirtschaftsprüfer, Verwahrstellen, Portfoliomanagement, Vertrieb kann zwar sicher auch noch optimiert werden, aber irgendwann ist auch hier das Ende der Fahnenstange erreicht.

Der "teurere iShares" wurde vielleicht einfach nur erwähnt nicht jede Erwähnung ist auch als direkte Empfehlung zu verstehen , weil es ein in der Leserschaft relativ bekannter ETF ist, den viele Leute hier auch so haben - es ging nämlich im Prinzip garnicht um die genauen jeweiligen ETFs an sich, sondern "nur" um eine beispielhafte Illustration des Grundproblems: Wer nicht gerade erst gestern mit dem Investieren angefangen hat, sondern vor Jahren schon - und ja nur mit den Produkten die damals verfügbar waren geht ja nicht anders - der wird mit fortlaufender Zeit immer feststellen, dass ständig neue Produkte rauskommen, die ein bischen günstiger oder sonstwie verlockender sind.

Da stellt sich bei Vielen immer die Frage "Soll ich wechseln? Um thesaurierend oder so ging es dabei nicht, ausser vielleicht nur indirekt dass die Mehrzahl der Leserschaft eben ausschüttend bevorzugt das leidige Steuerthema halt , was zusammen mit dem besseren Ruf der physischen Replikation und der guten Sparplanverfügbarkeit wohl zu der hohen Verbreitung des alten, teureren iShares MSCI World in der Leserschaft geführt hatte - weswegen er, und nur darum gings eigentlich, gut als bekanntes Demonstrationsobjekt des "soll ich wechseln?

Das Volumen hat sich innerhalb der letzten 2 Jahre verdoppelt, ich denke er ist da auf einem guten Weg. Bereich mache ich mir aber sowieso keine Sorgen. Lieber Albert, vielen Dank für deine tollen Artikel! Für meine Kinder bespare ich einen ETF und zwar den gleichen wie für meine Frau und mich, und gut ist es. Mich persönlich nervt es immer mehr, wenn ich Depotvorstellungen mit 2 und mehr Nachkommastellen sehe, dass ist nur der Beweis dafür, dass jemand nicht mitdenkt.

Deshalb vermeide ich immer öfters die wie aus dem Boden spriessenden Finanzblogs a la Dividendenstrategie und ETF-Anlage überhaupt noch zu lesen. Meinen Beifall findet sie. Allerdings habe ich andernorts mit ähnlichen Bezeichnungen nicht nur Beifall geerntet Das habe ich mich auch schon gefragt. Wobei man die Kosten und die TD auch genauer vergleichen sollte. Smartinvestor Smart Beta als dumm zu bezeichnen ist gar nicht so abwegig. Auf einem Smart Beta Produkt steht doch ganz klar Beta drauf.

Dem Käufer eines solchen Produktes wird aber vorgegaukelt, dass er sehr smart ist und eine höhere Rendite damit einfahren kann. Allerdings ist eine höhere Risiko-adjustierte Rendite die Definition von Alpha, was man sehr wahrscheinlich nicht mit Smart Beta erreicht, also: Sind wir doch mal ehrlich, die meisten Kleinanleger wissen nicht was eine Hauptkomponentenanalyse oder eine lineare Regression ist, somit verstehen sie doch gar nicht, was hinter den Faktoren steckt und wie man sie einsetzen sollte.

Wer den ganzen Krams versteht und auch davon überzeugt ist, damit ein effizienteres Portfolio basteln zu können, der kann das natürlich tun! Allerdings habe ich bisher noch keinen überzeugenden Beweis gefunden, dass man mit Faktor-Investing konsistent den breiten Markt schlagen kann.

Sicherlich haben einzelne Faktoren historisch gesehen höhere Renditen geliefert z. Value Stocks, Small Caps oder Momentum , doch in der praktischen Umsetzung scheint das nur mit gleichzeitig höheren Risiko zu funktionieren, also ist das kein "free lunch".

Doch wer dann sein Portfolio mit Small Caps vollpackt, dem sollte auch klar sein, das beim nächsten Crash evtl. Erstmal grundsätzlich - das Problem bei sowas ist, das alle Aussagen und Empfehlungen dazu immer nur Momentaufnahmen sein können.

Ob der günstigste Broker von heute auch für die nächsten 10, 20 Jahre immer der günstigste sein wird, kann man nicht sagen, eher im Gegenteil. Konditionen und Aktionen ändern sich immer mal wieder, zum besseren und zum schlechteren. Man kann also garnicht seriös langfristig " DEN günstigsten " empfehlen dazu müsste man in die Zukunft schauen , sondern sich nur so einrichten, dass man einen hat der "günstig genug " kleiner aber wichtiger Unterschied ist, und dann halt hoffen das er noch lange genug konkurrenzfähig bleibt.

