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Und dann ab Mitte die wiederholte Bestätigung der alten Weisheit, dass an den Aktienmärkten die Hausse aus dem Pessimismus geboren wird, mit der Skepsis wächst, mit dem Optimismus reifer wird und schliesslich in der Euphorie stirbt. Und wie sehen die entsprechenden Grafiken bzw. Statistiken per Ende aus? Die Grafik links zeigt die durchschnittlichen Per-annum-Renditen von jeweils 10jährigen Anlageperioden am Schweizer Aktienmarkt von bis Ende Die dazwischenliegenden Balken zeigen die entsprechenden Zahlen für die spezifizierten Jahres-Perioden die Jahreszahl gibt das jeweilige Endjahr der Periode an.

Und die Moral von der Geschicht? Was lehrt uns die Grafik? Seit hat es am Schweizer Aktienmarkt gerade einmal drei Jahres-Perioden gegeben, in welchen man im Jahresdurchschnitt eine negative Rendite erwirtschaftete. Die Perioden waren während der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren. Seither gab es einige wenige Jahres-Perioden mit sehr tiefen aber notabene positiven Renditen — zwei davon in den Nullerjahren des aktuellen Jahrhunderts.

Die Grafik bestätigt die in verschiedenen Kolumnen schon mehrfach formulierte Hypothese, dass man — wenn man bereit ist, ein diversifiziertes Aktienportfolio über eine Periode von mindestens 10 Jahren zu halten — aus historischer Warte davon ausgehen kann, dass die Wahrscheinlichkeit relativ gering ist, dass man damit eine negative Rendite erzielt. Mal den Medienpreis für Finanzjournalisten verliehen. April und dem März erschienen bzw.

Die Gewinner 1. Wo sind die Millionen hin? Der Arm der amerikanischen Justiz wird immer länger Tages-Anzeiger: Notenpresse ausser Kontrolle HandelsZeitung: UBS bewegt sich Süddeutsche Zeitung: Wir sind wehrlos gegen die Verführung Aargauer Zeitung: Der letzte Schroder Welt am Sonntag: Zu viele Ungereimtheiten Süddeutsche Zeitung: Formel 25 Focus Money: Mathematik für Anleger Süddeutsche Zeitung: Der Anleger ist sich selbst der grösste Feind Punkt: Revolte des Kapitals Bilanz: Geldesel von morgen NZZ: Können Hedgefonds Staaten in die Pleite treiben?

Norbert Seeger Geschäftsleiter Advokaturbüro Dr. Letztlich entscheidet der Kapitaleinsatz über die Stimmkraft. In der Vergangenheit haben sich die meisten Aktionäre nur um die Vermögensrechte gekümmert, während die Mitwirkungsrechte kaum interessiert haben.

Der Grund lag in der Regel darin, dass jeder Aktionär der Meinung war, dass sein Anteil sowieso nicht massgebend sei, und dass der Verwaltungsrat und das Management sich jeweils im Interesse der Aktionäre einsetzen würden. Dies führte dazu, dass praktisch auch bei Opposition alle Anträge des Verwaltungsrates angenommen wurden.

Übereinstimmung der interessen In den letzten Jahren wurde die Diskussion darüber, ob der Verwaltungsrat und das Management wirklich die Interessen der Aktionäre verfolgen, immer lauter. Praktische Beispiele, vor allem im Vergütungsbereich, zeigten, dass 10 die Eigeninteressen teilweise hemmungslos höher gewichtet wurden, so dass in diesen Fällen den Aktionären nur der Verkauf ihrer Aktien blieb, wenn sie mit dieser Politik nicht einverstanden waren.

Zur Verminderung dieser Problematik entstanden Corporate-Governance-Standards, die teilweise verbindlich geworden sind. Auch in der Schweiz war weitgehend unbestritten, dass das geltende Aktienrecht den Aktionären zu wenig Einflussmöglichkeiten gibt. Die neuen Vorschriften schaffen die Depot- und Dispostimmen ab, so dass Aktionäre, die aktiv abstimmen, im Vergleich zu früher ein grösseres Gewicht haben. Gerade bei umstrittenen Anträgen führt dies dazu, dass in Zukunft jede Stimme zählen wird.

Auch Anleger, die über Anlagefonds in Aktien anlegen, sollte es interessieren, was mit ihren Stimmrechten passiert. Einfacher ist es, wenn das Abstimmungsverhalten der Gesellschaft idealerweise bereits vor der Abstimmung publiziert wird. Anhand dieser Informationen können Sie entscheiden, ob Ihnen dieses Verhalten zusagt oder nicht.

Ein Beispiel einer solchen Publikation der Abstimmungen bei Generalversammlungen finden Sie unter www. Mit der vor- gesehenen Pflicht zur Stimmrechtswahrnehmung werden wahrscheinlich immer mehr Pensionskassen ihr Abstimmungsverhalten publizieren, mindestens gegenüber ihren Versicherten.

Die Meinungsbildung ist aufwendig, müssen doch die Jahresberichte und Anträge sorgfältig analysiert werden, was gerade bei komplexen Anträgen, wie z. Vergütungsberichten, viel Spezialwissen erfordert. Deshalb benutzen viele Pensionskassen und Fondsgesellschaften externes Research mit Empfehlungen als Grundlage für ihre Entscheide. Diese versuchen, über die Medien oder direkt an der Generalversammlung bzw.

So kann der Verwaltungsrat zu einem Antrag gezwungen werden, der sich als nachteilig für die Firma herausstellt — verantwortlich bleibt jedoch der Verwaltungsrat und nicht die Aktivisten. Bei Gesprächen unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen den Entscheidungsträgern und den Aktivisten besteht die Möglichkeit, dass die Aktivisten einen Informationsvorsprung erhalten. Diesen könnten sie für eigene Geschäfte oder Empfehlungen nutzen.

Ein Missbrauch wäre es auch, wenn mit einer aktiven Einflussnahme über die Medien vor allem bei bekannten Firmen populistische Abstimmungsempfehlungen abgegeben würden. Die eigenen Dienstleistungen liessen sich dann besser verkaufen. Letztlich muss jeder Anleger selbst entscheiden, wie wichtig ihm die Mitwirkungsrechte sind und wie er sie ausüben möchte. Weil die Stimmrechte wichtiger werden, lohnt es sich durchaus, sich mit dieser Frage zu befassen.

