Fonds ist nicht gleich Fonds: Indexfonds vs. ETFs

 

Bei Indexfonds hingegen werden Wertpapiere gekauft und verkauft, wenn auch mit geringerer Rendite als bei einem typischen aktiv gemanagten Investmentfonds. Diese Transaktionen generieren.

Vor allem drei Gründe sprechen dafür: Renommierte Fondsanbieter, die über mehrere Jahre hinweg eine Überrendite erwirtschaften konnten, kassieren in der Regel auch höhere Managementgebühren als kleine oder weniger erfolgreiche Fondsgesellschaften. Fonds Dies kann insbesondere für kleine Anleger vorteilhaft sein, die enorme Transaktionsgebühren zahlen müssten, wenn sie die Wertpapiere einzeln kaufen würden, und für Anleger, die entweder keine Zeit haben, ihre eigenen Anlagen zu recherchieren oder die ihr eigenes Anlage-Know-how nicht vertrauen.

Passiv gemanagte Exchange Traded Funds (ETF)

Der kleine Unterschied zwischen Indexfonds indexfonds investmentfonds und energie direct openingstijden ETFs. Es gehe darum, wie die Indexfonds eingesetzt würden. Investmentfonds im Gegensatz zu Indexfonds (ETF = Exchange Traded.

Dadurch ist der Handel an der Börse jederzeit möglich. Die meisten Broker verlangen dafür so viel wie für den Handel mit gewöhnlichen Aktien. Indexfonds werden nahezu immer ohne den im klassischen Fondsgeschäft üblichen Ausgabeaufschlag verkauft. Zudem fällt die jährliche Verwaltungsgebühr deutlich geringer aus, da auf ein aktives Management verzichtet wird. Auch mit Zertifikaten können Anleger an der Wertentwicklung zahlreicher Basiswerte, darunter viele Indizes, partizipieren.

Zertifikate sind oft nachrangige Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten. Kann ein Emittent aufgrund einer Insolvenz seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, müssen Anleger mit einem Totalverlust rechnen bzw. Anlagezertifikate fallen nicht unter den Schutz der konventionellen Einlagensicherung, die im Entschädigungsfall Bankguthaben, Spareinlagen etc.

Lehman ging pleite — schwere Zeiten für Besitzer von Zertifikaten der Bank. Diese sind allerdings als Sondervermögen vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt: Gerät eine Bank oder Fondsgesellschaft in eine finanzielle Schieflage, können die Vermögenswerte im Fonds nicht verwertet werden. Ein ETF kann seine Basis physisch oder synthetisch replizieren. Im Fall einer physischen Replikation besteht das Fondsvermögen tatsächlich aus den Teilwerten des Basiswertes.

Bei der synthetischen Replikation, die kostengünstiger und mit einem geringeren Tracking Error möglich ist, bilden ETFs ihre Basis über Swapgeschäfte mit anderen Finanzmarktteilnehmern ab. Die Swapgeschäfte sind mit einem Kontrahentenrisiko verbunden: Im Falle einer Pleite befinden sich im Portfolio dann genügend Wertpapiere, um die Forderungen der Anleger abzudecken.

Es handelt sich jedoch nicht um die Wertpapiere des eigentlichen Basiswertes. ETFs bilden Indizes ab. Ein Index kann durch einen ETF abgebildet werden, wenn seine fortlaufende Berechnung gesichert ist und er sich aus fortlaufend an der Börse gehandelten Wertpapieren zusammensetzt. Rohstoffindizes können über ETFs abgebildet werden. Voraussetzung ist jedoch aus rechtlichen Gründen, dass das Portfolio aus mehr als einem Rohstoff besteht. Deshalb sind ETFs auf einzelne Rohstoffe nicht erhältlich.

Dabei handelt es sich um mehr oder weniger vollständig bzw. In der Regel wird die Variante im Fonds der im Basiswert entsprechen. Es gibt zahlreiche Strategieindices, die über ETFs abgebildet werden können. Strategieindizes werden dabei in der Regel nicht Indizes mit thematischen Auswahlkriterien wie zum Beispiel Wasser, Infrastruktur, Rüstung usw. Analog zu Zertifikaten besteht auch bei Indexfonds grundsätzlich die Möglichkeit, Investments gegen Wechselkursschwankungen abzusichern.

Solche Quanto-Mechanismen dienen dazu, ein Kerninvestment von damit verbundenen Einflüssen des Devisenmarktes zu trennen. So sind zum Beispiel Investments in den amerikanischen Aktienmarkt möglich, ohne dass zugleich das Risiko einer Dollar-Abwertung in Kauf genommen werden muss. ETFs können sich auf gehebelte- und Shortindizes beziehen.

Im umgekehrten Fall — der Index entwickelt sich schlechter als das reale Aktiendepot der Fondsgesellschaft — entsteht ein negativer Swap. Was für den Anleger wichtig ist: Da es sich bei einem Swap rechtlich gesehen um eine Schuldverschreibung handelt, gibt es natürlich auch ein Ausfallrisiko.

Das bedeutet, dass ein Fonds den Swap-Anteil verliert, wenn die Partnerbank zahlungsunfähig ist. Wird diese Schwelle erreicht, muss der Swap ausgezahlt und ein neuer Swap-Vertrag abgeschlossen werden. Im Finanzjargon nennt man das Reset. Ein positiver Swap wird zurückgesetzt, indem die Partnerbank der Fondsgesellschaft den Differenzbetrag auszahlt, und diese davon zusätzliche Aktien kauft.

Ein negativer Swap, indem die Fondsgesellschaft den überschüssigen Aktienanteil liquidiert und den Erlös an die Partnerbank weitergibt. Kaum ein Drittel der Fondsmanager schneidet mit aktivem Fondsmanagement besser ab als der Vergleichsindex. Berücksichtigt man dann noch Managementgebühren, Performance Fees sowie eventuelle Ausgabeaufschläge, wird die Wahrscheinlichkeit noch kleiner, mit einem aktiv gemanagten Aktienfonds eine Überrendite zu erzielen.

Daher sind kostengünstige ETFs in vielen Fällen die bessere Wahl, denn ihre Performance entspricht ziemlich genau dem Index, den sie abbilden. Laden Sie vor dem Kauf den Fondsprospekt herunter und lesen Sie ihn aufmerksam durch. Wichtig ist auch, ob die Fondsgesellschaft mit Swaps arbeitet oder ihre Aktien gar verleiht, denn solche Leihgeschäfte sind intransparent und mit zusätzlichen Risiken behaftet.

Aktuell würde ich das mögliche Risiko beider Fondsarten jedoch gleichsetzten, wobei die Chancen auf Kursgewinne bei Rentenfonds wesentlich hinter denen von Aktienfonds zurück liegen.

Aktienfonds werden durch die expansive Geldpolitik getrieben. Wohingegen Rentenfonds derzeit extrem dem Zinssatzrisiko ausgesetzt sind. Bei niedrigen Zinsen ist der Gewinn meist schon in den Rentenfondskursen eingepreist, sodass man dem Risiko von steigenden Zinssätze, somit fallenden Anleihenkursen, direkt ausgesetzt ist.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die wichtigsten Unterschiede Veröffentlicht am Montag, 3. Thesaurierende und ausschüttende Fonds Ein wichtiges Kriterium bei der Fondsauswahl ist, was mit der Dividende passiert.

Welcher Fondstyp ist der bessere? Vorheriger Beitrag Was uns die Geldentwertung lehrt.