Sieh' das ganze ja auch mal aus Brokersicht - je geringer seine Gebühren, umso geringer sind ja seine Einnahmen, und er arbeitet vielleicht verlustig. Das ist ja auch nicht, im Sinne von langfristiger Geschäftsfähigkeit, so toll, wenn sie das nicht durch Masse ausgleichen können.

Dazu eben die bereits angesprochene Individualität bei den Konstellationen, die "am günstigen"-Frage muss halt auch immer genauer gestellt werden nach:.

Naja, lange Rede kurzer Sinn, ich wollte dir nur nochmal die "Probleme" aufzählen, warum dir hier niemand so einfach von aussen den "günstigsten" Broker für dich und deine Situation aufsagen kann.

Und selbst wenn, dann ist das eben auch nicht für die Ewigkeit garantiert. Ansonsten bleibt halt nur selbst aktiv werden. Es mangelt im Internet ja nicht an Broker-Vergleichen und Gebühren-Rechnern, die du mit deinen individuellen Daten füttern kannst. Probier da auch mehrere Portale gleichzeitig, da nicht bei allen auch jeder Broker mit gelistet wird.

So bekommt man dann schon relativ schnell einen Eindruck, welche Anbieter für meine jeweilige Kaufsituation immer so bei den Günstigsten mit vorne liegen, davon schaut man sich dann mal einige genauer an.

Am Ende muss es dabei auch garnicht so sehr darum gehen, nun exakt den günstigen zu finden, sondern vor allem hpts nur die teuersten zu vermeiden. Das potentielle Spar-Differenzial unter den Günstigen ist eh nur noch im minimalen Nachkommabereich, während der Unterschied zwischen dem teuersten und nur dem Mittelfeld schon einige Prozente betragen kann.

Mit teilweise nachvollziehbaren Argumenten die ja auch hier schon in älteren Artikeln zu dem Thema besprochen wurde , problematisch wirds halt nur wenn die Kritik aus den Reihen der aktiven Fondsmanager kommt, und dahinter nur die schmollende Beschwerde steht, dass die doofen ETFs jetzt auf einmal auch anfangen in "unser" Feld der Alpha-Faktoren herumzuwildern und damit die Berechtigungsbegründungen der teuren menschlichen Manager "nur wir können das! Star-Manager XY hat eigentlich garkeinen besonderen "magic touch", sondern siehe da er hat einfach nur ein Portfolio mit hohen Size-,Value-,Quality- etc.

Loadings, und somit kann das theoretisch auch jeder andere zB ein "dummer", günstiger Indexroboter systematisch genauso nachbilden. Wie gesagt, nur so am Rande, wir hatten das ja schon tiefer in den entsprechenden Artikeln dazu thematisiert.

Keine Ahnung, ist von aussen immer schwer zu sagen. Vielleicht pennen die Jungs vom Vertrieb da zu sehr. Bis Ende gilt folgende Aktion: Ich stele mir nur gerade die Frage, hat ishares mit ihrer Core Palette nicht auch schon die TER gehörig nach untengeschraubt i.

Klar, die iShares-Core Preise sind auch sehr gut. Nur eben als Thesaurierer haben sie vielen deutschen Anlegern wegen der Steuergeschichte nicht so geschmeckt. Vielen Dank für diesen gelungenen Artikel, Finanzwesir.

Ich werde komplett in die neuen Vanguard-ETFs umschichten. Was ich beeindruckend finde, sind die letztendlich hohen Unterschiede in absoluten Geldbeträgen. Angenommen, man hat Die Ersparnis sind 1. Wie lange muss man im Job für eine solche Gehaltserhöhung kämpfen? Die Umschichtung kostet z. Das amortisiert sich also sehr schnell und lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Ich habe bei denen schon angerufen, doch es ist bis jetzt nicht geplant, sie besparbar zu machen. Das wird sich hoffentlich bald ändern! Warum sind eigentlich so viele Anleger auf "kostenlose Orderausführungen" oder auf Tradegate fixiert? Meine Lebenserfahrung sagt mir, es gibt auf Dauer nirgends ein free Lunch und man zahlt immer und dann sind mir transparente faire Gebühren viel lieber, als wenn ich verdeckt abkassiert werde.

Warum soll ich dort handeln wenn ich an einer richtigen Börse handeln kann? Vor Tradegate war ich schon immer fies. Man muss ja nur mal bei google eingeben "Die zweifelhafte Erfolgsgeschichte von Tradegate" und findet eine Menge kritischer Anmerkungen. PassivInvestor , ich glaube du solltest nochmal nachrechnen. So viel geben sich die Fonds nicht. Ob sich die Umschichtung wirklich lohnt hängt vermutlich in deinem Falle davon ab ob Du bereits Gewinne zu versteuern hast und somit einen negativen Effekt durch verzicht auf Zinseszins hast.