Dafür bieten verschiedene anbieter Lösungen an. Betroffen sein können etwa Kreditgeschäfte, Internet-Bestellungen oder Reisebuchungen. Grundsätzlich gilt für alle Verträge dasselbe, sei es nun über die Führung eines Bankkontos oder die Nutzung von digitalen Daten, nämlich dass sie beim Tod des Erblassers von Gesetzes wegen durch sog. Diese Lösung kann natürlich durch die Nutzungsbedingungen geändert werden.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass Bestimmungen, welche eine vermögensrechtliche Auswirkung haben, als letztwillige Verfügung zu beurteilen sind und somit nur in der Form einer letztwilligen Verfügung gültig sind die üblicherweise gewählte Form der einfachen Schriftlichkeit genügt jedenfalls nicht, es wäre Handschrift oder notarielle Beurkundung notwendig.

Es gelten also die gleichen Grundsätze, welche schon für die Erbenausschlussklausel bei Bankkonti gelten. Zudem stellt sich die Frage, ob die Erben zu sensiblen Daten, welche der Erblasser 12 über sich oder andere Personen gespeichert hat, überhaupt Zugang erhalten dürfen.

Dies kann in vielen Fällen mit Recht bezweifelt werden, zumal Persönlichkeitsrechte nicht vererbt werden können und die Erben somit nicht die neuen Geheimnisherren werden. Bisher ist es häufig so, dass die Erben erst nach Vorlage von Ausweisen Erbbescheinigung oder Sterbeurkunde und nach einem aufwendigen Prüfungsverfahren Zugang zu den digitalen Daten erhalten haben.

Das wird sich künftig aber ändern, denn die Erben haben ein ausgewiesenes Bedürfnis, die Daten innert nützlicher Frist zu erhalten.

Die bestehenden Lösungen sind allerdings noch recht unterschiedlich. Dies kann von nachweisbar berechtigten Erben verlangt werden, die Daten bleiben für die Erben aber unzugänglich.

Freunde können auf dieser Seite Beileidsbezeugungen hinterlassen. Veränderungen sind aber nicht mehr möglich und der verstorbene Nutzer wird nicht mehr als potenzieller Freund in automatischen Vorschlägen für seine Bekannten aufgeführt. Der Benutzer kann in den Kontoeinstellungen festlegen, was nach seinem Ableben geschehen soll. Wenn er darauf nicht reagiert, nimmt Google an, er sei verstorben und löst eine der beiden folgenden Reaktionen aus: Entweder werden die Daten gelöscht oder dann erhalten bis zu 10 Personen Zugangsdaten.

Die betroffenen Personen werden zunächst mittels einer SMS benachrichtigt. Von einer solchen Lösung profitieren nicht nur die Benutzer, sondern auch Google selbst: Nutzlose Daten können entrümpelt und so Speicherplatz gespart werden und Google erhält gratis die Angaben von nahen Angehörigen seiner Kunden. Die Terminierung sieht einen Zeitpunkt vor, der bis zu Jahre in die Zukunft reicht. Dabei stellt sich natürlich schon die Frage, ob dies in jedem Fall noch sinnvoll sei.

Twitter stellt den Erben das komplette Archiv zur Verfügung. Zuvor werden allerdings umfangreiche Abklärungen über die Berechtigung der Erben durchgeführt. Die Erben, welche sich ausweisen können, haben nur die Möglichkeit, die Daten löschen zu lassen. In anderen Ländern hat Yahoo die Regeln allerdings gelockert und ermöglicht eine Übertragung an die Erben. Die Löschung der Daten wird immer dann automatisch ausgelöst, wenn ein Konto während 90 Tagen nicht benützt wird.

Diese können dann selbst entscheiden, ob sie das Postfach weiterführen oder nicht. Im Laufe der Zeit sind besondere Dienste entstanden, bei welchen Zugangsdaten für den Todesfall hinterlegt werden können. Die Erben können sich selbst einloggen und alles Nötige veranlassen. Allerdings besteht die Gefahr, dass mit einem solchen Vorgehen Persönlichkeits- oder Vermögensrechte verletzt werden ein Erbe kann z.

Verschiedene Anbieter arbeiten deshalb mit Profilen und vergleichen das Verhalten der Nutzer ständig mit dem Profil des Erblassers welches sein gewöhnliches Verhalten widerspiegelt und schliessen das Konto, wenn sie ungewöhnliche Nutzungen feststellen. Was für Angebote gibt es in diesem Sektor?

The Digital Beyond www. SecureSafe bietet einen Passwort-Manager an. Der Kunde erhält einen Aktivierungs-Code, welchen er einem Begünstigten übergeben kann. Mit diesem Code kann der Begünstigte ein Aktivierungsverfahren auslösen. Als erstes erhält der Kunde dann eine Nachricht und kann diesen Prozess aufhalten.

Mit diesem Verfahren kann nicht nur der Tod, sondern auch der Fall der Handlungsunfähigkeit abgedeckt werden. Der Kunde ist allerdings selbst dafür verantwortlich, dass die Angaben über die Begünstigten ständig auf aktuellem Stand gehalten werden.

Organspendeausweis, Patientenverfügung und eine Checkliste für den Not- und Todesfall. Die Skepsis vor solchen Diensten ist noch gross. So empfiehlt etwa Bitkom der deutsche Hightech-Verband , solche Dienste genau zu prüfen und im Zweifel die Daten besser einem Notar anzuvertrauen. Statt Angehörigen oder Erben kann man Daten auch einem Willensvollstrecker übergeben.

Damit kann man möglicherweise einen Streit unter den Erben verhindern. Eine Art digitale Willensvollstreckung wird von Diensten wie Ziggur. Andere Dienstleister, wie SecureSafe, bieten diesen Dienst aber bewusst nicht an, sondern überlassen die Willensvollstreckung Vertrauenspersonen des Erblassers. Was kosten diese Dienstleistungen? Einstiegsangebote werden von verschiedenen Dienstleistern wie SecureSafe oder Ziggur.

Virtual Eternity macht es möglich, die eigene Persönlichkeit, nämlich Aussehen, Stimme und Lebenserfahrungen wiederzugeben.

Lifenaut ermöglicht es, Informationen Fotos, Dokumente etc. Chronicle of Life bietet unter anderem die Führung eines Tagebuches an. Legacy Organiser bietet unter anderem Abschiedsbotschaften und Nachlassplanung als Funktionen an. Ein solches liegt vor, wenn die letztwillige Verfügung in elektronischer Form verfasst werden kann. In der Schweiz verhin- dert der gegenwärtig gültige Art. Die oben beschriebenen Angebote drängen allerdings nach neuen Lösungen und es fragt sich, ob für das Verfassen des Testaments nicht auch modernere Formen geeignet seien.

Nachdem Verfahren für sichere Mails und eine sichere Unterschrift Digital Signature entwickelt wurden, dürfte der Schritt zum sicheren digitalen Testament auch nicht mehr allzu weit entfernt sein. Wie steht es, wenn die vom Provider angegangenen Personen mit den Erben nicht identisch sind, wenn zum Beispiel jemand wertvolle Daten per SMS einem Dritten nicht verwandten Freund zuhält, während die pflichtteilsgeschützten Erben leer ausgehen?