Auf dem Blog von Stef gibt es hierzu diesen Artikel: PassivInvestor , ich glaube du solltest nochmal nachrechnen Ist zwar immer noch etwas, aber nicht mehr gaaanz so viel wie in deiner Rechnung ;.

Es gibt dort auch Aktions-ETFs die gratis besparbar sind. Sorry, aber manchmal frage ich mich, wie man bei solchen "Kenntnissen" investieren kann bzw. Hallo Passivinvestor, das ist eine schöne Rechnung mit interessanten Zahlen, die du da aufgestellt hast.

Hier kommt aber das ins Spiel, was ich weiter oben schon angesprochen hatte:. Relevant für dich als Anleger ist einzig und allein die Performance deines Wertpapiers.

Da du offenbar bei comdirect bist: Dabei musst du oben als Börse "Fondsgesellschaft in EUR" auswählen und dann auf "Performance-Chart" umstellen, da sonst kein vernünftiger Vergleich zwischen Thesaurierer und Ausschütter möglich ist. TER ist eben nicht alles, sondern nur die "erwartbaren" Kosten. Bei deiner Rechnung vertust du dich um einen 10er-Stelle.

Ich frage mich, ob sich bei diesen, in meinen Augen kleinen Werten das Umschichten wirklich lohnt. Hallo Passivnvestor, da ist Dir ne null dazwischengerutscht. Ihr lauft bei mir offene Türen ein. Ich habe ja hier und hier auch schon zwei entsprechende Beiträge verfasst, die sich mit den derben Interessenkonflikten und krassen Widersprüchen hinter angeblich passivem "Factor Investing" und "Smart Beta" befassen. Unser ansonsten hochgelobter Kommer mischt dabei ja auch kräftig mit und wirbt offen für den zweifelhaften "Dreibuchstabenverein" DFA siehe hier , der zusammen mit seinen abhängigen "Beratern" und deren dreisten "Beratungs"-Gebühren davon auch kräftig profitieren.

Aber "Very dumb Alpha" ist eine erfreulich deutliche Wortschöpfung von Albert, die m. Hatten wir doch schon einmal vor fast 10 Jahren, wo manch feine Bankster ihre Kunden gegen deren Interesse massenhaft in die Hypotheken getrieben und gleichzeitig selber mit Credit Default Swaps CDS hochprofitabel auf deren späteren Ruin gewettet haben. Aber diese aktiven "Smart Alpha"-Strategien stehen ja auch den Kleinanlegern offen. Für den, der sich damit auskennt und der die richtigen reinen Alpha-Vehikel findet z.

Ergo sind 0,5 Prozent p. Entsprechend sind 0,18 Prozent p. Und beim wild entschlossenen Umschichten von iShares in Vanguard sollte man beachten bzw. Langjährige Erfahrung lehrt zuguterletzt, dass auch sehr faire alteingesessene Anbieter nicht vor frechen Gebührenerhöhungen zurückschrecken, wenn mit einem neuen Besitzer ein anderes Management einzieht.

Ich selber habe das bei Robeco besteht seit erlebt, der als globaler Aktienfonds! Nach dem Besitzerwechsel zur Rabobank wurden diese innerhalb weniger Jahre dreist versechsfacht, d. Auf meine Rückfrage nach Hintergründen und vor allem nach entsprechenden Leistungsverbesserungen kam nur die dürre Antwort, dass das "nur" eine Anpassung an marktübliche Gebühren sei.

Ab da nicht mehr mit mir. Langer Rede kurzer Sinn: Es ist, wie auch Finanzwesir rät, meist besser oder zumindest nicht schlechter, nichts zu tun und einfach nur neue Mittel zukünftig in günstiger erscheinende Produkte zu investieren.

LeserC, laesst du dich gerne beschenken? Natuerlich hofft die Bank, dass du doch bald umschichtest, und aktionistisch wirst So funzt unsere Wirtschaft: Sonderangebote an jeder Ecke, Hoffnung auf Mitnahme-Effekte, Mischkalkulation, Kundenbindung oder auf Faulheit dann wird halt im zweiten Vertragsjahr zu gelangt, wenn nicht gekuendigt wird Gerade selbst erlebt bei der Autoversicherung: Solange du die Stops der anderen abfischst Meiner Meinung nach muss es Euro zu 90 Euro sein.

Die sind wohl deshalb so auf Tradegate fixiert, weil dort keine Handelsplatzgebühren zu zahlen sind. Wenn der Broker dann auch keine Gebühren erhebt wie die DiBa ist das grundsätzlich zunächst einmal attraktiv. Und natürlich entbindet es nicht davon nachzurechnen, wo es im Einzelfall billiger ist. Da ist auch nichts verdeckt, sondern jeder kann sehen wenn man sehen will , dass der Spread an anderen Handelsplätzen meistens nicht immer geringer ist. Man muss eben rechnen! Bei so vielen Nullen hätte ich mich auch vertippt.