Die einsetzende Welle von neuen Diensten, welche sich um die Übertragung von digitalen Daten auf die Erben kümmern, ist sicher auch eine Antwort auf diese Auseinandersetzung. Man darf gespannt sein, wie sich diese Dienste weiter entwickeln.

Es ist zu hoffen, dass sie sich noch vermehrt um die Einbindung und Einhaltung des Erbrechts kümmern. Für weitere Informationen zu diesem Thema vgl. Trotz ihres langjährigen Erfolgsausweises galten die Immobilienfonds bis Ende des letzten Jahrtausends als Mauerblümchen.

Dies vermag auch weiter nicht zu erstaunen angesichts der zahlreichen Vorteile dieser Fondskategorie, wie zum Beispiel hohe Stabilität und Wertbeständigkeit der Anlagen im Fonds, gute Performance, konstante Erträge, geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen und damit auch tieferes Risiko. Zudem dürfen Immobilienfonds nur bis zu einem Drittel fremdverschuldet sein. Sie eignen sich am besten für Investierende, die über einen Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren verfügen.

In der Schweiz waren per Ende März über 27 Mrd. Franken in Immobilienfonds investiert. Die Immobilienmärkte entwickeln sich bis zu einem gewissen Grad unabhängig von den Finanzmärkten und unterliegen in der Regel auch weniger grossen Schwankungen.

Damit übertrafen sie, bei nur leicht höherem Risiko, die entsprechende Rendite der 10jährigen Bundesobligationen. Die langjährige durchschnittliche Performance liegt überdies nur geringfügig unter derjenigen von Schweizer Aktien, die jedoch ein deutlich höheres Risiko beinhalten und grösseren Schwankungen unterworfen sind. Die Immobilienkrise in der Schweiz in den 80er Jahren konfrontierte auch Schweizer Immobilienfonds mit einer plötzlichen Rücknahmewelle.

Diese zwang die Fondsleitungen, Liegenschaften in einen fallenden Markt hinein zu verkaufen. Als Reaktion darauf wurde das Anlagefondsgesetz geändert: Die Anlegerschaft hat seither eine Kündigungsfrist von 1 Jahr ab Ende des Fondsgeschäftsjahres gerechnet zu beachten, bei neuen Emissionen muss den bisherigen Anlegern ein Bezugsrecht gewährt werden.

So werden die Verkehrswerte beispielsweise von unabhängigen Schätzungsexperten ermittelt. Damit wird die Vergleichbarkeit der Fonds untereinander gewährleistet, was zu mehr Transparenz beiträgt.

Folgende Motive führen Marktteilnehmer dazu, Optionsgeschäfte einzugehen: Das heisst, ihr Wert wird vom Preis der zugrundeliegenden Basiswerte abgeleitet. Der Grund für den weltweiten Erfolg derivativer Instrumente liegt in der Volatilität auf den Devisen-, Aktien- und Obligationenmärkten.

Diese lässt sich mit Optionsstrategien nutzen. Volatilität bedeutet zugleich Chance und Risiko. Aus den Kursschwankungen können sich Gewinne, öfters aber auch Verluste ergeben. Basierend auf einer positiven, neutralen oder negativen Markterwartung und der Volatilität des zugrundeliegenden Basiswertes Underlying der Optionen kann der Anleger verschiedene Optionsstrategien einsetzen.

Im Folgenden werden die vier Grundstrategien und die Motive für deren Einsatz kurz erläutert: Er besitzt mit diesem Instrument eine unendliche Gewinnchance, der Verlust beschränkt sich auf die Höhe der bezahlten Optionsprämie. Da der Basiswert nicht unter null fallen kann, begrenzt sich die Gewinnchance auf den Ausübungspreis abzüglich der bezahlten Prämie. Das Verlustrisiko liegt in Höhe der bezahlten Optionsprämie. Die Gewinnchance beschränkt sich auf den Erhalt der Optionsprämie, das theoretische Verlustmaximum ist erreicht, wenn der Basiswert bei null liegt.

Optionsgeschäfte bieten dem Anleger eine Fülle von Wahlmöglichkeiten, um seinen individuellen Präferenzen und seiner persönlichen Markterwartung entsprechend eine Anlageentscheidung zu treffen. Die Wahl, wofür ein Anleger ein Optionsgeschäft nutzt, hängt im Wesentlichen von seiner Risikoneigung ab. Dabei lassen sich drei Typen von Anlegern unterscheiden: Absicherung bestehender oder zukünftiger Positionen gegen unerwünschte Kursveränderungen durch den Erwerb gegenläufiger derivativer Positionen.

Ausnützen der Preisdifferenzen an verschiedenen Handelsplätzen. Verkauf von Calls und Puts und Erhalt der dafür bezahlten Optionsprämie.

Im Folgenden wollen wir auf das Motiv der Spekulation, vor allem aber auf das Absicherungsmotiv eingehen. Die Spekulation ist eine Strategie, bei der durch individuelles, risikofreudiges Verhalten Optionsgeschäfte zum Zweck der Erzielung von raschen Gewinnen abgeschlossen werden.

Die Hebelwirkung hohe Renditemöglichkeit bei geringem Kapitaleinsatz steht beim Anleger im Vordergrund. Folgende Beispiele zeigen zwei in Gegenrichtung laufende Spekulationsabsichten auf: Anleger A erwartet in den nächsten.

Monaten einen weiteren markanten Kursanstieg und kauft eine CallOption. Wenn der Aktienkurs steigt, wird auch der Optionspreis steigen. Der Anleger kann dann die Option mit Gewinn verkaufen. Er kann die Option aber auch ausüben und damit die Aktien zum günstigeren Ausübungspreis kaufen.

Anleger B erwartet in den nächsten Monaten eine starke Veränderung des Aktienkurses, weiss aber nicht in welche Richtung. Er entscheidet sich für eine Straddle-Strategie. Darunter versteht man den gleichzeitigen Kauf eines Calls und eines Puts, bei denen Laufzeit und Ausübungspreis übereinstimmen. Bei einem stark fallenden Aktienkurs verhält es sich umgekehrt.

Damit sich ein Straddle für den Anleger auszahlt, muss deshalb der Gewinn auf der einen Option den Verlust auf der anderen Option übersteigen. Schwergewichtig werden Optionen in der Praxis allerdings nicht als Spekulationsobjekte sondern als Absicherungsinstrumente eingesetzt Hedging.

Dies geschieht durch Verschiebung der Risiken auf andere Marktteilnehmer. Folgendes Beispiel verdeutlicht die in der Praxis am häufigsten angewandte Absicherungsstrategie: Er beurteilt die Aktie weiter positiv, schliesst jedoch einen vorübergehenden Kursrückgang nicht völlig aus. Er möchte sich dagegen absichern, ohne die Aktie veräussern zu müssen. Er kauft deshalb Put-Optionen.

Die beschriebenen Strategien sind fester Bestandteil in der heutigen Wertschriften-Bewirtschaftung. Ein moderner Finanzplatz oder die Anlageberatung sind ohne Berücksichtigung derivativer Märkte und Strategien nicht mehr denkbar.

Die Option leistet als Absicherungsinstrument einen wichtigen Beitrag zur ökonomischen Effizienz der Finanzmärkte. Durch die verwendung einer effizienten rebalancing-Strategie kann dieses risiko nicht nur vermindert, sondern zudem eine höhere rendite erzielt werden. Frequenz und Stärke hingegen scheinen keinem regelmässigen Rhythmus zu folgen, zumindest wenn man kürzere Zeitintervalle betrachtet. Öffnet man den Blick für grössere Zeiträume, scheinen sie doch regelmässiger vorzukommen als allgemein vermutet.

Hat ein Anleger sein Kapital gemäss seiner Anlagestrategie auf die Anlageklassen aufgeteilt, können die Schwankungen dazu führen, dass die ursprünglich definierte Ausrichtung schon nach kurzer Zeit nicht mehr mit der gewünschten Portfoliozusammensetzung übereinstimmt vgl. Diese Verschiebungen in der ursprünglichen Kapitalallokation kommen zustande, da die Renditen der verschiedenen Anlagekategorien durch die Schwankungen an den Finanzmärkten unterschiedlich ausfallen und sich somit die Portfoliogewichte verschieben.

Solche Abweichungen von der strategischen Ausrichtung eines Portfolios besitzen grosse Relevanz, da gemäss diversen Studien, wie bspw. Dies könnte dazu führen, dass ein Anleger damit unbeachtet grössere Risiken eingeht als ursprünglich einmal angedacht Aktienanteil: Buy and Hold vs. Pictet Aktien- und Obligationen-Index —, erweitert bis , eigene Berechnungen; stetige reale Jahresrenditen.

So erstaunt es nicht, dass Pensionskassen und grosse institutionelle Investoren, wie bspw. In der Folge haben sich eine ganze Reihe von Rebalancing-Strategien entwickelt, welche das Ziel verfolgen, die oben beschriebenen Abweichungen möglichst optimal zu bewältigen.

Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass die Umschichtungen nicht ohne Kostenfolge zu bewerkstelligen sind und somit das Konzept nach Kosten einen Mehrwert im Portfolio generieren muss. Neben den einfachen Umschichtungskonzepten, welche die Zielwerte der Gewichtungen in unterschiedlicher Frequenz wieder herstellen monatlich, quartalsweise, halbjährlich, jährlich , existieren auch Ansätze, welche einen gewissen Spielraum bei den Abweichungen tolerieren.

Eine Erweiterung der letztgenannten Ansätze besteht darin, dass die Toleranzbreite je nach Anlageklasse unterschiedlich ausgestaltet ist und klassenspezifische Kriterien, wie beispielsweise die Volatilität oder Korrelation zur Gesamtmarktrendite, mit in die Berechnungen einfliessen, um so eine noch präzisere Feinsteuerung zu erreichen. Der erfolg liegt oft in der einfachheit Bei Anlageportolios von durchschnittlicher Grösse ist diese Art der Risikosteuerung noch kaum verbreitet.

Doch aufgrund der starken Zunahme von Kundenportfolios, welche sich für eine Core-Satellite-Anlagestrategie entschieden haben, rücken solche für professionelle Investoren heutzutage weit verbreiteten Rebalancing-Ansätze verstärkt ins Blickfeld.

Die Beimischungen Satellites bestehen dann entweder aus aktiven oder passiven Anlagelösungen, die je nach Einschätzung des Anlegers hinzugefügt oder wieder entfernt werden. Damit dies sichergestellt ist, kommt der anlagestrategischen Zieltreue eine sehr grosse Bedeutung zu.

Ein gewichtiger Nachteil vieler Rebalancing-Konzepte, welche von institutionellen Investoren angewandt werden, liegt in deren Komplexität. Meist sind solche professionellen Konzepte nur möglich, wenn sehr grosse Vermögen passiv verwaltet werden sollen; denn der Aufwand und die Kosten würden bei kleineren Beträgen die Vorteile mehr als zunichte machen.

Zusätzlich kommen neuere wissenschaftliche Studien zum Schluss, dass viele der konzeptionell zwar einleuchtenden institutionellen Rebalancing-Konzepte eine Verbesserung der Portfoliorendite herbeiführen würden, dies jedoch aufgrund der Transaktionskosten und weiteren Limitationen eines realen Anlageportfolios nicht immer tun. Dabei werden die Strategiegewichte nach einem abgelaufenen Zeitintervall wieder auf die ursprünglichen Grössen zurückgesetzt, beispielsweise jährlich oder halbjährlich.

Konzeptionell mag dieses einfache Konzept einige Ungereimtheiten mit sich bringen, denn es nimmt überhaupt keine Rücksicht auf das aktuelle Mass der Strategieabweichung. Es besteht dabei also keine Relation zwischen der Verschiebung der Portfoliogewichte und dem Rebalancing-Zeitpunkt. So paradox dies tönt, scheint gerade darin eine Stärke dieses Ansatzes zu liegen. Mit einer transaktion die Portfoliogewichte wieder hergestellt Aufgrund der Wichtigkeit einer guten Strategietreue stellt sich die Frage, welche Anlageinstrumente für die Konstruktion einer Kernanlage am ehesten in Frage kommen.

Wie die Analyseresultate der historischen Renditezeitreihen des Schweizer Kapitalmarktes von bis heute zeigen, ist ein Anleger in der Lage, durch den Einsatz einer simplen Umschichtung sein Portfolio auf dem strategischen Kurs zu halten und dabei gar mehr Rendite bei geringerem Risiko zu erhalten.

Dies gelingt jedoch nur, wenn dabei keine allzu grossen Kosten entstehen und sich der Aufwand auf ein Minimum begrenzt respektive die Anpassungen ohne komplizierte Heuristik auskommen. Da Anleger mit einem ETF, oder anders ausgedrückt mit einer Transaktion einen gesamten Markt hinzufügen oder weglassen können, ist auch das Zurücksetzen der Portfoliogewichte auf die entsprechende Portfoliostrategie mit einer einzigen Transaktion einfach und kostengünstig möglich.