Die Charts beinhalten bereits die Kosten? Man muss ein bestimmtes durchschnittliches Guthaben im Monat auf seinem Depot- Verrechnungskonto vorhalten, und dafür bekommt man dann "freebuys" gestaffelt, wer mehr Geld parkt, kriegt auch noch mehr freebuys. Warum sind eigentlich so viele Anleger auf kostenlose Orderausführungen oder auf Tradegate fixiert? Naja, das Menschen gern sparen wollen, ist ja kein unschwer zu verstehender Trieb, und auch recht nachvollziehbar, wird ja auch von allen Seiten zu recht auf die Wichtigkeit der Kostenminimierung ergo damit so wenig wie möglich von der potentiellen Rendite abfällt hingewiesen.

Natürlich sollte auf der anderen Seite auch jedem denkenden Menschen klar sein, das kein Anbieter wirklich was einfach so zu verschenken hat. Es sind und bleiben halt profitorientierte Unternehmen, keine gemeinnützigen Wohlfahrtsvereine - wenn da mal Einer günstiger als der Andere ist, steckt dahinter meist auch nur eine bestimmte Strategie, zB Kundengewinnung mit befristeten Marketingaktionen, oder es werden an anderen Stellen dafür wieder zusätzliche Kosten abgegriffen.

Da passt das Thema auch eigentlich besser hin, wenn wir das fortsetzen wollen, da es hier ja nur um Vanguard geht Direkte, eindeutige Werbung i. Ist alles auch ein bischen relativ. Das Problem beim Tracking Error Regret ist, dass man da bei der Argumentation schon klarer trennen sollte, was eigentlich davon nun Kritik am konkreten Smart Beta -Produkt ist, oder was davon eigentlich im Grunde auch nur Kritik am Anleger selber der eben mit seinen Produkten nicht richtig umgehen kann ist.

Oder mal als allgemeineres Beispiel - wenn ich mit dem typischen Sparervolk diskutiere, sagen die über Aktien insgesamt im Grunde eigentlich auch fast das gleiche Aktien sind nur Hype, Abzocke, und am Ende bescheren sie nur hohe Verluste wie du über Smart Beta im speziellen.

Da können auch die Lösungen darauf die gleichen sein - es kommt halt immer auf die Herangehensweise, das Wissen und die jeweilige Einstellung an. Naja - ich wäre bei Vergleichen mit Hypotheken und Derivaten doch ehrlicherweise noch sehr zurückhaltender. Erstmal generell, sie sind und bleiben ja auch ETFs allgemein sind also prinzipiell so "sicher" wie alle anderen normalen ETFs auch - es gibt daher bei ihnen auch keinen "Ruin-Grund" den es nicht auch bei normalen ETFs geben würde.

Die "treiben" einen auch eh nicht unbedingt "massenhaft in ETFs" egal ob Smart Beta oder Standard - die verticken lieber noch ihre alten anderen höherpreisigen Produkte, weil sie an ETF zuwenig verdienen das Elend der Bank"beratung" ist ja hinlänglich bekannt - ETFs sind immer noch eher ein Käufermarkt also die Anleger gehen auf eigene Nachfrage und Interesse darauf hin. Ich meine, Smart Beta abzulehnen ist ja legitim, und es gibt auch durchaus nachvollziehbare Argumente dazu, aber das ist mir dann doch etwas zu unpassend pauschal.

Wenn du das anders gemeint hast, spezifiziers halt nochmal. Frei nach mir selbst: Passivinvestor hat es bestimmt mittlerweile verstanden Ja, ihr habt recht, ich habe mich verrechnet. Leider habe ich bei der Prozentrechnung eine Null zu wenig verwendet. Der von Dir angegebene Link ist wohl leider nicht der korrekte Link.

Meinst Du denn, dass es sich lohnt, mein Hauptdepot bei comdirect zu belassen und ein Zweitdepot nur für Sparpläne bei der DKB zu eröffnen? Dann könnte ich z. Allerdings denke ich mir, dass wenn ich schon einmal umschichte, es sinnvoll sein könnte, ein einfacheres Modell zu verfolgen.

Dann gibts kein nerviges Rebalancing mehr. Der Finanzwesir schreibt ja auch, dass er, wenn er nochmal anfangen würde, die 1-Fonds-Lösung bevorzugen würde. Ich habe mich auch entschlossen mein angespartes nicht länger nur auf dem Tagesgeldkonto verwesen zu lassen sondern möchte auch in einen ETF investieren.

Leider bin ich blutiger Anfänger und ein wenig überfordert.