Buy and Hold Indexreihen Dez. In einer Zeit mit geringem oder stagnierendem Wachstum, wie wir es derzeit erleben, lassen Aktien, die hohe Dividenden ausschütten, die meisten anderen Anlageformen hinter sich. Zudem haben die Dividenden stets mit der Teuerungsrate Schritt gehalten, ausser in Phasen mit extremem Preisauftrieb.

Global betrachtet sind europäische Dividendenwerte momentan besonders attraktiv. Diese verlässlichen Erträge bieten einen wirksamen Inflationsschutz — im Gegensatz zu den mageren Zinsen auf Privatkonten oder bei Staatsanleihen. Für diesen Trend hin zu steigenden Ausschüttungen sprechen zwei Gründe: Zum einen sitzen viele Unternehmen auf gut gefüllten Kassen.

Ihre Bilanzen sind gesund, vielfach gar überkapitalisiert. Zum anderen verlangen Privatanleger und institutionelle Investoren angesichts niedriger Zinsen nach Alternativen zu den mageren Erträgen bei Privatkonten und klassischen Staatsanleihen. Für Privatanleger sind verlässliche, dauerhafte Einkünfte wichtig, um Rechnungen bezahlen und auch im Alter 20 sorgenfrei leben zu können.

Pensionskassen, Versicherer und Stiftungen wiederum brauchen stetige Erträge, um ihren Verbindlichkeiten nachkommen zu können. Dividendenaktien, die Anlegern solche verlässlichen Einkünfte bieten, rücken deshalb immer stärker in den Blickpunkt. Zahlreiche vorteile von Dividendenaktien Auch für Anleger, die nicht auf laufende Erträge angewiesen sind, sind Dividendenaktien attraktiv.

Denn sie bieten die Aussicht auf langfristigen Kapitalzuwachs. Das Dividendenwachstum ist langfristig gesehen der Faktor, der die Gesamtrendite entscheidend antreibt. Zudem entwickeln sich dividendenstarke Titel in der Regel sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten besser als andere Aktien. Und last but not least wirkt sich nichts auf Dauer so positiv auf die Aktienrendite aus wie die Wiederanlage von Dividenden. Dividendenrendite und Dividendenwachstum Eine erfolgreiche Anlagestrategie sollte aber mehr als die Dividendenrendite berücksichtigen.

Auch das Dividendenwachstum ist ein wichtiger Faktor. Es leistete in den vergangenen 40 Jahren den grössten Einzelbeitrag zu den nominalen Renditen an allen grossen etablierten Märkten. Zudem verfügen europäische Unternehmen vielfach über robuste Bilanzen, die häufig überkapitalisiert sind. Dies dürfte dazu führen, dass der Trend hin zu Sonderausschüttungen anhält.

Wer in europäische Dividendenwerte investieren möchte, findet ein ergiebiges Anlageuniversum vor: Zudem bietet das mittlere Marktkapitalisierungssegment attraktive Gelegenheiten. Die Indizes zeigen die monatige nachlaufende Dividendenrendite bis zum Besonders interessante Sektoren Im Hinblick auf das Dividendenwachstum erscheinen unserem europäischen Dividendenfonds-Team die Sektoren Konsumgüter, Industrie und Gesundheitswesen besonders interessant. Zum Beispiel hat der weltweit viertgrösste Pharmakonzern Sanofi sein Produktportfolio in letzter Zeit gestärkt.

Daher besitzt er Potenzial für ein dauerhaft zweistelliges Dividendenwachstum. Der finnische Aufzug- und Rolltreppenhersteller Kone hat seine Aktionäre in den vergangenen drei Jahren zwei Mal über Sonderausschüttungen an seinen stetig wachsenden Barmitteln beteiligt. Atlantia, ein italienischer Betreiber von Maut-Strassen, verfügt aufgrund seiner Lizenzvereinbarungen im hochregulierten europäischen Infrastrukturmarkt über sehr attraktive und kalkulierbare Cashflows.

Das ist ein wichtiger Faktor für anhaltendes Dividendenwachstum. Die Ankündigung einer Spezialdividende hat normalerweise einen positiven Effekt auf die Aktienpreise der Unternehmen.

Zudem haben wir im Finanzsektor interessante Gelegenheiten. Zum Beispiel hebt sich der Versicherungskonzern Swiss Re durch seine deutlich in einer Zeit mit geringem oder stagnierendem Wachstum, wie wir es derzeit erleben, lassen aktien, die hohe Dividenden ausschütten, die meisten anderen anlageformen hinter sich. Dividendenaktien-Fonds und entsprechende etFs Wer die Analyse geeigneter Einzelwerte scheut, kann auf aktiv gemanagte Dividendenaktien-Fonds oder entsprechende börsennotierte Indexfonds ETFs zurückgreifen.

Bei aktiv gemanagten Produkten wählen Portfolio Manager die aus ihrer Sicht chancenreichsten Werte aus, in der Regel anhand der Dividendenrenditen und des Dividendenwachstums. Häufig umfassen die entsprechenden Indizes Aktien, die in den vergangenen Jahren überdurchschnittliche Dividenden gezahlt haben und deren Ausschüttungen nicht zurückgegangen sind. We find ourselves in an unprecedented period of stagnant economic growth, and the economic recovery we have seen since the third quarter of may be entering into a consolidation phase.

However, offsetting the above, a combination of global cyclical recovery, additional monetary easing and an ongoing flow from zero-return cash holdings into income generating assets is creating a positive underlying tone for the markets.

How is this mix of headwinds and tailwinds going to influence the markets in the coming months and how can investors benefit from it? Markets are rational over the long term and market anomalies should find equilibrium over time. Looking at the common denominators of market movements in the past we can identify two different forces. Monetary policy easing has 22 been instrumental in inducing an upturn. Downturns have been mostly the result of a combination of increases in political risk or policy mistakes and idiosyncratic shocks.

We seem to be dealing with a set of persistent tailwinds, while the headwinds seem to be short-lived, now that central banks have reduced the systemic risk. The three biggest central banks, each in their own way, did what had to be done. Their actions are an important tailwind and a major driver for the im- provement in global economic growth. Until recently, Japan remained the laggard with no real change in its policy since However, the determined effort to finally overcome deflation will further boost both Japan and the world.

Thus once more, the most important tailwind is a change in monetary policy, in this case in Japan. For Japan it will boost domestic demand, and the weakening yen, caused by the new policy, will also boost exports. The effects of this new policy will remain regional at first, but global liquidity growth, final demand and global economic growth will also benefit from this new stance.

On the other side of the globe, the United States is showing promising data, with both supporting economic data and earnings dynamics. This is already visible in the service sector activity, that is picking up.

For now we see no signs of a tightening policy from the Fed to temper the growth in the U. There is however fiscal tightening, but the effect is small. This is consistent with the view that tailwinds outweigh the headwinds at the moment.

The contrast between the tailwinds of Japan and the U. At the same time complacency amongst European policy makers reminded investors of the gridlock in the US. However, evidence of the lack of power of these headwinds is also visible in the European market. The market reaction to the Italian elections, for example, and especially the Cyprus crisis has been remarkably subdued.

This can be seen as an indication of the effectiveness of the liquidity mechanisms in substantially reducing the transmission of political uncertainty towards financial markets. Finally, in the emerging markets, we observe weakening macroeconomic fundamentals and a reduction in competitiveness.

However, also here the tailwinds outweigh the headwinds. If markets continue to anticipate more monetary easing globally, flows to higher yielding assets — such as EMD — are likely to strengthen again, despite the deteriorating prospect for economic growth. It thus seems that attractive allocation opportunities can be found between the regions. The regional differences due to different policy dynamics and economic data are already visible in the market performance and we expect that to continue.

Finally, demand growth in the next few months will mainly be driven by the U. Investors should be aware of these regional divergences when building their portfolios. What are you looking for? Depending on your needs and objectives, your portfolio should either focus on safety, income generation or price appreciation. Relative safety can be found in government bonds, where we advise to look beyond credit ratings, but also take into account liquidity, sustainability of debt, influence of foreign investors and market sentiment.

Safety does come at a price: Long-term interest rates however are depending on inflation, growth and also the level of short-term rate rises.

All of those are currently low and therefore the probability of a substantial rise in interest rates in the medium term remains limited.

Attractive income generating investment opportunities can still be found, but are becoming more scarce. These lie within the asset classes, not between. In a world where government bond interest rates and cash returns are low and where an aging population prefers income to capital gains, sustainable dividend and fixed income strategies will further gain in importance as sources of income.

In equities we can find income in high dividend. We believe that dividends are relatively safe as well even in a low earnings growth environment. The low payout ratio, healthy cash-rich balance sheets and solid cash flow generation contribute to this.

Historically, dividends are also less volatile than earnings. Noteworthy is the observation that the traditional high dividend sectors financials, utilities and telecom are no longer providing that same dividend certainty. Dividend growth has complemented dividend yield as a factor that delivers the best investment outcome.

In fixed income we have traditionally found income in government bonds. However, now that the year bull market in bonds has ended and bond yields are at historic lows, they no longer provide lasting income.

Investors looking for durable income thus have to continue to search within the asset class and will likely end their search once coming across high yield bonds. In the current environment, high yield bonds provide much appreciated income with relatively low volatility. Regional differences are also applicable in this case.

The outlook for interest rates in combination with the solid corporate credit fundamentals means that the positive environment for high yield bonds will last for the time being.

However, the asset class does not provide any meaningful price appreciation potential anymore. Conclusion While the global recovery has become somewhat clouded, we believe that the combined longer term tailwinds outweigh the shorter term headwinds. However, there is a chance that the economy may enter a consolidation phase with low nominal growth. To deal with this challenge, investors should take regional differences into account and search within assets classes to find their optimal combination of relative safety, income and capital appreciation potential.

Growth and momentum are diverging regionally due to different business cycles and policy stands; investing in the right regions can thus truly make the difference. Low nominal growth invariably spurs the search for income, which can be found within the assets classes, not between. Investing in the right region and within the right asset class can provide investors with the additional income they are searching for.

Investors that aim for capital appreciation should allocate to equities, but with that they will have to accept the larger volatility of this asset class. Welche erkenntnisse lassen sich nun aber aus der letzten Finanzkrise ziehen und welche ansätze für investoren lassen sich daraus ableiten, um in solchen Stressphasen verluste — wenn auch nicht ganz auszuschliessen — zumindest jedoch deutlich abfedern zu können?

Anlagen in Aktien hingegen erwiesen sich mit Abstand als am wenigsten problematisch. Selbst in grossen Stressphasen, in welchen kaum handelbare Preise am Markt feststellbar waren, blieben Aktien liquide. Somit blieben die Aktien die Anlageklasse, bei der man noch entsprechende Liquidität fand, wenn sie gebraucht wurde. Investoren, welche tendenziell eigentlich über einen längerfristigen 24 risikoreichere anlagen Aufgrund von Ertragsüberlegungen sind vor allem Pensionskassen, aber auch Versicherungen, zunehmend zu Verpflichtungsversprechungen gezwungen, risikoreichere Anlagen zu suchen und in solche zu investieren.

So wurden in der letzten Zeit denn auch Anlagen in Anleihen aus Schwellenländern zu einem regelrechten Modethema.

Man erhofft sich dort einen erhöhten Ertrag und die Aussicht auf einen satten Währungsgewinn. Dass diese Anlagethemen oftmals sehr stark mit Aktienindizes korreliert sind und damit keine echte Risikodiversifizierung ermöglichen, wird dabei häufig gerne übersehen. April mit Verkaufsaufträgen für Tonnen Gold eröffnet und zwei Stunden später wurden nochmals Tonnen Gold verkauft.

Gemäss Aussagen der Comex waren Verkäufer eindeutig nicht enttäuschte Investoren. Vielmehr trug das Ganze die Handschrift eines konzertierten Verkaufs, der mit einem Schock den Preis gezielt nach unten zu drücken und eine weitere Verkaufswelle auszulösen versuchte. Mit solchen kurzfristigen Bewegungen und steigenden Volatilitäten müssen wir in diesen Börsenzeiten leben.

Da etwa drei Viertel des Börsenhandels automatisch von Softwareprogrammen ausgeführt werden, wird es solche schnellen Bewegungen und starken Einbrüche immer wieder geben. Die Effekte der Krise waren generell am grössten bei Aktien und Anleihen. Bei den Aktien konnte eine Divergenz zwischen Aktien aus etablierten Ländern und solchen aus Schwellenländern festgestellt werden. Interessanterweise wurden relativ wenig Abflüsse aus den gemeinhin als schwankungsanfällig angesehenen Schwellenländern festgestellt, während die Abflüsse bei Aktien aus den etablierten Ländern drastisch ausfielen.

An der traditionellen Asset Allocation, nach der diversifizierte, risiko-minimierende und ertrags-maximierende Portfolios zusammenstellt werden, ist kritisiert worden, dass sie grosse Verluste in der letzten Finanzkrise nicht verhindern konnte. Bekanntlich sind damals die Korrelationen verschiedener Anlageklassen in Richtung 1 gestiegen. Das bedeutet, dass sich verschiedene Anlageklassen, die sich unabhängig voneinander bewegen sollten, gleichläufig bewegten — sprich miteinander grosse Verluste verzeichnen mussten.

Investoren haben nun begonnen, andere Ansätze zu suchen, um in der Zukunft solche starken Verluste zu vermeiden oder zumindest die eingegangenen Risiken besser zu verstehen. Solche zusätzlichen, unkorrelierten Anlagen können z. Auch Cat-Bonds sind interessante Anlagen, um zu unkorrelierten Anlageerträgen zu kommen. Dies sind Anleihen, die dem Emittenten — in der Regel Versicherungsunternehmen oder Rückversicherer — dazu dienen, den finanziellen Schaden, der ihnen durch Naturkatastrophen entsteht, auf zusätzliche Investoren zu verteilen, um im Schadensfall nicht den gesamten Schaden übernehmen zu müssen.

Langfristige Investitionen in Infrastruktur oder Agrarland sind weitere interessante Möglichkeiten, nicht nur für institutionelle Investoren mit einem langen Anlagehorizont. Um zu unkorrelierten Anlageerträgen zu gelangen, sollten sie verstärkt auch von privaten Investoren in Betracht gezogen werden. Neue asset allocation Ein weiterer möglicher Ansatz kann die Unterteilung der bestehenden Asset Allocation auf fundamentale Makrorisiken sein.

Um potenzielle verluste wirksam begrenzen zu können, gilt es deshalb, in der asset allocation risiken zu erkennen und systematisch zu minimieren — beispielsweise durch den einsatz wirklich unkorrelierter anlagen im Portfolio. Anleihen, Aktien, Alternative usw. Die Idee ist, verschiedene ökonomische Facetten von Risiken aufzuzeigen, um diese bewusst einzugehen oder zu vermeiden.

Dies, weil sich gezeigt hat, dass am Finanzmarkt das Risiko einer zu grossen Konzentration immer wieder die Ursache von Krisen ist. Deshalb sollte sich jeder Anleger über die fundamentalen Risikokomponenten Gedanken machen. Als Risikofaktoren lassen sich z. Aktien, Unternehmens-, Hochzins- und Wandelanleihen 4.

Immobilien, Infrastruktur, Agrarrohstoffe Erfolgt nun eine neue Umgruppierung einer traditionellen Asset Allocation gemäss diesen fünf verschiedenen Risikofaktoren, kommt man zu einer interessante Feststellung: Im Vergleich zur klassischen Asset Allocation ergibt sich ein höherer Informationsgehalt über die Risikofaktoren für die Investoren. Führt man sich eine ausgewogene Aufteilung vor Augen, so erfolgt oft eine starke Konzentration beim Faktor Wachstumsrisiko.

Es hat sich in der Krise gezeigt, dass die Aktien- und Unternehmensanleihenpreise oftmals eben doch positiv korreliert sind. Beachtung von risiken Nach der Krise hat das Risikomanagement ebenfalls an Bedeutung gewon- nen. Investoren legen nun noch mehr ihren Fokus auf Markt- und Kreditrisiken in ihren Portfolios, um exzessive Risiken zu vermeiden. Im Reporting sehen wir den Trend hin zur vermehrten Analyse, wo die Renditen entstehen oder aber verlorengehen. Ein solcher Schutz ist schwierig zu implementieren und kostspielig.

Investoren sind sich heutzutage auch viel mehr der Kreditrisiken bei Staatsschuldnern bewusst und in diesem Bereich viel wählerischer geworden. Besonders trifft dies seit der letzten Finanzkrise auf Schuldner aus der Eurozone zu. Als Konsequenz haben sich etliche Investoren von öffentlichen Schuldnern verabschiedet und wenden sich vermehrt Privatunternehmen zu. Ebenfalls werden die Implikationen von Problemen, welche länderübergreifend sind — verursacht durch Staaten oder aber Institutionen wie Banken —, kritisch beurteilt.

Fazit Investoren, die sich an den Anlagemärkten engagieren, sind letzten Endes nie frei von Risiken. Um potenzielle Verluste wirksam begrenzen zu können, gilt es deshalb, in der Asset Allocation diesen Risiken systematisch zu begegnen.

So achten beispielsweise die Portfolio Manager der Valartis Bank im Kundeninteresse gezielt darauf, wirklich unkorrelierte Anlagen zu evaluieren und in den Portfolios einzusetzen. Voraussetzung dafür ist, die Anlagechancen und -risiken der einzelnen Instrumente wie auch im Portfoliokontext fundamental zu verstehen.

Sehr ungewisse gesamtwirtschaftliche Aussichten förderten die Nachfrage nach Anlagen, die als sichere Häfen gelten, wie US-Schatzanleihen, deutsche Bundesanleihen und britische Schatzanleihen. Gleichzeitig fachten äusserst niedrige Zinssätze eine fieberhafte Suche nach Erträgen an, wodurch die Renditen anderer festverzinslicher Instrumente auf ein sehr niedriges Niveau fielen. Zudem scheint es nur geringe Aussichten auf eine deutliche Veränderung des wirtschaftlichen Umfelds in absehbarer Zukunft zu geben.

Angesichts der hohen Verschuldung und der damit einhergehenden Sparmassnahmen, die das 26 Wachstum in den Industrieländern belasten, dürfte weiterhin eine lockere Geldpolitik betrieben werden, und die Renditen von Kern-Staatsanleihen dürften sehr niedrig bleiben. Vor diesem Hintergrund stellen sich Anleger natürlich die Frage, ob Anleihen in den kommenden Jahren attraktive Renditemöglichkeiten bieten. Die Aussichten für die Gesamtrenditen an den Staatsanleihemärkten der Industrieländer erscheinen unattraktiv, selbst wenn wir von dem unwahrscheinlichen Szenario ausgehen, dass die Renditen von Staatsanleihen der Euro-Kernstaaten über 3 Jahre auf 0 sinken, wie in Abbildung 1 in goldener Farbe dargestellt.

Zum Vergleich haben wir ebenfalls die annualisierten Renditen über die vergangenen 3 Jahre blau angegeben. Anleihen sollten den Anlegern ohne Frage ein höheres Potenzial bieten als die nachfolgend dargestellten Renditen.

Unseres Erachtens bleiben beispielsweise Unternehmensanleihen trotz der starken Rally, die bereits in diesem Sektor stattgefunden hat, weiterhin attraktiv siehe Abbildung 2. Da das allgemeine Renditeniveau von Anleihen allerdings sinkt, glauben wir, dass Alpha eine deutlich wichtigere Renditekomponente werden wird.

An den Anleihemärkten gibt es zahlreiche Gelegenheiten, die wir mit der Zeit nutzen möchten. Diese reichen von der Mikro- bis zur Makroebene sowie von der Auswahl bestimmter Emissionen und Emittenten bis zu einer Abb.

Niedrige Renditen, niedriges Ertragspotenzial und geringe Diversifizierung Tatsächliche Renditen im Vergleich mit hypothetischen Renditen unter Zugrundelegung der Gesamtrenditen von Staatsanleihen über die kommenden 3 Jahre. Januar unter Zugrundelegung des 1- bis 10jährigen Laufzeitensegments. Wir weisen darauf hin, dass die geschätzten Renditen hypothetisch sind und es sich nicht um eines unserer Prognoseszenarien handelt.

Um diese Gelegenheiten zu nutzen, sind interne Research-Teams, die sich auf bestimmte Bereiche des Anleihemarktes konzentrieren, unserer Ansicht nach unerlässlich.

So kann jedes Team Gelegenheiten ausfindig machen, die einer Gruppe mit einem breiteren Aufgabenbereich möglicherweise nicht auffallen würden.

Wir nutzten bereits zahlreiche Gelegenheiten am Anleihemarkt, um Alpha zu generieren, und unseres Erachtens dürfte diese Quelle nicht versiegen. Unsere flexibleren Portfolios können über einzelne Anlageideen enthalten, um eine Vorstellung vom Spektrum der Möglichkeiten und unserer Fähigkeit zur Diversifizierung von Renditequellen in einem unsicheren Umfeld zu geben.

Selbst bei dieser Zahl von Anlageideen ist es immer noch möglich und unerlässlich , die Gesamtrisiken innerhalb eines Portfolios genauestens zu überwachen. Anlageideen können miteinander korrelieren. Der Portfolio Manager muss sich dieser Risiken bewusst sein und sollte den Aufbau eines Portfolios mit einer echten Diversifizierung anstreben.

Flexibilität ist der Schlüssel Unserer Ansicht nach dürften aktive Vermögensverwalter, die das gesamte Spektrum von Anlagestrategien in Anleihen nutzen können, zunehmend besser positioniert sein, um attraktive Renditen zu erzielen. Bei diesen Strategien können interne AnleiheTeams ihre Fähigkeiten und ihre Erfah- rung unter Beweis stellen und die Vielzahl an Möglichkeiten im weiten Anleihe-Universum prüfen, das von Industrie- bis zu Schwellenländeranleihen und von Anleihen mit bis zu Anleihen ohne Investment-Grade-Rating reicht.

Diese Portfolios sollten in Unternehmensanleihen mit und ohne Rating, Asset-Backed-Securities, Währungen, Barmittel und Geldmarktinstrumente investieren können und dabei über die Flexibilität verfügen, über Anleihen und Derivate Long- oder Short-Positionen einzugehen.

Vermögensverwalter mit diesen Fähigkeiten, dieser Erfahrung und einem Zugang zu den Instrumenten, mit denen ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten genutzt werden kann, sollten dieses Jahr attraktive Gesamtrenditeniveaus erzielen können. Anleger sollten sich zudem der Vorteile von Alpha hinsichtlich der Diversifizierung bewusst sein, da echtes Alpha tendenziell nicht mit Beta-Renditen im Anleihesektor korreliert.

Gleiches gilt für festgeschriebene Anteile an gewerblichen Nutzungen in manchen Bau- und Zonenordnungen. Und ganz zu schweigen von den Strassenlinien und Bauabständen, die der Besiedlung in der Hochkonjunktur aufgedrückt worden sind: Jede Quartierstrasse sollte die Breite einer Autobahn haben.

Heute sind die Vorstellungen in dieser Beziehung etwas anders. Wie werden sie übermorgen sein? In an overview graphic, you can view all balances at a glance: With one click "change view" you can minimize the overview. By clicking on one of the bars in the graph, you can jump directly to the Multi Banking Products table.

Use the "Add more products" link to add more accounts if required. Please note that a maximum of 12 financial institutions or financial products can be shown in the overview graph however, more can be shown in the tabular overview. The tabular overview of Multi Banking products contains all the products you have successfully added, as well as further information on them e.

You can view them by clicking on the details icon on the far right of the product line circle with arrow pointing downwards and then selecting the corresponding link. The total balance is the sum of all credit balances minus debit balances. For the better clarity, this calculation does not take into account the balances of mortgage lending, insurance contracts and foreign currency products.

Please note that the total balance is calculated from the balances on the last update date of the individual products. These may vary depending on when you last updated your third-party products. By resynchronizing your third-party products, you increase the actuality of the total balance.

An added third-party product can be updated by clicking the "Refresh" icon round arrow at the end of the product's row in the financial overview. To perform the synchronization, you must enter your access details if not saved.

If you have more than one product under one bank account, all products will always be synchronized in parallel to this bank account. You also have the option of activating the update for all products by clicking on "Update all" alternatively click on "Update status" in the overview graph.

After a successful update, the time under "last updated" will be adjusted. You can save your PIN or password in the Multi Banking table directly when you add an institution only the corresponding check mark must be ticked , when synchronizing the data tick the corresponding check mark or by using the "Save Pin" function. Here you can also delete or change your PIN or password at any time. Once the data has been saved, we retrieve the latest updates from your third-party institution on a nightly basis.

If new transactions are available, you will see a blue balloon next to your account. Click on the details icon on the far right of the product line circle with arrow pointing downwards and then click on the pen beside the product name.

A Input box opens where you can type in the wanted name. Please click on the checkmark to confirm the change. You can also reach this page via the "Planner" tab. In the Finance Planner, your transactions are automatically categorized e. The transactions for loans and the line items of securities accounts are not displayed in the Planner. You can access these pages also by clicking on the corresponding product in the financial overview. You can transfer money from added accounts that are eligible for payment transactions usually checking accounts.

You can start a SEPA credit transfer i. Click on the transfer symbol on the far right of the product line form with arrow to the right Option 2: Click on the details icon on the far right of the product line circle with arrow pointing downwards and then select the option "Transfer money".

You will then be taken to the guided transfer process. This is the case with most German banks. It is possible that a TAN procedure you normally use e. Please note that for the execution of money transfers the terms and conditions as well as the schedules of prices and services of the third-party bank apply.

Some institutes do not execute transfers real-time, therefore transfers can be declined in hindsight. Any claims relating to payment transactions such as revocations and refund entitlements on the grounds of denied authorization or due to the non-execution or the late or otherwise defective execution of payment transactions concern your relationship to your third-party bank and must be resolved with this institution exclusively. To deactivate the MultiBanking, open the "Planner" and select the submenu "Settings".

Please note that all Multi Banking products, including transactions, will be deleted from your DB Online Banking with immediate effect. The categories, rules and savings goals you created in the Finance Planner will also be deleted.